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Kreisklasse A 1: TSV Süderlügum – SG Drelsdorf/Goldebek, 8:0 (6:0), Süderlügum
Der TSV Süderlügum kannte mit seinem hoffnungslos unterlegenen Gegner keine Gnade und trug einen 8:0-Erfolg davon. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des TSV Süderlügum. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag das Team von Trainer Torben Bartsch bereits in Front. Timo Carstensen markierte in der vierten Minute die Führung. Leon Jensen erhöhte den Vorsprung des Tabellenprimus nach 16 Minuten auf 2:0. Die Gastgeber bauten die Führung aus, indem Kevin Röthig zwei Treffer nachlegte (19./30.). In der 37. Minute stellte SG Drelsdorf/Goldebek personell um: Per Doppelwechsel kamen Leikn Thiele und Christian Rueckborn auf den Platz und ersetzten Torge Ingwersen und Marten Christiansen. Mit zwei schnellen Treffern von Rouven-Lukas Boeckenholt (40.) und Janne Matthesen (43.) machte der TSV Süderlügum deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. In der ersten Hälfte lieferte SG Drelsdorf/Goldebek eine desaströse Leistung ab, sodass man auf einen erdrückenden Rückstand blickte, als der Schiedsrichter diese beendete. Der TSV Süderlügum stellte in der 54. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Niklas Kjer, Joris Christian Gonnsen und Justin Preuschhoff für Boeckenholt, Noah Hansen und Matthesen auf den Platz. Kjer (59.) und Jannis Overlander (64.) brachten den TSV Süderlügum mit zwei schnellen Treffern weiter nach vorne. Domenic Albrecht pfiff schließlich das Spiel ab, in dem der TSV Süderlügum bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Der TSV Süderlügum macht es sich auf den Aufstiegsrängen gemütlich. Mit nur zehn Gegentoren hat der TSV Süderlügum die beste Defensive der Kreisklasse A 1. Der TSV Süderlügum bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat der TSV Süderlügum acht Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.
Die Abstiegssorgen von SG Drelsdorf/Goldebek sind nach der klaren Niederlage größer geworden. Die Ursache für das bis dato schwache Abschneiden der Elf von Broder Brodersen liegt insbesondere in der löchrigen Abwehr, die sich bereits 31 Gegentreffer fing. Der Gast musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da SG Drelsdorf/Goldebek insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Die Defensivleistung von SG Drelsdorf/Goldebek lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den TSV Süderlügum offenbarte SG Drelsdorf/Goldebek eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Während der TSV Süderlügum am nächsten Sonntag (14:00 Uhr) bei SG Wiedingh.-Emmelsbüll gastiert, duelliert sich SG Drelsdorf/Goldebek am gleichen Tag mit TSV Klixbüll.