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11Teamsports Thüringenliga: TSV Gera-Westvororte – FSV Wacker 90 Nordhausen, 4:2 (3:1), Gera
Drei Punkte gingen am Samstag aufs Konto der TSV Gera-Westvororte. Der TSV setzte sich mit einem 4:2 gegen FSV Wacker 90 Nordhausen durch. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die Geraer wurden der Favoritenrolle gerecht.
Die Gastgeber gingen durch Sascha Winefeld in der elften Minute in Führung. Die Fans der Mannschaft von Trainer Daniel Gehrt unter den 142 Zuschauern durften sich über den Treffer von Tom Eichberger aus der 14. Minute freuen, der den Vorsprung weiter anwachsen ließ. Franz Hoffmann schraubte das Ergebnis in der 35. Minute mit dem 3:0 für die TSV Gera-Westvororte in die Höhe. Denys Akhtyrskyi beförderte das Leder zum 1:3 von FSV Wacker 90 Nordhausen über die Linie (37.). In der 42. Minute stellte Sven Kreidemeier um und schickte in einem Doppelwechsel Pascal Günther und Emilio Langner für Toni Jurascheck und Sebastian Knaus auf den Rasen. Weitere Tore gelangen bis zur Halbzeit keinem der Teams und so ging es mit einem unveränderten Stand in die Kabine. In der 61. Minute verwandelte Eichberger einen Elfmeter zum 4:1 für die Geraer. Für das 2:4 von FSV Wacker 90 Nordhausen zeichnete Thomas Riemekasten verantwortlich (67.). Mit Eichberger und Jannik Wolff nahm Daniel Gehrt in der 67. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Markus Klotz und Philipp Rehnelt. Letztlich nahm FSV Wacker 90 Nordhausen im Kellerduell bei der TSV Gera-Westvororte eine bittere Niederlage hin und unterlag mit 4:2.
Die Geraer müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die TSV Gera-Westvororte machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem 13. Platz. Die Stärke der Geraer liegt in der Offensive – mit insgesamt 16 erzielten Treffern. Die TSV Gera-Westvororte bessert ihre eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden und fünf Pleiten.
Wann bekommen die Gäste die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen die Geraer gerät FSV Wacker 90 Nordhausen immer weiter in die Bredouille. FSV Wacker 90 Nordhausen schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 30 Gegentore verdauen musste. FSV Wacker 90 Nordhausen musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da FSV Wacker 90 Nordhausen insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Situation von FSV Wacker 90 Nordhausen ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen die TSV Gera-Westvororte handelte man sich bereits die fünfte Niederlage am Stück ein.
Am kommenden Samstag treffen die Geraer auf den FSV Schleiz, FSV Wacker 90 Nordhausen spielt tags darauf gegen den FC Einheit Bad Berka.