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KOL GI/MR Gr.Nord: SC Gladenbach – FV Wehrda, 6:1 (4:1), Gladenbach
Der SC Gladenbach fertigte den FV Wehrda am Samstag nach allen Regeln der Kunst mit 6:1 ab. An der Favoritenstellung ließ der SC Gladenbach keine Zweifel aufkommen und trug gegen den FV Wehrda einen Sieg davon.
Paul Weber stellte die Weichen für den SC Gladenbach auf Sieg, als er in Minute acht mit dem 1:0 zur Stelle war. Malte Leinweber schoss die Kugel zum 2:0 für das Team von Trainer Nils Waldschmidt über die Linie (18.). Mit dem 3:0 von Vincent Taus für den Tabellenführer war das Spiel eigentlich schon entschieden (23.). Marcel Howar verkürzte für den FV Wehrda später in der 31. Minute auf 1:3. Per Elfmeter erhöhte Weber in der 45. Minute seine Torausbeute an diesem Tag auf zwei Treffer – 4:1 für den SC Gladenbach. Der Gastgeber dominierte den Gegner zur Pause nach Belieben und ging mit einer deutlichen Führung in die Kabine. In der Halbzeitpause veränderte der FV Wehrda die Aufstellung in großem Maße, sodass Arda Ilyas Malakcioglu, Lennart Bartels und Nicolas Möhl für Junior Nizar, Simon Specht und Till Nikolaus Mora Sanchez weiterspielten. Der SC Gladenbach konnte mit dem ersten Durchgang sehr zufrieden sein. Trotzdem gab es Veränderungen bei SC Gladenbach. Niklas Schoeck ersetzte Weber, der nun schon vorzeitig Feierabend machte. Zwei schnelle Treffer von Schoeck (64.) und Jonathan Kuhl (69.) sorgten für die Vorentscheidung zugunsten des SC Gladenbach. Mit dem Spielende fuhr der SC Gladenbach einen Kantersieg ein. Bereits vor dem Seitenwechsel war für den FV Wehrda klar, dass gegen den SC Gladenbach heute kein Kraut gewachsen war.
Mit dem Erfolg verbesserte der SC Gladenbach die Ausgangslage im Rennen um den Gang nach oben. Bei SC Gladenbach greift die alte Fußballweisheit, wonach der Angriff Spiele gewinnt, die Abwehr aber Meisterschaften. Mit gerade einmal elf Gegentoren stellt der SC Gladenbach die beste Defensive der KOL GI/MR Gr.Nord. Der SC Gladenbach bleibt weiterhin ohne Niederlage. Bisher hat der SC Gladenbach zwölf Siege und vier Unentschieden auf dem Konto.
Um den Klassenerhalt zu realisieren, muss der FV Wehrda in der Rückrunde zwingend Boden gutmachen. Auf eine sattelfeste Defensive kann der Gast bislang noch nicht bauen. Die bereits 56 kassierten Treffer zeigen deutlich, wo Coach Lukas Greb den Hebel ansetzen muss. Mit nun schon zwölf Niederlagen, aber nur drei Siegen und einem Unentschieden sind die Aussichten des FV Wehrda alles andere als positiv.
Am kommenden Sonntag trifft der SC Gladenbach auf die SG Silberg/Eisenhausen (15:00 Uhr), der FV Wehrda reist tags zuvor zu VfB Wetter (17:00 Uhr).