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Kreisliga A2: SC Amorbach – TSV Löwenstein, 5:1 (2:1), Neckarsulm
Einen klaren Sieger gab es in der Partie des SC Amorbach gegen den TSV Löwenstein in Neckarsulm, die 5:1 endete. Der SC Amorbach erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.
Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart ins Spiel. Maximilian Zeki Boy traf in der dritten Minute zur frühen Führung. In der 21. Minute brachte Rinor Nuhiu das Netz für das Team von Trainer Kahraman Kocak zum Zappeln. Luca Maurice Vogt verkürzte für den TSV Löwenstein später in der 31. Minute auf 1:2. Zur Pause wusste der SC Amorbach eine hauchdünne Führung auf der Habenseite. Philipp Spielmann von TSV Löwenstein nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Oleksandr Sergieewich Kustovskyi blieb in der Kabine, für ihn kam Hakan Isgören. Die nächsten beiden Treffer waren einem Mann vorbehalten: Mert Öz schnürte einen Doppelpack (57./65.), sodass der SC Amorbach fortan mit 4:1 führte. Wenig später kamen Florian Frank und Dennis Overkamp per Doppelwechsel für John Justin Peper und Arthur Moschaiski auf Seiten des TSV Löwenstein ins Match (66.). Markus Wegle stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Stand von 5:1 für den SC Amorbach her (90.). Mit Ablauf der Spielzeit schlug der SC Amorbach den TSV Löwenstein 5:1.
Der SC Amorbach muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Durch den Erfolg verbesserte sich der SC Amorbach im Klassement auf Platz acht. In dieser Saison sammelte der SC Amorbach bisher vier Siege und kassierte vier Niederlagen. Zuletzt lief es erfreulich für den SC Amorbach, was neun Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Mit 25 Gegentreffern hat der TSV Löwenstein schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur sieben Tore. Das heißt, der Gast musste durchschnittlich 3,12 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen den SC Amorbach – der TSV Löwenstein bleibt weiter unten drin. Der TSV Löwenstein musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV Löwenstein insgesamt auch nur einen Sieg und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Die Situation des TSV Löwenstein ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den SC Amorbach handelte man sich bereits die vierte Niederlage am Stück ein.
Nächster Prüfstein für den SC Amorbach ist TSV Herbolzheim auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 15:00). Der TSV Löwenstein misst sich zur selben Zeit mit dem VfL Eberstadt.