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Kreisliga B: FSV Grün-Weiß Niemegk – SV 1948 Ferch, 2:3 (1:1), Niemegk
Am Sonntag verbuchte SV 1948 Ferch einen 3:2-Erfolg gegen FSV Grün-Weiß Niemegk. Hängende Köpfe bei den Platzherren von FSV Grün-Weiß Niemegk, die gegen den Underdog überraschend den Kürzeren zogen.
SV 1948 Ferch erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 39 Zuschauern durch Anakin Sean Reichl bereits nach zwei Minuten in Führung. Nach nur 24 Minuten verließ Maxim Neumann von FSV Grün-Weiß Niemegk das Feld, Felix Leistner kam in die Partie. Jan Möller nutzte die Chance für die Gastgeber und beförderte in der 37. Minute das Leder zum 1:1 ins Netz. Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Es ging mit einem Gleichstand in die Kabinen. Mit einem Wechsel – Paul Stöckmann kam für Leistner – startete FSV Grün-Weiß Niemegk in Durchgang zwei. Reichl verwandelte in der 48. Minute einen Elfmeter und brachte SV 1948 Ferch die 2:1-Führung. Mund abputzen und weitermachen: Unter diesem Motto stand der Ausgleich, den Ludwig Sternberg bereits wenig später besorgte (51.). Der Schlusspfiff war zum Greifen nah, als Luca Rene Weiß noch einen Treffer parat hatte (88.). Schlussendlich entführte SV 1948 Ferch drei Zähler aus Niemegk.
Die Anfälligkeit der eigenen Defensive ist das Hauptmanko bei FSV Grün-Weiß Niemegk. Die mittlerweile 29 Gegentreffer sind der negative Bestwert in der Liga. Trotz der Niederlage belegt die Mannschaft von Coach Chris Helwig weiterhin den sechsten Tabellenplatz. Die Stärke von FSV Grün-Weiß Niemegk liegt in der Offensive – mit insgesamt 27 erzielten Treffern. Vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von FSV Grün-Weiß Niemegk bei.
SV 1948 Ferch muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Im Tableau hatte der Sieg des Gasts keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz 14. Die Elf von Coach Falko Rudorf fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein. FSV Grün-Weiß Niemegk hat die Krise von SV 1948 Ferch verschärft. SV 1948 Ferch musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Während FSV Grün-Weiß Niemegk am nächsten Sonntag (15:30 Uhr) bei der FV Turbine Potsdam 55 I gastiert, duelliert sich SV 1948 Ferch am gleichen Tag mit der Reserve von Teltower FV 1913.