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Erzgebirgssparkassen-Liga: SV Großrückerswalde – FSV Sosa, 4:1 (3:1), Großrückerswalde
Der SV Großrückerswalde gewann das Kellerduell vor heimischem Publikum mit 4:1 gegen den FSV Sosa. Rückschwall erledigte die Hausaufgaben sorgfältig und verbuchte gegen den Underdog einen Dreier.
Der Treffer von Nils Hänel ließ nach sieben Minuten die 75 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung von Rückschwall49. Der FSV Sosa geriet schon in der siebten Minute in Rückstand, als Lauritz Benedict Lehnert das schnelle 1:0 für den SV Großrückerswalde erzielte. Gregor Zucker überwand den gegnerischen Schlussmann zum 3:0 für Rückschwall (36.). Der FSV Sosa verkürzte den Rückstand in der 43. Minute durch einen Elfmeter von Philipp Fugmann auf 1:3. Mit der Führung für den SV Großrückerswalde ging es in die Kabine. In der Halbzeitpause änderte Franz Gebhart das Personal und brachte Joel Haustein und Noah Hübner mit einem Doppelwechsel für Ben Döhler und Kevin Otto auf den Platz. Mit dem 4:1 sicherte Zucker Rückschwall nicht nur den Sieg, sondern erzielte auch seinen zweiten Tagestreffer (60.). Schließlich erlitt der FSV Sosa im direkten Aufeinandertreffen mit dem Abstiegskonkurrenten eine deutliche Niederlage.
Der SV Großrückerswalde muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Heimmannschaft bleibt mit diesem Erfolg weiterhin auf dem 13. Platz. Das Team von Coach Björn Schuffenhauer fuhr nun nach langem Warten endlich den ersten Saisonsieg ein. Nur einmal ging Rückschwall in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.
40 Gegentreffer hat der FSV Sosa mittlerweile hinnehmen müssen – so viel wie keine andere Mannschaft in der Erzgebirgssparkassen-Liga. Die Abwehrprobleme der Gäste bleiben akut, sodass der FSV Sosa weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Die Offensive des FSV Sosa zeigt sich bislang äußerst abschlussschwach – sieben geschossene Treffer stellen den schlechtesten Ligawert dar. Nach dem fünften Fehlschlag am Stück ist der FSV Sosa weiter in Bedrängnis geraten. Gegen den SV Großrückerswalde war am Ende kein Kraut gewachsen.
Kommende Woche tritt Rückschwall bei Lauterer SV Viktoria an (Sonntag, 14:00 Uhr), parallel genießt der FSV Sosa Heimrecht gegen den SV Olbernhau.