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Kreisoberliga: SV 29 Gleisberg – Döbelner SC, 0:5 (0:2), Roßwein
Die Muldestädter stellten die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zogen dem SV 29 Gleisberg mit einem 5:0-Erfolg das Fell über die Ohren. Ausgangslage? Vorab klar zugunsten des Döbelner SC. Und nach den 90 Minuten? Hat sich die Sichtweise bekräftigt.
Lukas Bauer stellte die Weichen für den DSC auf Sieg, als er in Minute 28 mit dem 1:0 zur Stelle war. Mit dem Toreschießen war noch lange nicht Schluss, als Rudi Köhler vor den 123 Zuschauern den zweiten Treffer des Spiels für den Gast erzielte. Es waren die Gäste, die zur Pause eine Führung ihr Eigen nannten. Alexander Klein gelang ein Doppelpack (46./71.), mit dem er das Ergebnis auf 4:0 hochschraubte. Die Muldestädter konnten mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei Tabellenprimus. Alexander Klein ersetzte Robin Müller, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. In der 67. Minute stellte die Elf von Trainer Uwe Zimmermann personell um: Per Doppelwechsel kamen Tom Hachenberger und Niklas Schob auf den Platz und ersetzten Fritz Fischer und Philipp Dörner. Ehe der Abpfiff ertönte, war es Kimi Neumann, der das 5:0 aus Sicht des Döbelner SC perfekt machte (88.). Schlussendlich reklamierten die Muldestädter einen Sieg in der Fremde für sich und wiesen den SV 29 Gleisberg in die Schranken.
In der Defensivabteilung des SV 29 Gleisberg knirscht es gewaltig, weshalb die Heimmannschaft weiter im Schlamassel steckt. Dem Team von Trainer Frank Baumert muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Kreisoberliga markierte weniger Treffer als der SV 29 Gleisberg. Der SV 29 Gleisberg kassiert weiterhin fleißig Niederlagen, deren Zahl sich mittlerweile auf sechs summiert. Ansonsten stehen noch zwei Unentschieden in der Bilanz. Die Situation des SV 29 Gleisberg ist weiter verzwickt. Im Spiel gegen den Döbelner SC handelte man sich bereits die dritte Niederlage am Stück ein.
Nachdem die Muldestädter hinten nichts anbrennen ließen und vorne Kaltschnäuzigkeit bewiesen, ist der Döbelner SC weiter im Rennen um die vorderen Plätze. Die Muldestädter präsentierten sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 27 geschossene Treffer gehen auf das Konto des Döbelner SC. Nur einmal gab sich der Döbelner SC bisher geschlagen. Mit vier Siegen in Folge sind die Muldestädter so etwas wie die „Mannschaft der Stunde“.
Nächster Prüfstein für den SV 29 Gleisberg ist der Bornaer SV auf gegnerischer Anlage (Samstag, 14:00). Der Döbelner SC misst sich zur selben Zeit mit dem SV Klinga-Ammelshain.