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Sparkassen-Kreisoberliga: Thonberger SC – FSV Bretnig-Hauswalde, 0:7 (0:3), Kamenz
Der FSV Bretnig-Hauswalde stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog Thonberger SC mit einem 7:0-Erfolg das Fell über die Ohren. Der FSV Bretnig-Hauswalde hatte vorab die besseren Karten. Ausgespielt hatte die Elf von Trainer Patrick Urban alle davon und die Partie erfolgreich beendet.
Jakob Sobe brachte sein Team in der 14. Minute nach vorn. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Ben Luca Schulze den Vorsprung des FSV Bretnig-Hauswalde auf 2:0 (41.). Die 76 Zuschauer hatten sich schon auf die Halbzeitpause eingestellt, da schlug Ben Luca Schulze noch einmal zu: 3:0 stand es nun aus Sicht der Gäste (46.). Zur Halbzeit blickte der FSV Bretnig-Hauswalde auf einen klaren Vorsprung gegen einen Gegner, den man deutlich beherrschte. Anstelle von Moritz Seibt war nach Wiederbeginn Tobias Schaaf für Thonberger SC im Spiel. Dass es ein ungleiches Duell war, demonstrierten Sobe (57.), Simon Fehre (59.) und Moritz Schreiber (62.), die weitere Treffer für den FSV Bretnig-Hauswalde folgen ließen. Der siebte Streich des FSV Bretnig-Hauswalde war Florian Hornig vorbehalten (73.). Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Patrick Urban, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Felix Weber und Nils Gennrich kamen für Pascal Wobst und Johann Mathies Gärtner ins Spiel (73.). Mit dem Spielende fuhr der FSV Bretnig-Hauswalde einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für Thonberger SC klar, dass gegen den FSV Bretnig-Hauswalde heute kein Kraut gewachsen war.
Durch diese Niederlage fiel Thonberger SC in die Abstiegszone auf Platz 15. Die Durchlässigkeit im Abwehrspiel der Mannschaft von Raik Zschuppan ist deutlich zu hoch. 33 Gegentreffer – kein Team der Sparkassen-Kreisoberliga fing sich bislang mehr Tore ein. Das Heimteam musste sich nun schon sechsmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da Thonberger SC insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster.
Vorne effektiv, hinten sattelfest – der Sieg gegen Thonberger SC hält den FSV Bretnig-Hauswalde auch in der Tabelle gut im Rennen. Erfolgsgarant des FSV Bretnig-Hauswalde ist die funktionierende Offensivabteilung, die mit 30 Treffern den Liga-Bestwert aufzeigt. Mit dem Sieg knüpfte der FSV Bretnig-Hauswalde an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert der FSV Bretnig-Hauswalde fünf Siege und zwei Remis für sich, während es nur zwei Niederlagen setzte.
Die Defensivleistung von Thonberger SC lässt weiter zu wünschen übrig. Auch bei der klaren Niederlage gegen den FSV Bretnig-Hauswalde offenbarte Thonberger SC eklatante Mängel und stellt somit weiter die schlechteste Abwehr der Liga. Thonberger SC steckt nach vier Partien ohne Sieg im Schlamassel, während der FSV Bretnig-Hauswalde mit aktuell 17 Zählern alle Trümpfe in der Hand hat.
Nächster Prüfstein für Thonberger SC ist auf gegnerischer Anlage der LSV Bergen 1990 (Sonntag, 10:30 Uhr). Der FSV Bretnig-Hauswalde misst sich am gleichen Tag mit der SG Crostwitz.