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Brandenburgliga: SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde – Werderaner FC Viktoria 1920, 9:0 (3:0), Ahrensfelde
Die Ahrensfelde haben die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und dem Werderaner FC Viktoria 1920 das Fell über die Ohren gezogen: Am Ende hieß es 9:0 für den SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde. Die Überraschung blieb aus: Gegen die Ahrensfelde kassierte die Viktoria eine deutliche Niederlage.
Kaum war der Anpfiff ertönt, ging es vor 113 Zuschauern bereits flott zur Sache. Blenard Colaki stellte die Führung des SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde her (7.). In der 31. Minute brachte Robin Mannsfeld den Ball im Netz des Werderaner FC Viktoria 1920 unter. Zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit (42.) schoss Justin Berger einen weiteren Treffer für die Ahrensfelde. Das überzeugende Auftreten des SV fand Ausdruck in einer klaren Halbzeitführung. Die Gastgeber konnten mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei der Elf von Uwe Lehmann. Nick Graupner ersetzte Lukas Noack, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Graupner gelang ein Doppelpack (49./60.), mit dem er das Ergebnis auf 5:0 hochschraubte. In der 56. Minute änderte Mesut Özcan das Personal und brachte Rayk Schauksdat und Adrian Namaki Nooshabadi mit einem Doppelwechsel für Dario Habelok und Mustapha El Khanji auf den Platz. Mit Colaki und Lion Troschke nahm Uwe Lehmann in der 64. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Ole Bresemann und Dmytro Kostusev. Der SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde ließ in der Folge nicht locker und markierte weitere Tore in Person von Bresemann (66.), Graupner (67.) und Jeremy Gampe (77.). Manuel Schmiedebach stellte schließlich in der 89. Minute durch einen Elfmeter den 9:0-Sieg für den Tabellenprimus sicher. Mit dem Schlusspfiff hatte die Viktoria das Martyrium überstanden und war mit 0:9 geschlagen.
Eine grundsolide Defensivleistung gepaart mit der Treffersicherheit der eigenen Offensive lassen die Ahrensfelde in eine verheißungsvolle nähere Zukunft blicken. An der Abwehr des SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde ist so gut wie kein Vorbeikommen. Erst acht Gegentreffer mussten die Ahrensfelde bislang hinnehmen. Nur einmal gab sich der SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde bisher geschlagen. Die Ahrensfelde erfüllten zuletzt die Erwartungen und verbuchten aus den jüngsten fünf Partien zwölf Zähler.
Wann finden die Werderaner die Lösung für die eigene Abwehrmisere? Im Spiel gegen den SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde setzte es eine neuerliche Pleite, womit der Werderaner FC Viktoria 1920 im Klassement weiter abrutschte. Mit nur vier Treffern stellt die Viktoria den harmlosesten Angriff der Brandenburgliga.
Die Defensivleistung des Werderaner FC Viktoria 1920 lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen die Ahrensfelde offenbarte die Viktoria eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga.
Vor heimischem Publikum trifft der SV 1908 Grün-Weiss Ahrensfelde am nächsten Samstag auf die TSG Einheit Bernau, während der Werderaner FC Viktoria 1920 am selben Tag den BSC Preußen 07 in Empfang nimmt.