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Kreisliga A Paderborn: TuRa Elsen – SC GW Espeln, 4:1 (2:1), Paderborn
Nach der Auswärtspartie gegen den TuRa Elsen stand die SC GW Espeln mit leeren Händen da. Der TuRa gewann 4:1. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Der TuRa Elsen wurde der Favoritenrolle gerecht.
Kaum war das Spiel angepfiffen, lag Grün-Weiß bereits in Front. Silas Melber markierte in der dritten Minute die Führung. Bei TuRa ging in der 20. Minute der etatmäßige Keeper Sascha Fuhrmann Torres raus, für ihn kam Eduard Steiger. Fabian Hirschberg trug sich in der 32. Spielminute in die Torschützenliste ein. Ehe der Schiedsrichter Nicola David Niggemeier die Protagonisten zur Pause bat, traf Samim Ahmadi zum 2:1 zugunsten des TuRa Elsen (44.). Sebastian Steinig von der SC GW Espeln nahm zum Wiederanpfiff einen Wechsel vor: Jan Korpjuhn blieb in der Kabine, für ihn kam Tobias Korsmeier. Der Unparteiische beendete die erste Halbzeit, ohne dass weitere Tore fielen. Vitali Schäfer verwandelte in der 74. Minute einen Elfmeter und baute den Vorsprung des TuRa auf 3:1 aus. Mit dem 4:1 sicherte Hirschberg Elsen nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Tagestreffer (85.). Am Schluss fuhr der TuRa Elsen gegen Grün-Weiß auf eigenem Platz einen Sieg ein.
Bei TuRa präsentierte sich die Abwehr angesichts 33 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (37). Der Gastgeber macht nach dem Erfolg in der Tabelle Boden gut und rangiert nun auf Position acht. Vier Siege, zwei Remis und fünf Niederlagen hat das Team von Coach Fabian Wolf momentan auf dem Konto.
Die SC GW Espeln muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Der SC befindet sich nach der deutlichen Niederlage gegen den TuRa Elsen weiter im Abstiegssog. Mit nur 16 Treffern stellt Grün-Weiß den harmlosesten Angriff der Kreisliga A Paderborn. Die Gäste mussten sich nun schon siebenmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da die SC GW Espeln insgesamt auch nur drei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Am kommenden Sonntag trifft der TuRa auf CSC Paderborn, Grün-Weiß spielt am selben Tag gegen die SF BW Paderborn.