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Ex-Profi |29.09.2022|16:15

Einst mit Neuer auf dem Platz, heute RL-Coach

Pascal Bieder: "Gemeinsam wollen wir langfristig etwas auf die Beine stellen."[Foto: TSV Steinbach Haiger]

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Pascal Bieler, neuer Trainer beim TSV Steinbach Haiger in der Regionalliga Südwest, verfolgt mit dem hessischen Klub ehrgeizige Ziele. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 36 Jahre alte Ex-Profi über die Zeit, als er mit Weltmeistern wie Manuel Neuer und Mats Hummels gemeinsam auf dem Platz stand und das neue Kapitel beim TSV.

FUSSBALL.DE: Beim TSV Steinbach Haiger schlagen Sie ein neues Kapitel auf. Vor wenigen Tagen waren Sie noch Co-Trainer bei der U 23 von Borussia Dortmund in der 3. Liga. Wie kam es zu Ihrem Wechsel, Herr Bieler?

Pascal Bieler: Dass es im Fußball sehr schnelllebig zugehen kann, ist kein Geheimnis. Die guten Gespräche mit den Verantwortlichen des TSV und die sportliche Perspektive haben mich sehr gereizt. Die zurückliegenden Tage waren sehr spannend und vor allem ereignisreich. Allerdings hat es mir der Verein auch leicht gemacht, mich schnell in meiner neuen Rolle einzufinden. Mein großer Vorteil ist, dass mein Wohnort im Sauerland ziemlich genau in der Mitte zwischen Dortmund und Steinbach liegt. Statt in nördlicher Richtung zu fahren, zieht es mich jetzt mehr in den Süden. Dadurch ist mir zumindest der Umzugsstress erspart geblieben (lacht) .

Wie schwer ist Ihnen der Entschluss gefallen, die U 23 von Borussia Dortmund zu verlassen und nach Steinbach zu wechseln?

"Es ist kein Geheimnis, dass die 3. Liga eine sehr spannende und vor allem attraktive Liga ist"

Bieler: Obwohl ich schon vor meinem Wechsel zum BVB ein Angebot als Cheftrainer vorliegen hatte, war es ein bewusster Entschluss, nach Dortmund zu wechseln. Ich wollte mich unter professionellen Bedingungen bei der U 23 der Borussia weiterentwickeln. In den vergangenen zweieinhalb Jahren hatte ich die Chance, dort arbeiten zu dürfen. Jetzt hat sich aber die langfristige Möglichkeit ergeben, eine neue Herausforderung anzutreten und selbst etwas beim TSV aufzubauen. Daher bin ich den BVB-Verantwortlichen dankbar, dass sie mir diese Chance ermöglicht haben.

In welcher Verfassung haben Sie die Mannschaft beim TSV Steinbach Haiger vorgefunden?

Bieler: Das Team befindet sich in einer sehr guten Verfassung. Schließlich ist die Trennung von meinem Vorgänger Ersan Parlatan auch nicht durch eine sportliche Misere entstanden, sondern durch seinen Wechsel auf eigenen Wunsch als Co-Trainer zum 1. FC Nürnberg. Ich habe auf Anhieb erkannt, dass der Kader qualitativ stark besetzt ist. Innerhalb der Mannschaft gibt es viele verschiedene Typen, die auch gut zu meinem Spielstil passen.

Zum Auftakt gab es beim Aufsteiger SGV Freiberg einen 2:0-Auswärtssieg. Wie viel Pascal Bieler steckte bereits in dieser Leistung?

Bieler: Auch ich erfinde das Rad nicht neu. (lacht) Die Jungs sind alle hervorragend ausgebildet und wissen, wie Fußball funktioniert. Dennoch haben wir die vorherigen Begegnungen analysiert und unsere Schlüsse daraus gezogen. Die hohe individuelle Klasse, gepaart mit einer erfahrenen Defensive, wollen wir zu unserer Stärke machen. Unser Ziel ist es, dass wir die Abstände zu unseren Gegenspielern stets klein halten und damit die Gegner unter Druck setzen. Das wollen wir jetzt auch schon am Freitag im Heimspiel gegen den VfR​ Aalen unter Beweis stellen. Ich freue mich auf mein Debüt vor heimischer Kulisse.

Als Cheftrainer betreten Sie im Seniorenfußball Neuland. Wie würden Sie sich als Trainertypen beschreiben?

Bieler: Es ist wahrscheinlich einfacher, wenn andere Menschen das beurteilen. Ich denke aber, dass ich ein kommunikativer Mensch bin. Mein Wunsch ist es, dass wir zusammen mit der Mannschaft Ideen erarbeiten, die wir dann gemeinsam umsetzen können. Damit das funktioniert, muss in erster Linie die Kommunikation stimmen. Ich gebe den Spielern gewisse Rahmenbedingungen vor. Innerhalb dieser Bereiche haben die Jungs aber ihren individuellen Handlungsspielraum.

Abwehrbollwerk oder schneller Offensivfußball: Welche Art von Fußball wollen Sie als früherer Außenverteidiger von Ihrer Mannschaft sehen?

Bieler: Unser Ziel ist es schon, möglichst viele Tore zu erzielen. Wir wollen hoch und auch mutig verteidigen und bei eigenem Ballbesitz zielstrebig, aber gepflegt den Weg nach vorne suchen. Wichtig dabei ist, dass wir dabei immer in Bewegung bleiben.

Der TSV Steinbach Haiger ist ein ambitionierter Regionalligist. Immer wieder spielt der TSV oben mit, ohne bislang den ganz großen Sprung geschafft zu haben. Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?

Bieler: Wir haben uns ganz bewusst keine klaren tabellarischen Ziele gesetzt. Erst einmal ist es wichtig, dass wir kurzfristig unsere Spiele gewinnen und nach und nach den Anschluss an die Spitzengruppe halten.

Sie haben einen Vertrag für drei Jahre bis Sommer 2025 unterzeichnet. Ist die Vertragslaufzeit ein Wink, dass beim TSV eine neue Ära eingeläutet werden soll?

Bieler: Es war von Beginn an klar, dass wir beim TSV Steinbach Haiger für Kontinuität sorgen wollen. Genau aus diesem Grund habe ich mich auch dafür entschieden, diese Aufgabe angehen zu wollen. Gemeinsam wollen wir langfristig etwas auf die Beine stellen. Es ist kein Geheimnis, dass die 3. Liga eine sehr spannende und vor allem attraktive Liga ist. Ob es in den nächsten drei Jahren aber für den Aufstieg ausreicht, müssen wir abwarten.

Während Ihrer aktiven Laufbahn haben Sie unter anderem 13 Bundesliga-Spiele absolviert und waren in den vier höchsten Spielklassen im Einsatz. Wie bewerten Sie rückblickend Ihre Karriere?

Bieler: Wenn man in den vier höchsten Ligen am Ball war, dann kann man mit seiner Zeit als Profi nur zufrieden sein. Es war vor allem eine tolle Zeit, die nicht jedem Fußballer vergönnt ist. Damit ich das aber schaffe, habe ich schon als Juniorenspieler sehr viel investiert. Ich bin stolz auf das, was ich während meiner Laufbahn erreicht habe.

Sie waren über viele Jahre Junioren-Nationalspieler, haben von der U 16 bis zur U 21 56 Länderspiele absolviert. Unter anderem haben Sie mit den späteren Weltmeistern Manuel Neuer, Mats Hummels und Sami Khedira zusammengespielt. Warum hat es bei Ihnen nicht für den ganz großen Durchbruch gereicht?

Bieler: Während einer Fußballerkarriere kommen immer Faktoren zusammen, die man im Vorfeld nicht erahnen kann. So war es bestimmt auch während meiner Laufbahn. Es ist aber müßig, darüber nachzudenken, was vielleicht passiert wäre, wenn man gewisse Entscheidungen anders getroffen hätte. Es kommt immer darauf an, was man aus seiner Situation macht. Ich will aber betonen, dass ich keine einzige Entscheidung im Laufe meiner Karriere bedauere. Ich war schon in der Jugend viel mit der Nationalmannschaft unterwegs, habe viele tolle Fußballer kennengelernt und konnte Erfahrungen in den verschiedensten Bereichen bei unterschiedlichen Klubs sammeln.

Wie sehr helfen Ihnen genau diese Erfahrungen in Ihrer jetzigen Arbeit als Trainer?

Bieler: Die gesammelten Erfahrungen sind das Fundament eines jeden Trainers. Ich kam in verschiedenen Wettbewerben zum Einsatz, habe phasenweise mehrere Spiele hintereinander von der Tribüne aus verfolgt und wurde auch selbst schon mal ins kalte Wasser geworfen. All diese Erfahrungen will ich an meine Spieler weitergeben. Als Trainer probiert man immer wieder neue Ideen aus. Durch Erfahrungen aus der aktiven Zeit lässt sich das eine oder andere Vorhaben besser in die Tat umsetzen.

Gibt es einen Moment, der Ihnen in besonderer Erinnerung bleibt?

Bieler: Während meiner Karriere hatte ich so einige schöne Momente, an die ich gerne zurückdenke. Zum Beispiel fallen mir spontan die Deutsche Meisterschaft mit der U 17 und der DFB-Pokalsieg mit der U 19 von Hertha BSC während meiner Jugendzeit ein. Aber auch die Teilnahme an der U 19-Europameisterschaft war ein einmaliges Erlebnis. Auch wenn wir gegen Frankreich im Halbfinale ausgeschieden sind, war es eine tolle Erfahrung für mich. Im Seniorenbereich bleibt mir vor allem der Aufstieg mit dem 1. FC Nürnberg in die Bundesliga in bester Erinnerung.

Bereits im Alter von 30 Jahren haben Sie beim Wuppertaler SV die Schuhe an den Nagel gehängt und von heute auf morgen das Amt des Co-Trainers bei der U 19 übernommen. Wann war Ihnen bewusst, diesen Schritt gehen zu wollen?

Bieler: Ich hatte während meiner Laufbahn das Glück, von schwerwiegenden Verletzungen verschont geblieben zu sein. Auch wenn ich bereits mit 30 aufgehört habe, blicke ich auf 16 Jahre unter professionellen Bedingungen zurück. Es war eine intensive Zeit, die mich vor allem meine Achillessehe und mein Rücken spüren ließen. Weil ich dem Fußball aber nicht den Rücken zukehren wollte, musste ich nicht lange überlegen, als mir beim Wuppertaler SV die Stelle des Co-Trainers der U 19 angeboten wurde. Schon bei meinem Wechsel zum WSV wenige Monate zuvor hatte ich die ersten Trainerscheine in Angriff genommen. Alles in allem war es zu dem Zeitpunkt ein logischer Schritt.

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