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IGA 2027 Landesliga Staffel 4: TSV Raesfeld – Ibbenbürener Spvg, 4:2 (1:1), Raesfeld
Das Auswärtsspiel des Ibbenbürener Spvg. endete erfolglos. Gegen den TSV Raesfeld gab es nichts zu holen. Das Heimteam gewann die Partie mit 4:2. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur TSV Raesfeld heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Das Match war erst wenige Momente alt, als vor 250 Zuschauern bereits der erste Treffer fiel. Alexander Hölling war es, der in der zweiten Minute zur Stelle war. Maximilian Pelle nutzte die Chance für die Ibbenbürener und beförderte in der 29. Minute das Leder zum 1:1 ins Netz. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. In Durchgang zwei lief Levin Schüler anstelle von Timo Zimmermann für den Ibbenbürener Spvg. auf. Der Treffer zum 2:1 sicherte dem TSV Raesfeld nicht nur die Führung – es war auch bereits der zweite von Hölling in diesem Spiel (69.). Finn Olbing beförderte das Leder zum 3:1 der Elf von Trainer Christian Gabmaier über die Linie (76.). Christoph Platzek verwandelte in der 88. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des TSV Raesfeld auf 4:1 aus. Es waren nur noch wenige Augenblicke zu spielen, als Florian Krasniqi für einen Treffer sorgte (92.). Als Schiedsrichter Maurice Backwinkler die Begegnung beim Stand von 4:2 letztlich abpfiff, hatte der TSV Raesfeld die drei Zähler unter Dach und Fach.
Der Erfolg brachte eine tabellarische Verbesserung mit sich. Der TSV Raesfeld liegt nun auf Platz acht. Der TSV Raesfeld verbuchte insgesamt vier Siege, vier Remis und drei Niederlagen. Der TSV Raesfeld beendete die Serie von fünf Spielen ohne Sieg.
Die Ibbenbürener müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Momentan besetzt die Spvg den ersten Abstiegsplatz. Die Gäste schaffen es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 26 Gegentore verdauen musste. Nun musste sich das Team von Coach Kevin Gütt schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Gewinnen hatte bei Ibbenbürener Spvg. zuletzt Seltenheitswert. Der letzte Dreier liegt bereits fünf Spiele zurück.
Am nächsten Sonntag (15:30 Uhr) reist der TSV Raesfeld zu ASK Ahlen, gleichzeitig begrüßen die Ibbenbürener die Hammer SpVg auf heimischer Anlage.