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Bfv-Kreisklasse A Sinsheim: SG Stebbach/Gemmingen – TSV Neckarbischofsheim, 3:0 (2:0), Gemmingen
Bei SG Stebbach/Gemmingen holte sich der TSV Neckarbischofsheim eine 0:3-Schlappe ab. SG Stebbach/Gemmingen hatte schon im Vorfeld Rückenwind. Da war es nur ein Leichtes, das Ding sicher nach Hause zu bringen.
Ein Doppelpack brachte die Mannschaft von Trainer Peter Oswald in eine komfortable Position: Daniel Zeiser war gleich zweimal zur Stelle (14./16.). Bei Heimteam ging in der 44. Minute der etatmäßige Keeper Henrik Fink raus, für ihn kam Özcan Kabak. Bis zur Pause fiel kein weiteres Tor, sodass SG Stebbach/Gemmingen mit einer Führung in die Kabine ging. Peter Oswald setzte auf neues Personal und brachte per Doppelwechsel Nuhi Muharemi und Lorenz Herberth auf den Platz (57.). Den Vorsprung von SG Stebbach/Gemmingen ließ Christian Barta in der 61. Minute anwachsen. Mit Thomas Seimen und Nick Gebhard nahm Peter Oswald in der 71. Minute gleich zwei Spieler aus der Startformation vom Feld. Ersetzt wurden sie von Manuel Stoll und Sören Hafendörfer. Letzten Endes schlug SG Stebbach/Gemmingen im zwölften Saisonspiel die Neckarbischofsheimer souverän mit 3:0 vor heimischer Kulisse.
Im Tableau hatte der Sieg von SG Stebbach/Gemmingen keine Auswirkungen, es bleibt bei Platz acht. SG Stebbach/Gemmingen verbuchte insgesamt vier Siege, fünf Remis und drei Niederlagen. Die Bilanz der letzten fünf Begegnungen ist bei SG Stebbach/Gemmingen noch ausbaufähig. Nur fünf von möglichen 15 Zählern beanspruchte man für sich.
Mit 34 Gegentreffern hat der TSV Neckarbischofsheim schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur sechs Tore. Das heißt, der TSV musste durchschnittlich 3,4 Treffer pro Partie hinnehmen und bejubelte dagegen im Schnitt nicht einmal ein Tor pro Spiel. Die chronische Abwehrschwäche zeigte sich auch im Spiel gegen SG Stebbach/Gemmingen – die Neckarbischofsheimer bleiben weiter unten drin. Dem TSV Neckarbischofsheim muss man vor allem fehlende Durchschlagskraft im Angriff attestieren: Kein Team der bfv-Kreisklasse A Sinsheim markierte weniger Treffer als das Schlusslicht. Mit zwei von 15 möglichen Zählern aus den letzten fünf Spielen hat der TSV Neckarbischofsheim noch Luft nach oben.
Während SG Stebbach/Gemmingen am nächsten Sonntag (14:30 Uhr) bei TSV Zaisenhausen gastiert, duellieren sich die Neckarbischofsheimer zeitgleich mit TSV Angelbachtal.