Melden von Rechtsverstößen
Kreisliga A Gütersloh: Herzebrocker SV – TuS Westf. Neuenkirchen, 5:0 (5:0), Herzebrock-Clarholz
Herzebrocker SV hat die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und der Westfalia das Fell über die Ohren gezogen: Am Ende hieß es 5:0 für Herzebrocker SV. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten von Herzebrocker SV. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.
Pascal Börger stellte die Weichen für die Elf von Jablonski Marcus auf Sieg, als er in Minute 16 mit dem 1:0 zur Stelle war. In der 21. Minute erhöhte Marco Pietzyk auf 2:0 für die Heimmannschaft. Mit dem 3:0 durch Lasse Menzefricke-Koitz schien die Partie bereits in der 32. Minute mit Herzebrocker SV einen sicheren Sieger zu haben. Noch vor der Halbzeit legte Börger seinen zweiten Treffer nach (42.). Während einige mit ihren Gedanken bereits in der Pause waren, nutzte Frederik Herbst seine Chance und schoss das 5:0 (43.) für Herzebrocker SV. In der ersten Hälfte wurde der TuS Westf. Neuenkirchen nach Strich und Faden auseinandergenommen, was zur Pause in einen desolaten Rückstand mündete. In Durchgang zwei lief Sebastian Böse anstelle von Amin Quardi für den TuS auf. Jablonski Marcus setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Max Altergott und Mick Badinski auf den Platz (74.). Mit Mika Köllner und Herbst nahm Jablonski Marcus in der 80. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Nikita Alexander Steinhauer und Malte Holtmann. Bis zum Schlusspfiff durch Schiedsrichter Michael Steffen betrieb die Westfalia nach einem desolaten ersten Spielabschnitt in Halbzeit zwei Schadensbegrenzung und verhinderte eine noch höhere Pleite. Am Ende hieß es 5:0 zugunsten von Herzebrocker SV.
Auf die Stabilität der eigenen Hintermannschaft konnte sich Herzebrocker SV beim Sieg gegen den TuS Westf. Neuenkirchen verlassen, und auch tabellarisch sieht es für Herzebrocker SV weiter verheißungsvoll aus. Die Offensive von Herzebrocker SV in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch die Westfalia war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 40-mal schlugen die Angreifer von Herzebrocker SV in dieser Spielzeit zu. Acht Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz von Herzebrocker SV. Fünf Spiele währt bereits die Serie, in der Herzebrocker SV ungeschlagen ist.
Die Abwehrprobleme des TuS Westf. Neuenkirchen bleiben akut, sodass das Team von Coach Helge Bittner weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Ausbeute der Offensive ist bei Gast verbesserungswürdig, was man an den erst 15 geschossenen Treffern eindeutig ablesen kann. Zwei Siege, drei Remis und fünf Niederlagen hat die Westfalia derzeit auf dem Konto.
Am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) reist Herzebrocker SV zu RW Mastholte, gleichzeitig begrüßt der TuS Westf. Neuenkirchen TSG Harsewinkel auf heimischer Anlage.