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Landesliga Nord: SC 1919 Heudeber – FSV Saxonia Tangermünde, 7:7 (4:5), Heudeber
FSV Saxonia Tangermünde hatte den Sieg scheinbar schon so gut wie sicher, am Ende verblieb jedoch nur ein einziger Punkt auf der Habenseite: 7:7 lautete das Resultat. Wer im Aufeinandertreffen die Nase vorn haben würde, war vorab schwer auszumachen. Die Ausgeglichenheit zwischen den beiden Mannschaften zeigte sich letztlich im Endergebnis.
In Topform präsentierte sich Hanna Köppen, die einen lupenreinen Hattrick markierte (1./11./19.) und SC 1919 Heudeber einen schweren Schlag versetzte. Durch die Einwechslung von Chiara Grosche, die für Chantal Buchold kam, sollte ein Ruck durch die Gastgeber gehen (20.). Das muntere Toreschießen vor 25 Zuschauern fand mit dem Treffer von Natalie Glöckner zum 1:3 in der 28. Minute seine Fortsetzung. Köppen überwand die gegnerische Schlussfrau zum 4:1 für FSV Saxonia Tangermünde (30.). Durchsetzungsstark zeigte sich SC 1919 Heudeber, als Miriam Seeliger (36.) und Grosche (37.) schnell nacheinander im gegnerischen Strafraum zuschlugen. Der Halbzeitpfiff war noch nicht ertönt, als Köppen ihren fünften Treffer nachlegte (42.). Ehe der Referee Frank Hoffmeister die Protagonistinnen zur Pause bat, traf Lea Sophie Kurzbach zum 4:5 zugunsten von SC 1919 Heudeber (45.). FSV Saxonia Tangermünde nahm die knappe Führung mit in die Kabine. Mit zwei schnellen Treffern von Kurzbach (48.) und Sylvia Aberspach (55.) machte SC 1919 Heudeber deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. FSV Saxonia Tangermünde zeigte sich unbeeindruckt und so drehten Lena Ebeling (60.) und Vanessa Ebeling (71.) mit ihren Treffern das Spiel. Kurz vor dem Ende des Spiels jubelte Kurzbach mit ihren Teamkollegen über ihren Treffer in der 90. Minute, der einen Gleichstand herbeiführte. Bis zum Abpfiff setzte sich keines der beiden Teams durch und so trennten sich SC 1919 Heudeber und FSV Saxonia Tangermünde mit einem Unentschieden.
Bei SC 1919 Heudeber präsentierte sich die Abwehr angesichts 19 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (25). Die Mannschaft von Trainer Robert Aberspach führt mit sieben Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage tragen zur Momentaufnahme von SC 1919 Heudeber bei.
Große Sorgen wird sich Christian Schmidt um die Defensive machen. Schon 18 Gegentore kassierte FSV Saxonia Tangermünde. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Den Kampf um die Klasse geht der Gast in der Rückrunde von der sechsten Position an. Die Angriffsreihe von FSV Saxonia Tangermünde lehrte ihre Gegner in aller Regelmäßigkeit das Fürchten, was die 19 geschossenen Tore eindrucksvoll unter Beweis stellen. Die bisherige Saisonbilanz von FSV Saxonia Tangermünde bleibt mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Pleiten schwach.
Kommenden Sonntag muss SC 1919 Heudeber reisen. Es steht ein Gastspiel bei FC Stahl Aken auf dem Programm (Sonntag, 11:00 Uhr). Das nächste Mal ist FSV Saxonia Tangermünde am 08.11.2026 gefordert, wenn man bei SV Eintracht 1919 Walsleben e.V. antritt.