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Harzoberliga: Quedlinburger SV – SG 1955 Lüttgenrode, 8:2 (6:1), Quedlinburg
Der Quedlinburger SV fertigte SG 1955 Lüttgenrode am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 8:2 ab. Auf dem Papier ging der SV als Favorit ins Spiel gegen SG 1955 Lüttgenrode – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 46 Zuschauern bereits flott zur Sache. Nico Behrens stellte die Führung des Quedlinburger SV her (7.). Bereits in der elften Minute erhöhte Tim Walter den Vorsprung von Quedlinburg. Behrens brachte die Elf von Trainer Sascha Küllmey in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (25.). In der 30. Minute lenkte Max Schütt den Ball zugunsten des Heimteams ins eigene Netz. Christian Kienert schoss die Kugel zum 1:4 für SG 1955 Lüttgenrode über die Linie (39.). Der SV ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Behrens (46.), Wayne Odhiambo Beti (48.) und Nico Stertz (47.). SG 1955 Lüttgenrode sah in Durchgang eins kein Land und lag zur Pause unaufholbar zurück. Der Quedlinburger SV konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SV. Pascal-Justin Deiters ersetzte Moritz Rink, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Gleich drei Wechsel nahm der Quedlinburger SV in der 52. Minute vor. Stertz, Behrens und Ibraheem Hannan verließen das Feld für Hakon Torsten Lindow, Marek Rosplesch und Kay Gödecke. Tom Spannaus stellte schließlich in der 82. Minute den 8:2-Sieg für den SV sicher. Am Ende fuhr der SV einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte der Quedlinburger SV bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man SG 1955 Lüttgenrode in Grund und Boden spielte.
Der Quedlinburger SV macht zu diesem frühen Saisonzeitpunkt Boden in der Tabelle gut und steht nun auf Rang vier. Die Angriffsreihe des SV lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 15 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Drei Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz des Quedlinburger SV.
20 Gegentreffer hat SG 1955 Lüttgenrode mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Harzoberliga. Auch wenn die Saison noch jung ist: Der Blick auf die Tabelle ist für die Mannschaft von Mario Schwarze wenig erfreulich. Nach der Niederlage rangiert der Gast nur noch auf Platz elf.
Nächster Prüfstein für den SV ist auf gegnerischer Anlage die Reserve von SV Eintracht Osterwieck (Sonntag, 14:00 Uhr). Tags zuvor misst sich SG 1955 Lüttgenrode mit dem SV Grün-Gelb Ströbeck (15:00 Uhr).