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Uckermarkliga: FSV Rot-Weiß Prenzlau II – SpG Storkow/Vietmannsdorf, 1:6 (1:2), Prenzlau
Die SpG Storkow/Vietmannsdorf stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog der Zweitvertretung von FSV Rot-Weiß Prenzlau mit einem 6:1-Erfolg das Fell über die Ohren. Was viele voraussagten, trat letztlich auch ein: Die SpG Storkow/Vietmannsdorf wurde der Favoritenrolle gerecht.
FSV Rot-Weiß Prenzlau II erwischte einen Auftakt nach Maß und ging vor 47 Zuschauern durch Christoph Schmidt bereits nach fünf Minuten in Führung. Jakob Ratz trug sich in der 16. Spielminute in die Torschützenliste ein. Philipp Schramm nutzte die Chance für die SpG Storkow/Vietmannsdorf und beförderte in der 33. Minute das Leder zum 2:1 ins Netz. Die Mannschaft von Trainer Patrick Bensemann hatte zur Pause eine knappe Führung auf dem Zettel stehen. Die Gäste bauten die Führung im weiteren Verlauf aus. Niklas Rodat (48.), Schramm (54.) und Mohamed Mudather Gomaa Ismail Dahr (78.) trafen ins Schwarze und sorgten damit für klare Verhältnisse. Die SpG Storkow/Vietmannsdorf stellte in der 55. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Jupp Strempel, Paul Fuchs und Dahr für Lukas Hagenbach, Chris Rohne und Oliver Bähn auf den Platz. Bei FSV Rot-Weiß Prenzlau II ging in der 65. Minute der etatmäßige Keeper Max Lenz raus, für ihn kam Sebastian Turowski. Mit einem Doppelwechsel holte Sebastian Turowski Luca Krohn und Eric Max Ziese vom Feld und brachte Alexander Scharatz und Marvin Behnke ins Spiel (73.). Strempel überwand den gegnerischen Schlussmann zum 6:1 für die SpG Storkow/Vietmannsdorf (83.). Die SpG Storkow/Vietmannsdorf überrannte FSV Rot-Weiß Prenzlau II förmlich mit sechs Toren und fährt so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.
FSV Rot-Weiß Prenzlau II muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Heimteams bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. In der Verteidigung von FSV Rot-Weiß Prenzlau II stimmt es ganz und gar nicht: 22 Gegentreffer musste sie in dieser Saison bereits hinnehmen. Die SpG Storkow/Vietmannsdorf hat die Krise von FSV Rot-Weiß Prenzlau II verschärft. FSV Rot-Weiß Prenzlau II musste bereits den fünften Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Nach fünf absolvierten Spielen stockte die SpG Storkow/Vietmannsdorf ihr Punktekonto bereits auf zwölf Zähler auf und hält damit einen starken zweiten Platz. Für hohen Unterhaltungswert war in den bisherigen Spielen der SpG Storkow/Vietmannsdorf stets gesorgt, mehr Tore als die SpG Storkow/Vietmannsdorf (34) markierte nämlich niemand in der Uckermarkliga. Vier Siege und eine Niederlage schmücken die aktuelle Bilanz der SpG Storkow/Vietmannsdorf.
Als Nächstes steht für FSV Rot-Weiß Prenzlau II eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (14:00 Uhr) geht es gegen die Reserve von SC Victoria 1914 Templin. Die SpG Storkow/Vietmannsdorf tritt bereits einen Tag vorher gegen den SV 90 Pinnow an.