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Frauen Berlin-Liga: Hertha BSC II – Lichtenberg 47, 5:0 (3:0), Berlin
Die Reserve von Hertha BSC hat die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und Lichtenberg 47 das Fell über die Ohren gezogen: Am Ende hieß es 5:0 für Hertha BSC II. Hertha BSC II war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag die Heimmannschaft bereits in Front. Aliki Röttgen markierte in der dritten Minute die Führung. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Mara Bähr den Vorsprung der Mannschaft von Bengt-Tibor Draesel. Anthonia Sarre überwand die gegnerische Schlussfrau zum 3:0 für den Tabellenprimus (14.). Zum Seitenwechsel ersetzte Elli Winter von Hertha BSC II ihre Teamkameradin Sarre. Ohne dass sich am Stand noch etwas geändert hatte, verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Pause in die Kabinen. In der 50. Minute verwandelte Amelie König dann einen Elfmeter für Hertha BSC II zum 4:0. Eigentlich war Lichtenberg 47 schon geschlagen, als Anouk Westphal das Leder zum 0:5 über die Linie beförderte (55.). Lukas Meier pfiff schließlich das Spiel ab, in dem Hertha BSC II bereits in Durchgang eins deutlich gezeigt hatte, dass es nach 90 Minuten nur einen Sieger geben würde.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich Hertha BSC II beim Sieg gegen Lichtenberg 47 verlassen, und auch tabellarisch sieht es für Hertha BSC II weiter verheißungsvoll aus. Dass die Abwehr ein gut funktionierender Mannschaftsteil von Hertha BSC II ist, zeigt sich daran, dass sie bislang nur drei Gegentore zugelassen hat. Hertha BSC II bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat Hertha BSC II sechs Siege und ein Unentschieden auf dem Konto.
Mit 22 Gegentreffern hat Lichtenberg 47 schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Das heißt, der Gast musste durchschnittlich 3,14 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. In der Defensivabteilung der Elf von Sascha Roschig knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Mit nun schon fünf Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten von Lichtenberg 47 alles andere als positiv.
Der Fünf-Spiele-Trend kommt bei Lichtenberg 47 etwas bescheiden daher. Lediglich drei Punkte ergatterte Lichtenberg 47.
Für Hertha BSC II geht es schon am Sonntag weiter, wenn man Lichtenberg 47 empfängt. Lichtenberg 47 erwartet in vier Wochen, am 08.11.2026, Türkiyemspor Berlin 1978 U23 auf eigener Anlage.