SV Post Germania Bautzen spielt mit Thonberger SC Katz und Maus
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Sparkassen-Kreisoberliga: SV Post Germania Bautzen – Thonberger SC, 7:2 (4:1), Bautzen
Der SV Post Germania Bautzen stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog Thonberger SC mit einem 7:2-Erfolg das Fell über die Ohren. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des SV Post Germania Bautzen. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.
Bei den Gastgebern ging in der ersten Minute der etatmäßige Keeper Florian Schulze raus, für ihn kam Jonathan Jentsch. Der verwandelte Strafstoß von Nikita Artemjew brachte die Mannschaft von Coach Robert Schubert vor 127 Zuschauern nach 15 Minuten mit 1:0 in Führung. Tom Rauter musste nach nur 20 Minuten vom Platz, für ihn spielte Jeremie-Finn Viller weiter. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Augenblicke später besorgte Alexander Seibt den Ausgleich (20.). Artemjew schnürte mit seinem zweiten Treffer einen Doppelpack und brachte seine Mannschaft auf die Siegerstraße (31.). Für das 3:1 und 4:1 war Patrick Hoppe verantwortlich. Der Akteur traf gleich zweimal ins Schwarze (32./38.). Der SV Post Germania Bautzen gab in Durchgang eins klar den Ton an. Folgerichtig stand zur Pause eine klare Führung auf dem Zettel. Alexander Diessl (59.) und Hoppe (60.) brachten dem SV Post Germania Bautzen mit zwei schnellen Treffern die Vorentscheidung. Mit einem Doppelwechsel holte Robert Schubert Lukas Höpping und Paul Hänsel vom Feld und brachte Anton Stehr und Gustav Rätze ins Spiel (62.). Seibt witterte seine Chance und schoss den Ball zum 2:6 für Thonberger SC ein (65.). Mit Marc Vogel und Clemens Mechela nahm Robert Schubert in der 72. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Jonas Kallenberg und Oskar Tempel. Den Vorsprung des SV Post Germania Bautzen ließ Stehr in der 87. Minute anwachsen. Letztlich kam der SV Post Germania Bautzen gegen Thonberger SC zu einem verdienten 7:2-Sieg.
Die drei Zähler katapultierten den SV Post Germania Bautzen in der Tabelle auf Platz zwei. Die Stärke des SV Post Germania Bautzen liegt in der Offensive – mit insgesamt 24 erzielten Treffern. Die Saison des SV Post Germania Bautzen verläuft weiterhin positiv, was die Gesamtbilanz von fünf Siegen, einem Remis und nur zwei Niederlagen klar belegt. Zuletzt lief es erfreulich für den SV Post Germania Bautzen, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Die Abwehrprobleme von Thonberger SC bleiben akut, sodass die Gäste weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebsen. Ein ums andere Mal wurde die Abwehr der Elf von Raik Zschuppan im bisherigen Saisonverlauf an ihre Grenzen gebracht. Die 26 kassierten Treffer sind der schlechteste Wert der Sparkassen-Kreisoberliga. Die bisherige Saisonbilanz von Thonberger SC bleibt mit zwei Siegen, einem Unentschieden und fünf Pleiten schwach. Thonberger SC taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Die Defensivleistung von Thonberger SC lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den SV Post Germania Bautzen offenbarte Thonberger SC eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Nächster Prüfstein für den SV Post Germania Bautzen ist die SG Crostwitz auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 14:00). Thonberger SC misst sich zur selben Zeit mit dem FSV Bretnig-Hauswalde.