Melden von Rechtsverstößen
KLB Odenwald: TSV Bullau – VFR Würzberg, 0:9 (0:4), Erbach
Ein einseitiges Torfestival lieferten sich TSV Bullau und VFR Würzberg mit dem Endstand von 0:9. VFR Würzberg setzte sich standesgemäß gegen TSV Bullau durch.
Für das erste Tor sorgte Simon Strauss. In der 18. Minute traf der Spieler von VFR Würzberg ins Schwarze. Die Gäste bauten den Vorsprung mit der Hilfe des Gegners weiter aus. Unglücksrabe Franz Moeller beförderte den Ball in der 20. Minute ins eigene Netz und erhöhte damit die Führung der Mannschaft von Trainer Björn Bohländer auf 2:0. Für ruhige Verhältnisse sorgte Davut Kof, als er das 3:0 für VFR Würzberg besorgte (28.). In der 39. Minute legte Mario Reubold zum 4:0 zugunsten von VFR Würzberg nach. Der tonangebende Stil von VFR Würzberg spiegelte sich in einer klaren Pausenführung wider. In der Halbzeitpause veränderte VFR Würzberg die Aufstellung in großem Maße, sodass Lars Johann Schwöbel, Kerem Peker und Mirghani Ahmed für Cetin Kapan, Andreas Benner und Kof weiterspielten. Peker (47.), Ahmed (63.) und Mert Can (77.) schraubten das Ergebnis weiter auf 7:0 in die Höhe. Mit zwei schnellen Treffern von Reubold (84.) und Peker (90.) machte VFR Würzberg deutlich, dass mit diesem Angriff jederzeit zu rechnen ist. Als der Schiedsrichter das Spiel schließlich beendete, war die blamable Niederlage von TSV Bullau besiegelt.
Nach der klaren Pleite gegen VFR Würzberg steht TSV Bullau mit dem Rücken zur Wand. Vollstreckerqualitäten demonstrierte das Heimteam bislang noch nicht. Der Angriff von TSV Bullau ist mit zwölf Treffern der erfolgloseste der KLB Odenwald. In dieser Saison sammelte die Elf von Coach Rüdiger Boin bisher zwei Siege und kassierte zehn Niederlagen.
Nachdem VFR Würzberg hinten nichts anbrennen ließ und vorne Kaltschnäuzigkeit bewies, ist VFR Würzberg weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Offensiv sticht VFR Würzberg in den bisherigen Spielen deutlich hervor, was an 50 geschossenen Treffern leicht abzulesen ist. Nur einmal gab sich VFR Würzberg bisher geschlagen.
Die Defensivleistung von TSV Bullau lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen VFR Würzberg offenbarte TSV Bullau eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Nach fünf sieglosen Spielen ist VFR Würzberg wieder in der Erfolgsspur.
Am Sonntag muss TSV Bullau bei SG Hainstadt/Rai-Breitenbach ran, zeitgleich wird VFR Würzberg von Türkspor Beerfelden in Empfang genommen.