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Bezirksliga Weser-Ems 5: SC Glandorf – TSV Venne, 6:2 (1:2), Glandorf
Der SC Glandorf drehte einen 1:2-Pausenrückstand und ließ dem TSV Venne am Ende mit 6:2 keine Chance. Als Favorit rein – als Sieger raus. Der SC hat alle Erwartungen erfüllt.
Benedikt Erpenbeck schoss in der 32. Minute vom Elfmeterpunkt das erste Tor des Spiels für Glandorf. Als manch einer bereits mit den Gedanken in der Halbzeitpause war, besorgte Carsten Stockreiter auf Seiten des TSV Venne das 1:1 (41.). Ausgerechnet zum psychologisch ungünstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Kris Kosbab für das Team von Patrick Klöppel zur Führung (45.). Mit einem Tor Vorsprung für den Gast ging es für die beiden Teams in die Halbzeitpause. In der Pause stellte der SC Glandorf personell um: Per Doppelwechsel kamen Felix Trentmann und Jakob Pille auf den Platz und ersetzten Marco Klose und Leon Narendorf. Erpenbeck schockte den TSV Venne und drehte die Partie mit seinem Doppelpack für den SC (58./65.). Der SC Glandorf drängte im Verlauf auf die Entscheidung – Mick Ossege (67.), Hendrik Hörstkamp-Tovar (73.) und Hendrik Dieckhoff (80.) machten dem TSV Venne den Garaus. Wenige Minuten später holte Thomas Raske Melvin Kuhn vom Feld und setzte auf die Qualitäten von Dieckhoff (70.). Letztlich feierte der SC gegen den TSV Venne nach einer überzeugenden Darbietung einen verdienten 6:2-Heimsieg.
Die drei Punkte brachten für den SC Glandorf keinerlei Veränderung hinsichtlich der Tabellenposition. Die Offensive des Gastgebers in Schach zu halten ist kein Zuckerschlecken. Auch der TSV Venne war in diesem Spiel mehrmals überfordert. Bereits 36-mal schlugen die Angreifer des SC in dieser Spielzeit zu. Die Saison des SC Glandorf verläuft weiterhin vielversprechend. Insgesamt hat der SC nun schon sieben Siege und drei Remis auf dem Konto, während es erst drei Niederlagen setzte. Durch den klaren Erfolg über den TSV Venne ist der SC Glandorf weiter im Aufwind.
Der TSV Venne muss sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. Die Abwehrprobleme des TSV Venne bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Nun musste sich der TSV Venne schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die drei Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. Aus den vergangenen fünf Partien verbuchte der TSV Venne nur vier Zähler.
Während der SC am nächsten Sonntag (15:00 Uhr) bei SV Viktoria 08 Georgsmarienhütte gastiert, duelliert sich der TSV Venne zeitgleich mit dem SV Bad Laer.