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Sachsenklasse Nord: SV Lindenau 1848 – SV Lipsia 93 Eutritzsch, 4:5 (2:1), Leipzig
Der SV Lindenau 1848 und der SV Lipsia 93 Eutritzsch boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 4:5. Der SV Lindenau 1848 war als Außenseiter in das Spiel gegangen – dementsprechend war die Niederlage keine allzu große Überraschung.
Vor 97 Zuschauern ging die Heimmannschaft in Front: Nico Oehlmann war vom Punkt erfolgreich. In der 18. Minute erhöhte Peter Pöschel auf 2:0 für die Elf von Trainer Ronny Ludwig. Das letzte Tor der turbulenten Startphase markierte Hero Ferlemann in der 23. Minute. Zur Pause reklamierte der SV Lindenau 1848 eine knappe Führung für sich. Anstelle von Lukas Prenzer war nach Wiederbeginn Carlos Allgaier für Lipsia im Spiel. Für das 2:2 von 1893 zeichnete Maximilian Stöckmann verantwortlich (55.). Mit schnellen Toren von Jude Nformi Awasom (59.) und Pöschel (61.) schlug der SV Lindenau 1848 innerhalb kurzer Zeit gleich doppelt zu. Eine starke Leistung zeigte Ferlemann, der sich mit einem Doppelpack für den SV Lipsia 93 Eutritzsch beim Trainer empfahl (65./87.). Ronny Ludwig setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Janne Mika Bleßmann und Jacob Daniel Bucek auf den Platz (68.). Der Schlusspfiff war zum Greifen nah, als Erik Wüstner noch einen Treffer parat hatte (90.). Dirk Havel nahm mit der Einwechslung von Schmidt Maurice das Tempo raus, Stöckmann verließ den Platz (180.). Der SV Lindenau 1848 war bereits auf der Siegerstraße, geriet im Verlauf jedoch ins Straucheln und stand am Ende mit leeren Händen da.
Mit 30 Gegentreffern hat der SV Lindenau 1848 schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur acht Tore. Das heißt, der SV Lindenau 1848 musste durchschnittlich 3,33 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Der SV Lindenau 1848 befindet sich derzeit im Tabellenkeller. Die bisherige Saisonbilanz des SV Lindenau 1848 bleibt mit einem Sieg, zwei Unentschieden und sechs Pleiten schwach. Die letzten Spiele liefen enttäuschend und so gelang dem SV Lindenau 1848 auch nur ein Sieg in fünf Partien.
Für Lipsia ging es nach dem Erfolg in der Tabelle weder nach oben noch nach unten. Offensiv sticht der Gast in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 25 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. Vier Siege, zwei Remis und zwei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme des SV Lipsia 93 Eutritzsch bei. Lipsia erfüllte zuletzt die Erwartungen und verbuchte aus den jüngsten fünf Partien zehn Zähler.
Am kommenden Sonntag trifft der SV Lindenau 1848 auf die Zweitvertretung von BSG Chemie Leipzig, der SV Lipsia 93 Eutritzsch spielt tags zuvor gegen den Radefelder SV 90.