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Bezirksliga Braunschweig 1: SV Reislingen-Neuhaus – SV Westerbeck, 7:2 (3:1), Wolfsburg
Der SV Westerbeck hat den Start ins neue Fußballjahr nach zwölf Misserfolgen am Stück in den Sand gesetzt. Diesmal musste eine 2:7-Niederlage gegen den SV Reislingen-Neuhaus verdaut werden. Die Überraschung blieb aus: Gegen den SV kassierte der SV Westerbeck eine deutliche Niederlage.
Marco Saretzki brachte den SV Westerbeck in der 36. Spielminute in Führung. Den Freudenjubel des Schlusslichts machte David Cioffo zunichte, als er kurz darauf den Ausgleich besorgte (37.). Ehe der Schiedsrichter Dominik Osteroth die Akteure zur Pause bat, erzielte Giuseppe Marchese aufseiten des SV Reislingen-Neuhaus das 2:1 (40.). Kurz vor dem Seitenwechsel legte Vasilios Antoni das 3:1 nach (41.). Mit der Führung für den SV ging es in die Kabine. Mit einem Wechsel – Filip Pospiech kam für Adrian Meyer – startete der SV Westerbeck in Durchgang zwei. Dennis Karatas (48.) und Cioffo (49.) trafen innerhalb weniger Minuten zur Vorentscheidung des SV Reislingen-Neuhaus. Für das 2:5 des SV Westerbeck zeichnete Jesko-Aurel Blumör verantwortlich (57.). Für den nächsten Erfolgsmoment des SV sorgte Jesko-Aurel Blumör (59.), ehe Niklas Spahn das 7:2 markierte (90.). Reislingen-Neuhaus stellte in der 59. Minute mit einem Dreifachwechsel groß um und schickte Bennet Bülter, Luca Lettau und Francesco Quattrocchi für Milad Osso, Finn-Linus Hammerschmidt und Antoni auf den Platz. Letztlich feierte der SV Reislingen-Neuhaus gegen den SV Westerbeck nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten Heimsieg.
Nach dem errungenen Dreier hat der SV Position acht der Bezirksliga Braunschweig 1 inne. Sechs Siege, ein Remis und fünf Niederlagen haben die Gastgeber momentan auf dem Konto. Zuletzt lief es erfreulich für die Elf von Trainer Guiseppe Marchese, was zehn Punkte aus den letzten fünf Spielen belegen.
Mit 63 Gegentreffern hat der SV Westerbeck schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur acht Tore. Das heißt, die Gäste mussten durchschnittlich 5,25 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelten dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. In der Defensivabteilung des Teams von Trainer Ingo Matzellus knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt.
Als Nächstes steht für den SV Reislingen-Neuhaus eine Auswärtsaufgabe an. Am Sonntag (14:00 Uhr) geht es gegen den WSV Wendschott. Der SV Westerbeck empfängt parallel HSV Hankensbüttel.