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Sachsenklasse Ost: Post SV Dresden – SV Chemie Dohna, 4:6 (1:3), Dresden
SV Chemie Dohna verschaffte sich mit dem 6:4-Erfolg gegen den Post SV Dresden etwas Luft im Tabellenkeller.
SV Chemie Dohna legte los wie die Feuerwehr und ließ durch einen Doppelschlag von Lukas Schumann aufhorchen (1./15.). Mit dem 3:0 von Leon Kretschmer für die Elf von Coach Uwe Rahle war das Spiel eigentlich schon entschieden (18.). Das muntere Toreschießen vor 36 Zuschauern fand mit dem Treffer von Felix Julius zum 1:3 in der 38. Minute seine Fortsetzung. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. SV Chemie Dohna konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Gast. Lucas Frederic Focke ersetzte Rene Courtois de Hurbal, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Robert Ferry Dietrich schickte Maximilian Findeisen aufs Feld. Jean Samuel Kodji blieb in der Kabine. Tom Keil (49.) und Schumann (56.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung von SV Chemie Dohna. Für das 2:5 des Post SV Dresden zeichnete Jakob Schulz verantwortlich (58.). Mit dem Tor zum 6:2 steuerte Keil bereits seinen zweiten Treffer an diesem Tag bei (60.). Eine starke Leistung zeigte Schulz, der sich mit einem Doppelpack für den Post SV Dresden beim Trainer empfahl (80./90.). Wenig später kamen Emilio Pereira und Marc Tschapeck per Doppelwechsel für Julius und Maximilian Schwan auf Seiten des Gastgebers ins Match (81.). Letztlich konnte sich der Post SV Dresden nicht aus dem Abstiegssog befreien. Gegen SV Chemie Dohna bekam man die Grenzen aufgezeigt.
Der Post SV Dresden muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als drei Gegentreffer pro Spiel. Die formschwache Abwehr, die bis dato 31 Gegentreffer zuließ, ist ein entscheidender Grund für das schlechte Abschneiden des Post SV Dresden in dieser Saison.
SV Chemie Dohna schafft es bislang nicht, der eigenen Hintermannschaft die nötige Stabilität zu verleihen, sodass man bereits 29 Gegentore verdauen musste. Nach sechs Spielen ohne Sieg bejubelte SV Chemie Dohna endlich wieder einmal drei Punkte.
In diesem Sechs-Punkte-Spiel war die Freude des einen das Leid des anderen. Während SV Chemie Dohna sich aus der Abstiegszone verabschiedete und auf Platz zwölf kletterte, fiel der Post SV Dresden in den roten Bereich auf den 13. Rang. SV Chemie Dohna bessert seine eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt zwei Siege, ein Unentschieden und sechs Pleiten.
Am Samstag, den 07.11.2026, tritt der Post SV Dresden bei VfL Pirna-Copitz an (14:00 Uhr), einen Tag später (14:00 Uhr) genießt SV Chemie Dohna Heimrecht gegen die SG Weixdorf.