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Westsachsenliga: FSV Limbach-Oberfrohna – SG 48 Schönfels, 2:2 (0:0), Limbach-Oberfrohna
Als klarer Favorit musste der FSV Limbach-Oberfrohna einen Dämpfer hinnehmen und kam gegen die SG 48 Schönfels nicht über ein 2:2-Remis hinaus. Der SG 48 Schönfels gelang ein Achtungserfolg gegen den Favoriten, FSV Limbach-Oberfrohna.
Im ersten Durchgang tasteten sich die beiden Mannschaften lediglich ab, Tore gab es nicht zu verzeichnen. Zum Seitenwechsel ersetzte Tom Suffa von der SG 48 Schönfels seinen Teamkameraden Philipp Jens Albert. Nico Mokk verwandelte vor 70 Zuschauern einen Elfmeter nach 51 Minuten eiskalt zur 1:0-Führung für den Tabellenletzten. Finn Zinner ließ sich in der 55. Minute nicht zweimal bitten und verwertete zum 2:0 für die Gäste. Gleich drei Wechsel nahm der FSV Limbach-Oberfrohna in der 60. Minute vor. Moritz Meyer, Felix Schildan und Paul Graichen verließen das Feld für Patrick Rohr, Felix Rückert und Tommy Kölling. Die Einwechslung von Jason Landgraf, welcher für Lukas Möbius kam, sollte den Gastgeber wachrütteln (75.). Durch einen von Johannes Tanneberger verwandelten Elfmeter gelang der Mannschaft von Alexander Theuer in der 83. Minute der 1:2-Anschlusstreffer. Landgraf sicherte dem FSV Limbach-Oberfrohna das Last-Minute-Remis. In der Nachspielzeit stellte Landgraf den 2:2-Endstand her (91.). Die SG 48 Schönfels wähnte den Sieg bereits in trockenen Tüchern, als dem FSV Limbach-Oberfrohna die Kehrtwende gelang und er den Rückstand folglich noch egalisierte.
Ein Punkt reichte dem FSV Limbach-Oberfrohna, um in der Tabelle aufzusteigen. Mit nun zwölf Punkten steht der FSV Limbach-Oberfrohna auf Platz acht. Drei Siege, drei Remis und zwei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme des FSV Limbach-Oberfrohna bei. Fünf Spiele währt bereits die Serie, in der der FSV Limbach-Oberfrohna ungeschlagen ist.
Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel der SG 48 Schönfels ist deutlich zu hoch. 37 Gegentreffer – kein Team der Westsachsenliga fing sich bislang mehr Tore ein.
Mehr als vier Tore pro Spiel musste das Team von Trainer Henning Kallweit im Schnitt hinnehmen – ein deutliches Zeichen dafür, wo der Schuh in der bisherigen Spielzeit drückt. Zum Vergleich: der FSV Limbach-Oberfrohna kassierte insgesamt gerade einmal 1,25 Gegentreffer pro Begegnung.
Nächster Prüfstein für den FSV Limbach-Oberfrohna ist auf gegnerischer Anlage SV Lok Glauchau-Niederlungwitz (Sonntag, 15:00 Uhr). Die SG 48 Schönfels misst sich am gleichen Tag mit dem SV Waldenburg.