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Herren Kreisliga B St.1: VfB Berlin 1911 II – Berliner TSC II, 8:1 (4:0), Berlin
Die Reserve von VfB Berlin 1911 stellte die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis und zog der Zweitvertretung von Berliner TSC mit einem 8:1-Erfolg das Fell über die Ohren. An der Favoritenstellung ließ VfB Berlin 1911 II keine Zweifel aufkommen und trug gegen Berliner TSC II einen Sieg davon.
Für den Führungstreffer von VfB Berlin 1911 II zeichnete Lucas Schäffer verantwortlich (12.). Doppelpack für die Gastgeber: Nach seinem ersten Tor (36.) markierte Paul Caspar Cichon wenig später seinen zweiten Treffer (38.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff (44.) baute Rich Göpfert die Führung des Teams von Trainer Stefan Ellert aus. Mit einem Wechsel – Samuel Kofi Kyei Asiedu kam für Leonard Pragst – startete Berliner TSC II in Durchgang zwei. Die Gäste retteten sich mit einem deutlichen Rückstand in die Halbzeitpause. Mit weiteren Toren von Aaron Diescher (47.), Göpfert (52.) und Oskar Wiener (66.) stellte VfB Berlin 1911 II den Stand von 7:0 her. Der bisherige Spielverlauf lief nach dem Geschmack von Stefan Ellert, sodass die Situation es hergab, einen Doppelwechsel vorzunehmen: Marvin Krämer und Philipp Killmey kamen für Tobias Nicolas Neukrantz und Schäffer ins Spiel (60.). Anton Cordes erzielte in der 68. Minute den Ehrentreffer für Berliner TSC II. Killmey gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für VfB Berlin 1911 II (90.). Am Ende fuhr VfB Berlin 1911 II einen deutlichen Sieg ein. Dabei demonstrierte VfB Berlin 1911 II bereits in Hälfte eins großes Leistungsvermögen, als man Berliner TSC II in Grund und Boden spielte.
VfB Berlin 1911 II beißt sich in der Aufstiegszone fest. Offensiv konnte VfB Berlin 1911 II in der Herren Kreisliga B St.1 kaum jemand das Wasser reichen, was die 32 geschossenen Treffer nachhaltig dokumentieren. Mit dem Sieg knüpfte VfB Berlin 1911 II an die bisherigen Saisonerfolge an. Insgesamt reklamiert VfB Berlin 1911 II sieben Siege und ein Remis für sich, während es nur eine Niederlage setzte.
Große Sorgen wird sich Luca Pasqualino Cotza um die Defensive machen. Schon 34 Gegentore kassierte Berliner TSC II. Mehr als drei pro Spiel – definitiv zu viel. Wann bekommt Berliner TSC II die Defensivprobleme in den Griff? Nach der Niederlage gegen VfB Berlin 1911 II gerät man immer weiter in die Bredouille. Nun musste sich Berliner TSC II schon fünfmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die zwei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind.
Während VfB Berlin 1911 II am kommenden Sonntag BSC Eintracht Südring II empfängt, bekommt es Berliner TSC II am selben Tag mit ASV Berlin zu tun.