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Rheinlandliga Herren: SV Laubach – SG Malberg, 3:2 (2:0), Laubach
SV Laubach und die SG Malberg boten den Zuschauern zahlreiche Tore und trennten sich zum Schluss mit 3:2. SV Laubach wurde der Favoritenrolle somit gerecht.
180 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für die Mannschaft von Trainer Tobias Jakobs schlägt – bejubelten in der 16. Minute den Treffer von Lukas Mey zum 1:0. Maximilian Uhlig beförderte das Leder zum 2:0 des Heimteams über die Linie (32.). Mit der Führung für SV Laubach ging es in die Halbzeitpause. Lucas Christof legte in der 58. Minute zum 3:0 für SV Laubach nach. In der 60. Minute stellten die Malberger personell um: Per Doppelwechsel kamen Julius Müller und Philip Krahn auf den Platz und ersetzten Tim Henning und Benjamin Joachim Niklaus. Florian Hammel wollte die SGMaRo zu einem Ruck bewegen und so sollten Ezan Merovci und Benedikt David Trippler eingewechselt für Luca Thom und Tim Pfeiffer neue Impulse setzen (82.). Eine starke Leistung zeigte Justin Nagel, der sich mit einem Doppelpack für den Gast beim Trainer empfahl (83./94.). Nachdem zunächst überhaupt nichts zusammengelaufen und die SG Malberg deutlich ins Hintertreffen geraten war, bäumten sich die Malberger noch einmal auf und betrieben immerhin noch Ergebniskosmetik.
Bei SV Laubach präsentierte sich die Abwehr angesichts 41 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (44). SV Laubach machte durch den Erfolg Boden gut und rangiert nun auf dem neunten Platz. Sieben Siege, zwei Remis und sechs Niederlagen hat SV Laubach momentan auf dem Konto. Die SG Malberg hat die Krise von SV Laubach verschärft. SV Laubach musste bereits den dritten Fehlschlag in Folge in Kauf nehmen.
Die Malberger müssen sich ohne Zweifel um die eigene Abwehr kümmern. Im Schnitt kassierte das Team mehr als zwei Gegentreffer pro Spiel. In der Defensivabteilung der SG Malberg knirscht es gewaltig, weshalb man weiter im Schlamassel steckt. Nun mussten sich die Malberger schon neunmal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Die vier Siege und zwei Unentschieden auf der Habenseite zeigen, dass die Aussichten nicht besonders beruhigend sind. In den letzten fünf Spielen hätte durchaus mehr herausspringen können für die SG Malberg, sodass man lediglich drei Punkte holte.
Kommende Woche tritt SV Laubach bei der Reserve von SV Eintracht Trier an (Sonntag, 15:30 Uhr), bereits einen Tag vorher genießen die Malberger Heimrecht gegen den TuS Kirchberg.