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Kreisliga A Gütersloh: VfL Rheda – SV Avenwedde II, 6:1 (4:0), Rheda-Wiedenbrück
Der VfL Rheda erteilte der Reserve von SV Avenwedde eine Lehrstunde: 6:1 hieß es am Ende für den Vfl. Auf dem Papier ging der VfL Rheda als Favorit ins Spiel gegen SV Avenwedde II – der Verlauf der 90 Minuten zeigte, weshalb dem so war.
SV Avenwedde II geriet schon in der siebten Minute in Rückstand, als Emilian-Petrut Nicolae das schnelle 1:0 für den Vfl erzielte. Bereits in der 14. Minute erhöhte Sandro Jurado Garcia den Vorsprung des VfL Rheda. Nicolae brachte Rheda in ruhiges Fahrwasser, indem er das 3:0 erzielte (21.). Mit dem 4:0 durch Fatlum Beka schien die Partie bereits in der 32. Minute mit dem Heimteam einen sicheren Sieger zu haben. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Julian Manigel, der noch im ersten Durchgang Fynn Göcke für Jeremy Perl brachte (32.). Die beiden Mannschaften verabschiedeten sich schließlich mit der deutlichen Führung für den Vfl in die Pause. Joona Querober erzielte in der 56. Minute den Ehrentreffer für SV Avenwedde II. Für den nächsten Erfolgsmoment des VfL Rheda sorgte Beka (62.), ehe Raul Justin Jurado Garcia das 6:1 markierte (77.). In der Schlussphase nahm Julian Manigel noch einen Doppelwechsel vor. Für Andreas Kondratov und Mikail Usta kamen Michael Knossalla und Jan Homeyer auf das Feld (80.). Mit dem Spielende fuhr die Mannschaft von Trainer Sascha Otte einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für SV Avenwedde II klar, dass gegen den Vfl heute kein Kraut gewachsen war.
Trotz des Sieges fiel der VfL Rheda in der Tabelle auf Platz zehn. Der Vfl bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt vier Siege, ein Unentschieden und fünf Pleiten.
SV Avenwedde II muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. SV Avenwedde II schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 34 Gegentore verdauen musste. Nun musste sich SV Avenwedde II schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Nächster Prüfstein für den VfL Rheda ist auf gegnerischer Anlage Germania Westerwiehe (Sonntag, 15:00 Uhr). SV Avenwedde II misst sich am gleichen Tag mit Aramäer Rheda-Wiedenbrück.