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Frauen Berlin-Liga: Borussia Pankow – SV Askania Coepenick, 5:1 (0:1), Berlin
Borussia Pankow drehte einen 0:1-Pausenrückstand und ließ SV Askania Coepenick am Ende mit 5:1 keine Chance. Wem die Favoritenrolle bei diesem Match zusteht, war vorab klar. Borussia Pankow enttäuschte die Erwartungen nicht.
Bevor es in die Pause ging, hatte Laura Melms noch das 1:0 von SV Askania Coepenick parat (43.). Ohne dass sich am Stand noch etwas tat, schickte der Unparteiische Fynn Klette die Akteurinnen in die Pause. Angelina Säwe schoss für Borussia Pankow in der 54. Minute das erste Tor. Dass die Mannschaft von Josefine Ruß in der Schlussphase auf den Sieg hoffte, war das Verdienst von Sarah Schrader, die in der 76. Minute zur Stelle war. Die nächsten beiden Treffer waren einer Spielerin vorbehalten: Säwe schnürte einen Doppelpack (84./90.), sodass die Gastgeber fortan mit 4:1 führten. Kurz darauf traf Lucie-Maria Ruß in der Nachspielzeit für Borussia Pankow (92.). Am Ende kam Borussia Pankow gegen SV Askania Coepenick zu einem verdienten Sieg.
Mit drei Punkten im Gepäck schob sich Borussia Pankow in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den fünften Tabellenplatz. Vier Siege, ein Remis und drei Niederlagen tragen zur Momentaufnahme von Borussia Pankow bei.
Mit 26 Gegentreffern hat SV Askania Coepenick schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur vier Tore. Das heißt, die Elf von Stefan Siegmund musste durchschnittlich 3,71 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die Abwehrprobleme des Gasts bleiben akut, sodass man weiter in der unteren Tabellenregion herumkrebst. SV Askania Coepenick muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der Frauen Berlin-Liga markierte weniger Treffer als SV Askania Coepenick.
Am kommenden Sonntag trifft Borussia Pankow auf Wittenauer SC Concordia (13:15 Uhr), SV Askania Coepenick reist zu Viktoria Berlin II (U23W) (10:00 Uhr).