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Kreisliga A Johanning: SV Blau-Weiß Fuhlenbrock – Glück-Auf Sterkrade, 4:4 (0:2), Bottrop
Der Glück-Auf Sterkrade hatte den Sieg scheinbar schon so gut wie sicher, am Ende verblieb jedoch nur ein einziger Punkt auf der Habenseite: 4:4 lautete das Resultat. Die Vorzeichen hatten auf Sieg zugunsten von SV Blau-Weiß Fuhlenbrock gestanden. Die 90 Minuten zeigten jedoch, dass SV Blau-Weiß Fuhlenbrock der Favoritenrolle nicht gerecht wurde.
Marvin Beckmann brachte den Glück-Auf Sterkrade in der zwölften Spielminute in Führung. Für Justin Montberg war der Einsatz nach 14 Minuten vorbei. Für ihn wurde Florian Benthin eingewechselt. Kurz vor dem Seitenwechsel legte Ersid Rexhaj das 2:0 nach (40.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Halbzeit nahm SV Blau-Weiß Fuhlenbrock gleich zwei Wechsel vor. Fortan standen Marvin Polak und Kevin Loege für Lukas Wischermann und Tom Rene Nocon auf dem Platz. Mit dem Tor zum 3:0 steuerte Beckmann bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (54.). Die Einwechslung von Niklas Balsliemke-Louven, welcher für David Overfeld kam, sollte SV Blau-Weiß Fuhlenbrock wachrütteln (61.). Per Elfmeter traf Balsliemke-Louven vor 58 Zuschauern zum 1:3 für die Elf von Trainer Adrian Reiß. Marcel Gabor überwand den gegnerischen Schlussmann zum 4:1 für den Glück-Auf Sterkrade (84.). Ein lupenreiner Hattrick! Dieses Kunststück gelang Balsliemke-Louven mit den Treffern (86./88./90.) zum 4:4 für SV Blau-Weiß Fuhlenbrock. Der Glück-Auf Sterkrade ließ nach dem Wiederanpfiff stark nach und so erkämpfte sich SV Blau-Weiß Fuhlenbrock noch ein Unentschieden.
SV Blau-Weiß Fuhlenbrock muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als vier Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Heimteams bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. In der Verteidigung von SV Blau-Weiß Fuhlenbrock stimmt es ganz und gar nicht: 37 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Zwei Siege, drei Remis und vier Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von SV Blau-Weiß Fuhlenbrock bei. Zuletzt lief es erfreulich für SV Blau-Weiß Fuhlenbrock, was acht Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Durch den Teilerfolg verbesserte sich der Glück-Auf Sterkrade im Klassement auf Platz 16. Auf eine sattelfeste Defensive kann der Gast bislang noch nicht bauen. Die bereits 34 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Antonio Collura den Hebel ansetzen muss. Einen Sieg, zwei Remis und sechs Niederlagen hat der Glück-Auf Sterkrade momentan auf dem Konto. Vom Glück verfolgt war der Glück-Auf Sterkrade in den letzten fünf Spielen nicht. In diesem Zeitraum findet sich nur ein einziger Sieg.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist SV Blau-Weiß Fuhlenbrock zu TSV Safakspor Oberhausen, am gleichen Tag begrüßt der Glück-Auf Sterkrade den FC Sterkrade 72 I vor heimischem Publikum.