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Stadtliga: SV Blau-Weiß Dölau III – Post-u.Telekom SV Halle, 0:6 (0:2), Halle (Saale)
Post-u.Telekom SV Halle feierte am Sonntag in Halle (Saale) einen 6:0-Kantersieg.
Der verwandelte Strafstoß von Enrico Friedrich brachte die Gäste vor 20 Zuschauern nach 16 Minuten mit 1:0 in Führung. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (45.) schoss Vihren Atanasov Vihrenov einen weiteren Treffer für das Team von Tino Spieker. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Mit einem Doppelwechsel in der Halbzeitpause holte Tino Spieker Vihrenov und Dirk Seliger vom Feld und brachte Atanas Radoslavov und Selamedin Baskan ins Spiel. Anstelle von Fabian Seifert war nach Wiederbeginn Sylvio Hanke für SV Blau-Weiß Dölau III im Spiel. Den Vorsprung von Post-u.Telekom SV Halle ließ Tony Johnson Bilinsky in der 48. Minute anwachsen. Radoslavov gelang ein Doppelpack (50./58.), mit dem er das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. Eigentlich war SV Blau-Weiß Dölau III schon geschlagen, als Bilinsky das Leder zum 0:6 über die Linie beförderte (65.). Post-u.Telekom SV Halle überrannte SV Blau-Weiß Dölau III förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
SV Blau-Weiß Dölau III bleibt die defensivschwächste Mannschaft der Stadtliga. Die Gastgeber sind das einzige Team in der Liga, das bisher ohne Punkt in der Tabelle dasteht. Die Offensive des Tabellenletzten zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – vier geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar.
Post-u.Telekom SV Halle muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Mit dem Erfolg in der Tasche rutschte Post-u.Telekom SV Halle im Klassement nach vorne und belegt jetzt den zwölften Tabellenplatz. Post-u.Telekom SV Halle fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein. Nur einmal ging Post-u.Telekom SV Halle in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
Am Samstag muss SV Blau-Weiß Dölau III bei FSV 67 Halle ran, zeitgleich wird Post-u.Telekom SV Halle von der Zweitvertretung von SG Motor Halle in Empfang genommen.