Melden von Rechtsverstößen
Landesliga: TSV Hasenbüren – SC Borgfeld, 0:4 (0:1), Bremen
Der SC Borgfeld hat die eigenen Aufstiegsambitionen eindrucksvoll unter Beweis gestellt und dem TSV Hasenbüren das Fell über die Ohren gezogen: Am Ende hieß es 4:0 für den SC. Der SC Borgfeld war als klarer Favorit ins Spiel gegangen und enttäuschte die eigenen Anhänger nicht.
Aaron Clasen trug sich in der 28. Spielminute in die Torschützenliste ein. Zur Pause war der SC im Fahrwasser und verbuchte eine knappe Führung. Borgfeld kehrte stark verändert aus der Kabine zurück. Statt Daniel Kropp, Mats-Laurids Harttgen und Finn Dehmelt standen jetzt Tammo Nanninga, Bastian Hirschel und Andy Okrah auf dem Platz. In der Schlussphase nahm Alexander Kropp noch einen Doppelwechsel vor. Für Marcel Metzer und Clasen kamen Lucien Fromme und Jules Petrus Mbengi Nsuka auf das Feld (76.). Kasim Uslu beseitigte mit seinen Toren (80./85.) die letzten Zweifel am Sieg des SC Borgfeld. Mbengi Nsuka gelang in den Schlussminuten noch ein weiterer Treffer für den Gast (90.). Am Ende verbuchte der SC Borgfeld gegen den TSV einen Sieg.
Mit 32 Gegentreffern hat der TSV Hasenbüren schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur acht Tore. Das heißt, Hasenbüren musste durchschnittlich 3,2 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Teams von Andreas Sticklies bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. Dem Gastgeber muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Landesliga markierte weniger Treffer als der TSV. Der TSV Hasenbüren musste sich nun schon siebenmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der TSV insgesamt auch nur zwei Siege und ein Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. In den letzten fünf Partien ließ der TSV Hasenbüren zu viele Punkte liegen. Von 15 möglichen Zählern holte man lediglich vier.
Der SC beißt sich in der Aufstiegszone fest. Der SC Borgfeld präsentierte sich im bisherigen Saisonverlauf überaus torhungrig. Bereits 34 geschossene Treffer gehen auf das Konto des SC. Acht Siege und zwei Niederlagen schmücken die aktuelle Bilanz des SC Borgfeld. Den bitteren Geschmack einer Niederlage erlebte der SC seit einiger Zeit nicht mehr. Exakt fünf Spiele ist es her.
Nächster Prüfstein für den TSV ist TuS Komet Arsten (Sonntag, 14:00 Uhr). Der SC Borgfeld misst sich am selben Tag mit dem Tuspo Surheide (15:30 Uhr).