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Traditionsduell |14.09.2021|12:45

Ausverkauftes Topspiel: Münster empfängt RWE

Spitzenspiel: Rot-Weiss Essen ist bei Preußen Münster zu Gast[Foto: Bilder: Imago, Collage: FUSSBALL.DE]

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Topspiel in der Regionalliga West: Tabellenführer SC Preußen Münster empfängt heute (ab 19 Uhr) Rot-Weiss Essen zum Traditionsduell der beiden "heißesten" Titelaspiranten. Während sich die Münsteraner mit einem Sieg an der Spitze behaupten können, würde RWE mit einem Dreier am Bundesliga-Gründungsmitglied vorbeiziehen. Der FUSSBALL.DE-Faktencheck zum ausverkauften Westschlager.

Der Vergleich der Favoriten: Wenn es nach den Trainern der 20 Regionalliga West-Klubs geht, dann treffen mit dem SC Preußen und RWE die zwei größten Favoriten auf den Aufstieg in die 3. Liga aufeinander. Alle Experten hatten die Münsteraner schon vor der Spielzeit bei der FUSSBALL.DE -Trainerumfrage als Titelkandidat auf der Rechnung. Damit erhielt der SCP sogar eine Stimme mehr als die Essener. Den Vizemeister der zurückliegenden Spielzeit nannte lediglich Ex-Nationalspieler Patrick Helmes (Alemannia Aachen) nicht. Auch SCP-Trainer Sascha Hildmann wagte sich bei der Frage nach dem Saisonziel ein wenig "aus der Deckung". Der 49-Jährige sagte: "Wir wollen unsere Saison bestätigen und - wenn möglich - noch ein wenig besser als Platz drei abschneiden." Die Rot-Weissen erneuerten ihren Aufstiegsanspruch. "Es ist unser Anspruch, dass wir bis zum Schluss um die Meisterschaft und den Aufstieg mitspielen und am Ende auch erfolgreich sein wollen", so RWE-Trainer Christian Neidhart.

Die aktuelle Form: Vier Spiele, vier Siege: Der SC Preußen Münster kam in dieser Saison stark aus den Startlöchern. Zum Auftakt drehten die "Adlerträger beim 2:1 gegen Alemannia Aachen einen Rückstand, in der Partie bei der U 23 von Borussia Mönchengladbach (2:1) hatte die Mannschaft auf den zwischenzeitlichen Ausgleich der "Fohlen" eine schnelle Antwort parat, ehe gegen die Sportfreunde Lotte (2:0) und beim FC Wegberg-Beeck (4:0) zwei Begegnungen ohne Gegentreffer gelangen. Zuletzt kamen die Münsteraner aber gegen den SV Rödinghausen (0:0) und bei Rot Weiss Ahlen (1:1) nicht über zwei Unentschieden hinaus. 14 Punkte aus sechs Begegnungen bedeuten die Tabellenführung. Allerdings könnten gleich vier Mannschaften bei zwei Zählern Rückstand und einem Spiel weniger noch vorbeiziehen. Zu den Verfolgern gehört auch Rot-Weiss Essen. Dem Revierklub gelang beim Bonner SC (3:0) ebenfalls ein gelungener Start. Die einzige Partie, in der für die Rot-Weissen keine Punkte heraussprangen, war ausgerechnet der Heimauftakt gegen den SV Straelen (1:4) vor 7500 Zuschauer*innen an der Hafenstraße. Mit Siegen beim Wuppertaler SV (1:0), gegen Fortuna Köln (2:1) und den VfB Homberg (3:0) medelte sich die Mannschaft von Trainer Neidhart aber erfolgreich zurück. In Münster ist der vierte Dreier in Folge drin.

Die Historie: Nicht nur aus aktueller sportlicher Sicht ist das Duell äußerst interessant. Es stehen sich auch Vereine mit vielen Jahren im höherklassigen Fußball gegenüber. Der SC Preußen Münster, deutscher Vizemeister von 1951, gehörte 1963 zu den damals 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Nach der ersten Saison stiegen die Münsteraner ab - und kehrten nie mehr zurück. In der zweithöchsten Spielklasse konnte sich der SC Preußen aber 17 Jahre lang halten. Erst 1981, zur Einführung der dann eingleisigen 2. Bundesliga, ging es für den SCP erneut eine Spielklasse nach unten. 1989 gelang für zwei Spielzeiten die Rückkehr in die 2. Bundesliga, ehe der Verein über viele Jahre drittklassig blieb. Ausgerechnet zum 100. Geburtstag des Traditionsklubs musste der SC Preußen im Jahr 2006 erstmals den Gang in die Viertklassigkeit antreten. 2011 stiegen die "Adlerträger" in die 3. Liga auf. Seit 2020 nimmt der ehemalige Bundesligist wieder an der Regionalliga West teil.

Rot-Weiss Essen war zum Zeitpunkt der Einführung der Bundesliga "nur" Zweitligist. Zuvor war das Team um Weltmeister Helmut "Boss" Rahn 1953 DFB-Pokalsieger und 1955 Deutscher Meister geworden. In der Bundesliga war RWE aber später sieben Jahre lang am Ball: Erstmals in der Saison 1966/1967, zuletzt in der Spielzeit 1976/1977. Mit Ausnahme der Jahre 1984 bis 1986 (Oberliga Nordrhein, damals drittklassig) waren die Essener bis 1991 mindestens in der zweithöchsten Spielklasse vertreten. Grund für den Abstieg war ein Lizenzentzug. Nach der Rückkehr in die 2. Bundesliga 1993 unter Trainer Jürgen Röber erfolgte mitten in der Saison zum zweiten Mal ein Lizenzentzug. Nach dem 1996 erfolgten Aufstieg in die 2. Bundesliga und dem direkten Wiederabstieg in die Regionalliga 1997 musste RWE schließlich 1998 sogar den Weg in die Viertklassigkeit antreten, meldete sich aber schnell zurück. Von 2004 bis 2007 "pendelte" RWE zwischen der 2. Bundesliga und der damaligen Regionalliga Nord, ehe 2008 die Qualifikation für die neu eingeführte eingleisige 3. Liga verpasst wurde und der Verein erneut in der vierthöchsten Spielklasse an den Start gehen musste. Im Juni 2010 stellte Rot-Weiss Essen einen Insolvenzantrag, der den Zwangsabstieg in die fünftklassige NRW-Liga zur Folge hatte. Nur ein Jahr später gelang die Rückkehr in die Regionalliga West. Dort sind die Essener inzwischen in der elften Saison in Folge am Ball und streben erneut den langersehnten Aufstieg in die 3. Liga an.

Die Trainer: Bereits seit Ende Dezember 2019 steht Sascha Hildmann beim SC Preußen Münster in der Verantwortung. Der 49-Jährige hatte bei den damals in der 3. Liga vom Abstieg bedrohten Münsteranern die Nachfolge von Sven Hübscher (mittlerweile Bayer 04 Leverkusen U 19) angetreten. Die Punktausbeute bis zum Saisonende war mit 24 Zählern aus 18 Begegnungen zwar ordentlich, den Abstieg in die Regionalliga West konnte aber auch der gebürtige Kaiserslauterer Hildmann nicht mehr verhindern. Mit 78 Punkten aus 40 Partien führte der Fußball-Lehrer, der zuvor auch schon bei der SG Sonnenhof Großaspach und dem 1. FC Kaiserslautern tätig war, den SC Preußen in der zurückliegenden Saison auf den dritten Rang. Bei Rot-Weiss Essen soll Christian Neidhart das schaffen, was ihm schon als langjähriger Trainer des SV Meppen (Juli 2013 bis Juli 2020) gelungen war: Den Aufstieg in die 3. Liga schaffen. Mit den Emsländern erreichte der 52 Jahre alte Ex-Zweitligaprofi dieses Ziel in seiner vierten Saison über die Aufstiegsspiele gegen den SV Waldhof Mannheim (0:0 und 4:3 nach Elfmeterschießen). Anschließend etablierte er den SVM in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Bei RWE befindet sich Neidhart nun im zweiten Jahr. In seiner Debütsaison hatte er mit den Rot-Weissen beeindruckende 90 Punkte in 40 Spielen geholt. Die Ausbeute reichte jedoch für den Aufstieg nicht, weil die U 23 von Borussia Dortmund (93 Zähler) noch besser war. Eine von nur vier Niederlagen mussten die Essener in Münster hinnehmen (0:1). Im DFB-Pokal gelang unter Neidharts Regie durch Heimsiege gegen Arminia Bielefeld (1:0), Fortuna Düsseldorf (3:2) und Bayer 04 Leverkusen (2:1 nach Verlängerung) sensationell der Vorstoß bis in das Viertelfinale (0:3 gegen Holstein Kiel).

Die Rahmenbedingungen: Der Westschlager sorgt bei den Fans für große Vorfreude. Die Partie im Preußenstadion an der Hammer Straße wird - unter Corona-Bedingungen - ausverkauft sein. Insgesamt sind 7500 Zuschauer*innen zugelassen, darunter 800 Fans aus Essen. Für diejenigen, die nicht live vor Ort sein können, bietet der SC Preußen gemeinsam mit seinem Partner " staige.tv " einen kostenpflichtigen Livestream mit besonderen Features an. Für das Spitzenspiel werden insgesamt fünf bemannte Kameras im Einsatz sein. Neben einem eigenen Live-Kommentar gibt es auch jeweils 30-minütige Vor- und Nachberichterstattungen mit eigenem Moderator sowie zusätzliche Live-Interviews.

Die Stimmen: "Essen kennen wir in- und auswendig. Wir haben sie in dieser Saison auch schon live gesehen", sagt Münsters Trainer Sascha Hildmann. "Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel zweier sehr guter Mannschaften - und dann hoffentlich mit dem besseren Ende für uns. Bei aller Emotionalität wollen wir aber auch Fußball spielen. Unsere Abschlussqualität muss besser werden, da haben wir sicherlich Nachholbedarf. Unser Positionsspiel, die Taktik, Automatismen - das funktioniert alles." RWE-Trainer Christian Neidhart meint im Gespräch mit FUSSBALL.DE : "Schon die Transfers der verschiedenen Klubs haben gezeigt, dass viele Vereine die Ambitionen haben, den Aufstieg in die 3. Liga zu schaffen. Dazu gehören Preußen Münster und wir, aber mit Sicherheit auch Rot-Weiß Oberhausen, der Wuppertaler SV und Fortuna Köln. Von daher ist es keine Überraschung, dass sich diese Teams schon im oberen Tabellendrittel festgesetzt haben. Wir wollen jetzt auch im Spitzenspiel gegen Münster das Maximale herausholen."

Die personelle Situation: Beim SC Preußen hat sich der personelle Engpass ein wenig entspannt. Nachdem Thorben Deters und Alexander Langlitz nach ihren Verletzungspausen schon am zurückliegenden Wochenende in Ahlen zumindest wieder zum Kader gehörten, könnte nun im Topspiel gegen RWE ihr Comeback folgen. Auch Jules Schwadorf (Oberschenkelprobleme) könnte wieder zum Team stoßen. Rot-Weiss Essen muss neben den beiden Langzeitverletzten Michel Niemeyer (Sehnenentzündung) und David Sauerland (Aufbautraining) auch auf Nils Kaiser (Muskelbündelriss) verzichten.

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