So geht es mit der Regionalliga-Reform weiter
Die AG Regionalliga-Reform hat ihre Arbeit abgeschlossen. Sie spricht sich klar für eine viergleisige Regionalliga aus, damit alle Meister in die 3. Liga aufsteigen können.
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WSV-Knipser: Charlison Benshop trifft gegen Wegberg-Beeck bereits zum vierten Mal in dieser Saison.[Foto: IMAGO/Nordphoto]
Der Wuppertaler SV verteidigte in der Regionalliga West die Tabellenführung. Nachdem die Bergischen zuletzt bei der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln (2:2) erstmals nicht als Sieger vom Feld gegangen waren, klappte es am 6. Spieltag wieder mit der vollen Ausbeute. Die Mannschaft von Trainer Hüzeyfe Dogan gewann 2:0 (1:0) gegen den FC Wegberg-Beeck und bleibt damit in ihrer Ausweichspielstätte in Velbert weiter ohne Punktverlust
Vor 1900 Zuschauer*innen leitete Angreifer Charlison Benschop (11.) mit seinem bereits vierten Saisontreffer den fünften WSV-Erfolg im sechsten Saisonspiel ein. Innenverteidiger Lion Schweers (64.) sorgte für den Schlusspunkt. Für den Aufsteiger FC Wegberg-Beeck war es die dritte Niederlage nacheinander.
Erster Verfolger der Wuppertaler SV ist weiterhin Fortuna Köln . Das 4:1 (3:0) gegen den SV Lippstadt 08 war für den ehemaligen Bundesligisten ebenfalls der fünfte Sieg im sechsten Spiel. Nachdem im vorherigen Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück (0:1) nichts Zählbares herausgesprungen war, legten Adrian Stanilewicz (16.), Stipe Batarilo-Cerdic (42.) und Dominik Lanius (45.) bereits im ersten Durchgang den Grundstein für den Dreier. Fatih Ufuk (74.) konnte für Lippstadt zwischenzeitlich verkürzen, ehe der eingewechselte Leon Demaj (90.+4) in der Nachspielzeit vor 1733 Zuschauer*innen im Kölner Südstadion den alten Abstand wiederherstellte. Lippstadt (ein Sieg aus sechs Spielen) ist neuer Tabellenletzter.
Der 1. FC Düren fuhr in seinem ersten "richtigen" Heimspiel die volle Punkausbeute ein. Nachdem das Team von Trainer Boris Schommers bislang in die Spielstätte des Ligakonkurrenten FC Wegberg-Beeck ausweichen musste, gelang in der nach einigen Baumaßnahmen inzwischen regionalliga-tauglichen Westkampfbahn ein 2:0 (1:0) gegen die U 21 des SC Paderborn 07 . Ein Eigentor von Martin Ens (20.) brachte Düren auf Kurs. Im zweiten Durchgang sorgte Yannik Schlößer (56.) für die Entscheidung.
In der zweiten Tabellenhälfte statt in der Spitzengruppe rangiert der ambitionierte SV Rödinghausen . Das 0:3 (0:2) bei der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 war für das Team von Trainer Carsten Rump schon die dritte Niederlage nacheinander. Der Nachwuchs des Zweitligisten baute dagegen durch die Tore von Paul Pöpperl (7.), Ex-Bundesligaprofi Pierre-Michel Lasogga (20., Handelfmeter) und des eingewechselten Yannick Tonye (87.) seine Bilanz ohne Niederlage auf drei Begegnungen (sieben Punkte) aus.
Titelaspirant Alemannia Aachen wartet auch nach dem zweiten Spiel unter Interimstrainer Reiner Plaßhenrich noch auf den ersten Sieg. Beim Aufsteiger FC Gütersloh musste sich der Ex-Bundesligist mit einem 1:1 (0:0) zufriedengeben und ist inzwischen schon zehn Punkte von Ligaprimus Wuppertaler SV entfernt.
Nach dem Gütersloher Führungstreffer von Kevin Freiberger (47.) drohte der Alemannia vor 2517 Besucher*innen zeitweise die dritte Saisonniederlage. Obwohl sich Aachens Kapitän Bastian Müller wegen groben Foulspiels die Rote Karte eingehandelt hatte (65.), gelang den Gästen durch Joker Dustin Willms (86.) in Unterzahl zumindest noch der Ausgleich. Weil der eingewechselte Hendrik Lohmar wegen einer Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte kassierte (88.), beendete auch Gütersloh die Partie mit nur zehn Spielern.
Im sechsten Anlauf hat es für Rot Weiss Ahlen mit dem ersten Saisonsieg geklappt. Das Team von Trainer Daniel Berlinski setzte sich 3:2 (1:1) gegen die SSVg Velbert durch und verließ damit den letzten Tabellenplatz. Dabei war der Aufsteiger durch Manuel Schiebener (10.) zunächst in Führung gegangen. Kevin Coleman (11.) und Luka Tankulic (55.) konnten die Partien für Ahlen drehen, ehe Robin Hilger (57.) der schnelle Ausgleich gelang. Ömer Uzun (76.) ließ die Hausherren doch noch jubeln.
Die Heimbilanz des 1. FC Bocholt ist weiterhin makellos. Das 1:0 (0:0) gegen den SC Wiedenbrück war der dritte Sieg im dritten Spiel vor eigener Kulisse. Vor diesmal 1213 Fans gelang Malek Fakhro (64., Foulelfmeter) der einzige Treffer der Begegnung. Damit kommt der 25-Jährige auf die Gesamtausbeute von vier Saisontoren. Nur Moritz Stoppelkamp (fünf Tore) von Rot-Weiß Oberhausen war bislang erfolgreicher.
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