SV Lok Glauchau-Niederlungwitz glückt nur der Ehrentreffer
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Westsachsenliga: SV Lok Glauchau-Niederlungwitz – FSV Limbach-Oberfrohna, 1:4 (0:2), Glauchau
Für SV Lok Glauchau-Niederlungwitz gab es in der Heimpartie gegen den FSV Limbach-Oberfrohna, an deren Ende eine 1:4-Niederlage stand, nichts zu holen. Im Vorfeld war man sich einig, dass der Sieger nur FSV Limbach-Oberfrohna heißen konnte. Der Verlauf der 90 Minuten bestätigte schließlich diesen Eindruck.
Der FSV Limbach-Oberfrohna erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 60 Zuschauern durch Jason Landgraf bereits nach sechs Minuten in Führung. Bereits in der zwölften Minute erhöhte Maurice Müller den Vorsprung der Gäste. Aaron Lindner musste nach nur 17 Minuten vom Platz, für ihn spielte Moritz Meyer weiter. Eine Niederlage war nicht nach dem Geschmack von Pierre Zschille, der noch im ersten Durchgang John-Lee Ziegler für Georg Schädel brachte (30.). Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. In der Pause stellte SV Lok Glauchau-Niederlungwitz personell um: Per Doppelwechsel kamen Felix Ludwig und Leopold Wagner auf den Platz und ersetzten Mirko Möckel und Nick Stecher. Felix Rückert legte in der 49. Minute zum 3:0 für den FSV Limbach-Oberfrohna nach. Für das 4:0 der Elf von Trainer Alexander Theuer sorgte Kevin Gajt, der in Minute 79 zur Stelle war. In der Schlussphase gelang Florian Vogel noch der Ehrentreffer für SV Lok Glauchau-Niederlungwitz (82.). Letztlich fuhr der FSV Limbach-Oberfrohna einen souveränen Erfolg ein, dessen Grundstein im ersten Spielabschnitt gelegt worden war.
SV Lok Glauchau-Niederlungwitz muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In dieser Saison sammelte SV Lok Glauchau-Niederlungwitz bisher drei Siege und kassierte sechs Niederlagen. SV Lok Glauchau-Niederlungwitz taumelt durch die dritte Pleite in Serie einer handfesten Krise entgegen.
Der FSV Limbach-Oberfrohna verbuchte insgesamt vier Siege, drei Remis und zwei Niederlagen. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte der FSV Limbach-Oberfrohna seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt sechs Spiele ist es her.
Der FSV Limbach-Oberfrohna setzte sich mit diesem Sieg von SV Lok Glauchau-Niederlungwitz ab und belegt nun mit 15 Punkten den sechsten Rang, während SV Lok Glauchau-Niederlungwitz weiterhin neun Zähler auf dem Konto hat und den elften Tabellenplatz einnimmt.
Als Nächstes steht für SV Lok Glauchau-Niederlungwitz eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (14:00 Uhr) geht es gegen den SV Waldenburg. Der FSV Limbach-Oberfrohna empfängt parallel den TSV Crossen.