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Landesklasse Süd: SG Friedersdorf – Spremberger SV 1862, 1:3 (1:1), Rückersdorf
Für die SG Friedersdorf gab es in der Heimpartie gegen den Spremberger SV 1862, an deren Ende eine 1:3-Niederlage stand, nichts zu holen. Auf dem Papier ging der Spremberger SV 1862 als Favorit ins Spiel gegen die SG Friedersdorf – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
Marlon Winkler schlüpfte nach 24 Minuten unfreiwillig in die Rolle des Pechvogels, als er vor 55 Zuschauern ins eigene Netz traf. Phillip Hoth war es, der in der 35. Minute das Spielgerät im Tor des Spremberger SV 1862 unterbrachte. Zur Halbzeit war die Partie noch vollkommen offen. Remis lautete das Zwischenresultat. Torsten Kempe schickte Simon Paul Schindler aufs Feld. Ben Janitz blieb in der Kabine. Ronny Müller erzielte die Führung, nur traf er ins falsche Tor und schenkte dem Spremberger SV 1862 durch einen Selbsttreffer das 2:1 (59.). Kurz vor Schluss traf der Spremberger SV 1862 (92.). Schlussendlich reklamierte der Spremberger SV 1862 einen Sieg in der Fremde für sich und wies die SG Friedersdorf in die Schranken.
Die SG Friedersdorf führt mit neun Punkten die zweite Tabellenhälfte an. In dieser Saison sammelten die Gastgeber bisher drei Siege und kassierten vier Niederlagen. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei der SG Friedersdorf noch ausbaufähig. Nur drei von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Trotz des Sieges fiel der Spremberger SV 1862 in der Tabelle auf Platz fünf. Bei Spremberger SV 1862 greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal fünf Gegentoren stellt der Spremberger SV 1862 die beste Defensive der Landesklasse Süd.
Kommende Woche tritt die SG Friedersdorf bei der SG Groß Gaglow an (Samstag, 15:00 Uhr), parallel genießt der Spremberger SV 1862 Heimrecht gegen den SV Motor Cottbus-Saspow.