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Torjägerkanone |20.08.2022|21:20

22:3-Sieg und Elferpack: "In Rausch gespielt"

Lucas Sitter (links): "Wir haben als Team nicht lockergelassen, jeder hatte Bock, Tore zu schießen."[Foto: Dirk Affeldt]

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Beim spektakulären 22:3 der SG Langstadt/Babenhausen in der Gruppenliga Darmstadt gegen die Sportfreunde Heppenheim traf Angreifer Lucas Sitter allein elfmal und schoss sich damit in der Wertung zur Torjägerkanone für alle (7. Liga) weit nach oben. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 23 Jahre alte BWL-Student über Robert Lewandowski, die Torjägerkanone und seinen Elferpack.

FUSSBALL.DE: Elf Tore in einem Spiel: Wie erklären Sie sich diesen Lauf, Herr Sitter?

Lucas Sitter: Ganz ehrlich: Damit konnte keiner rechnen, weil wir bislang nur drei von möglichen neun Punkten geholt haben. Wir sind mit einer Saisonniederlage gestartet, wollten es gegen Heppenheim unbedingt besser machen. Das waren für mich ganz besondere Momente und auch der Tag danach war nicht schlecht.

Wie meinen Sie das genau?

"Nach unserem dritten Gegentor ist mir sogar ein Treffer vom Anstoßpunkt gelungen"

Sitter: Mein Handy stand einfach nicht still. Viele Leute hatten sich gemeldet, schickten mir Glückwünsche und wollten wissen, was mit mir an diesem Tag los war. So etwas muss ich erst einmal verarbeiten. (lacht)

Für die ersten drei Treffer benötigten Sie nur fünf Minuten. Was bleibt bei Ihnen am meisten in Erinnerung?

Sitter: Es hat wirklich alles funktioniert. Meine ersten drei Schüsse waren sofort drin und ich dachte: Wow, heute ist etwas Außergewöhnliches möglich. Wir haben als Team nicht lockergelassen, jeder hatte Bock, Tore zu schießen. Ich hatte mich regelrecht in einen Rausch gespielt. Nach unserem dritten Gegentor ist mir sogar ein Treffer vom Anstoßpunkt gelungen, weil ich gesehen hatte, dass der gegnerische Keeper zu weit vor seinem Tor stand.

Wie wurde der Kantersieg gefeiert?

Sitter: Leider nicht so ausgiebig, weil die meisten Spieler am nächsten Tag arbeiten mussten. Dennoch haben wir nach diesem historischen Sieg etwas länger zusammen im Vereinsheim gesessen.

Hatten Sie in der Vergangenheit jemals mehr Treffer in einer Partie erzielt?

Sitter: In einem Pokalspiel gegen eine unterklassige Mannschaft sind mir in der B-Jugend einmal neun Tore in einer Partie gelungen. In den Meisterschaftsspielen im Seniorenbereich ist mir so etwas Ähnliches zuvor noch nie gelungen.

Wie heiß sind Sie auf die Torjägerkanone für alle in der 7. Liga!

Sitter: Zu diesem Zeitpunkt der Saison halte ich mich mit solchen Parolen zurück, zumal ich in den beiden anderen Partien keinen Treffer erzielt hatte.

Was würde Ihnen der Gewinn dieser Trophäe bedeuten?

Sitter: Es wäre eine Ehre und Anerkennung für die Arbeit, die man im Training und auch neben dem Platz leistet.

Wie viele Treffer haben Sie sich in dieser Saison noch vorgenommen?

Sitter: In der zurückliegenden Saison wurde ich mit 35 Treffern Torschützenkönig in unserer Liga. Ich würde in dieser Spielzeit gerne die 40-Tore-Marke knacken.

Welche Ziele treiben Sie aktuell noch an?

Sitter: Wir haben ein sehr gutes Team und bereits in den vergangenen beiden Jahren oben mitgespielt. In dieser Saison haben wir uns erneut viel vorgenommen, wollen möglichst den Aufstieg in die Verbandsliga Süd schaffen.

Wie würden Sie Ihre Stürmerqualitäten beschreiben?

Sitter: Mit einer Körpergröße von 1,80 Meter bin ich nicht der Allergrößte, aber dennoch ziemlich kopfballstark. Ich bin nicht langsam, aber auch nicht für mein Tempo bekannt. Ich denke, dass ich vor allem vor dem gegnerischen Tor eiskalt bin. Wenn ich eine Chance bekomme, dann mache ich die Bude auch.

Gibt es Vorbilder, von denen Sie sich etwas abschauen?

Sitter: Als Bayern-Fan habe ich Robert Lewandowski einige Male in der Münchner Arena live gesehen. In meiner Kindheit war Thierry Henry, der mit 51 Toren immer noch Rekordtorschütze der französischen Nationalmannschaft ist, mein großes Vorbild.

Stammen Sie aus einer Fußballerfamilie?

Sitter: Mein Vater Arno hat früher ebenfalls in der Gruppenliga gespielt und war in der Region als Torjäger bekannt. Von ihm habe ich meine Torgefährlichkeit wahrscheinlich vererbt bekommen. (lacht)

Haben Sie vor jedem Spiel ein Ritual?

Sitter: Ich bin gläubiger Christ und bete vor jedem Spiel. Danach geht es auf den Platz.

Sie laufen immer mit der Rückennummer "9" auf. Wie wichtig ist Ihnen diese Zahl?

Sitter: Dass ich die "9" bekomme, darauf lege ich Wert. Für mich sollte die "9" immer für den Torjäger reserviert sein. Bereits als Kind habe ich die Stürmerposition immer mit dieser Zahl in Verbindung gebracht. Der brasilianische Weltmeister Ronaldo oder Robert Lewandowski trugen während ihrer Karriere ebenfalls fast immer die "9".

Am Sonntag steht für Ihr Team die Partie beim Tabellenführer FC 07 Bensheim an. Was haben Sie sich vorgenommen?

Sitter: Ich fahre nicht ins 50 Kilometer entfernte Bensheim, um mir die Platzanlage anzuschauen. Wir wollen dort drei Punkte holen, um weiter oben dranzubleiben.

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