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DFB-ePokal |11.05.2021|18:45

ePokalsieger: "Dankbar für den Support"

DFB-ePokalsieger: "Vom Verein extrem viele Nachrichten bekommen".[Foto: DFB]

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Im großen FUSSBALL.de-Siegerinterview erklären Philipp "Eisvogel" Schermers, Kai "Hensoo" Hense und Yüksel "Bomber_Yuksel" Diker, wie sie es als Amateurteam geschafft haben, die Premierenauflage des DFB-ePokal powered by ERGO zu gewinnen und damit in die eNationalmannschaft zurückzukehren.

FUSSBALL.DE: Herzlichen Glückwunsch zum Sieg bei der Erstauflage des DFB-ePokal powered by ERGO. Sie hatten einen Tag Zeit, den Erfolg zu verarbeiten. Wie fühlen Sie sich jetzt?

Philipp "Eisvogel" Schermers:  Ich bin unglaublich stolz auf unsere Leistung als Team und auf meine Einzelleistung. Wir haben von Anfang an einen extrem guten Teamgeist gehabt und jeder von uns hat auf sehr hohem Niveau gespielt. Ich stand schon oft im Finale und am Ende hat es nur für Platz zwei gereicht, deswegen bin ich sehr froh, dass es dieses Mal mit dem großen Erfolg geklappt hat.

Kai "Hensoo" Hense:  Wir haben ein extrem gutes Team und konnten uns gegenseitig immer motivieren. Unser Teamspirit war wirklich herausragend und hat uns letztendlich den Erfolg beschert.

"Wir waren durchgehend motiviert"

Yüksel "Bomber_Yuksel" Diker:  Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl. Wir haben im Team sehr gut zusammengespielt und uns gegenseitig im Sprachchat motiviert. Ich bin unglaublich stolz auf uns, dass wir den ePokal so gerockt haben.

Sie spielen alle drei bei der Esport-Organisation "B360 Esports". Haben Sie durch die Teamzugehörigkeit bereits vor dem DFB-ePokal powered by ERGO miteinander gespielt? 

Schermers:  Mit Kai habe ich auch schon vor dem DFB-ePokal zusammengespielt, unter anderem bei der FIFA eClub-Weltmeisterschaft. Als Dreierkonstrukt war der DFB-ePokal der erste Wettbewerb, in dem wir zusammen gespielt haben.

Herr Hense, beim DFB-ePokal sind Sie für den Amateurverein Celtic Worms FC angetreten. Wie kam die Zusammenarbeit zu Stande?

Hense:  In unserer Organisation "B360 Esports" ist der FIFA-Content-Creator "NoHandGaming" aktiv. Im Vereinsfußball spielt er für den Celtic Worms FC und hat die Verbindung hergestellt. Nach den ersten Gesprächen mit dem Verein hat sich sofort herausgestellt, dass alle Seiten richtig Bock auf eine Zusammenarbeit haben.

Gab es schon Feedback vom Verein zu Ihrer Leistung?

Hense:  Wir sind unglaublich dankbar für den Support des Vereins. Nach unserem Erfolg haben wir zahlreiche Nachrichten bekommen und der ganze Verein hat sich mit uns gefreut. Mir wurde sogar schon gesagt, dass ich lebenslang Freibier im Verein habe. (lacht)

Herr Diker, wie war die Reaktion Ihres Freundes- und Bekanntenkreises auf den Titelgewinn?

Diker:  Die Unterstützung von meinen Freunden war wirklich unglaublich. Schon während des ganzen DFB-ePokal wurden wir durchgehend motiviert. Auch beim Finale waren meine Jungs ständig im Stream und haben uns im Twitch -Chat angefeuert. Auch vom Verein haben wir extrem viele Nachrichten bekommen.

Der besondere Support im Stream ist uns auch aufgefallen. Es schien so, als hätten Sie Ihren eigenen Fanclub. Woher kamen die ganzen Fans?

Diker:  Ich habe meinen Freunden Bescheid gesagt, dass unser Spiel bei ProSieben MAXX und im Twitch -Livestream zu sehen ist. Ich habe nicht damit gerechnet, dass dann so viel Stimmung im Chat gemacht wird.

Sie haben die Trophäe des DFB-ePokal powered by ERGO während der Übertragung gesehen und sie auch schon virtuell in die Höhe gestreckt. Außerdem wurde der ePokal ja auch schon eindrucksvoll in den Trailern präsentiert. Wie gefällt Ihnen der Pokal?

Schermers:  Also ich würde die Trophäe nehmen und sie mir in die Vitrine stellen. Das Design des ePokals finde ich richtig gelungen.

Zusätzlich zur Trophäe haben Sie auch ein Preisgeld in Höhe von 25.000 Euro gewonnen. Wissen Sie schon, was Sie mit dem Geld machen werden?

Diker:  Das Geld ist tatsächlich schon verplant. Es kommt sofort auf das Sparbuch. Eventuell gönne ich mir ein paar Kleinigkeiten für das Auto, aber den Großteil werde ich sparen. Am liebsten würde ich in den Urlaub fliegen, aber damit werde ich noch warten.

Herr Diker, Sie wurden nach dem Finale des DFB-ePokal powered by ERGO als MVP benannt und damit für die deutsche eNationalmannschaft nominiert. Was war das für ein Gefühl?

Diker:  Das war ein unglaubliches Gefühl. Vor dem DFB-ePokal habe ich es mir niemals ausgemalt, eines Tages in der eNationalmannschaft zu spielen. Umso dankbarer bin ich meinen Teamkollegen, dass ich dank unseres Erfolgs diese Chance bekommen habe. Die Nominierung war eine absolute Ehre.

Und trotzdem haben Sie die Berufung in die eNationalmannschaft abgelehnt. Was waren Ihre Beweggründe?

Diker:  In erster Linie habe ich abgelehnt, da ich keine Zeit habe, den Verpflichtungen eines eNationalspielers zur Genüge nachzukommen. Da ich in Vollzeit berufstätig bin, setze ich meinen Fokus auf den Beruf. Der E-Sport ist momentan noch ein sehr schnelllebiges Berufsfeld, besonders in FIFA gibt es eine hohe Varianz. Es kann sein, dass mir das Spiel in einem Jahr sehr gut liegt und ich sehr erfolgreich bin und ich im Jahr darauf nicht mehr so gut performe. Deswegen werde ich auch in Zukunft im eFootball nur nebenberuflich aktiv sein. Außerdem bin ich der Meinung, dass mein Teamkollege Kai die Berufung in die eNationalmannschaft wesentlich mehr verdient hat als ich. Er spielt schon seit Jahren auf konstant hohem Niveau und hat auch während des ePokals extrem stark gespielt. Deswegen glaube ich, dass er der bessere Kandidat ist und bin sehr froh, dass er jetzt Teil der eNationalmannschaft ist.

Herr Diker, Sie haben gesagt, dass Sie die eNationalmannschaft unterstützen werden. In welcher Rolle?

Diker:  Einen genauen Namen für die Rolle gibt es noch nicht, ich sehe mich dann in der Rolle eines Betreuers oder als Mitglied des Team-Staffs. Es macht mich sehr glücklich, dass mir der DFB das so offen angeboten hat. Ich werde die Jungs bestmöglich unterstützen und ihnen beratend zur Seite stehen.

Es freut uns, Sie im Kreis der eNationalmannschaft zu begrüßen. Gleiches gilt für Sie, Herr Hense. Sie waren schon einmal Teil des Kaders, kehren jetzt zurück.

Hense:  Genau, ich freue mich schon sehr auf die kommenden Turniere, in denen ich Deutschland vertreten darf. Nachdem wir den ePokal gewonnen haben, war ich extrem euphorisiert und stolz auf unsere Leistung. Zum einen, weil wir den DFB-ePokal gewonnen haben, zum anderen, weil ich kurz zuvor gegen "TheStrxngeR" vom 1. FC Köln das entscheidende Spiel noch gedreht habe. Zu erfahren, dass ich zunächst nicht für die eNationalmannschaft vorgesehen war, war enttäuschend. Aber dann habe ich mein eigenes Verhalten nochmal reflektiert und festgestellt, dass ich einfach glücklich über diesen riesigen Erfolg sein sollte. Daher habe ich mich auch dazu entschieden, die Nominierung zur eNationalmannschaft anzunehmen und freue mich sehr auf die Herausforderung.

Herr Schermers, Sie und ihr Teamkollege Kai waren wie angesprochen bereits Teil der eNationalmannschaft, jetzt sind Sie es erneut. Wie haben Sie die Zeit als eNationalspieler in Erinnerung behalten?

Schermers:  Es war für mich damals schon eine riesige Ehre, Deutschland zu vertreten. Leider gab es zu der Zeit keine großen Turniere, an denen ich teilgenommen habe. Trotzdem hatten wir als Team eine sehr gute Zeit. Ich freue mich sehr darüber, erneut Teil der eNationalmannschaft zu sein.

Der Zwei-gegen-Zwei-Modus war ursprünglich auch im DFB-ePokal powered by ERGO vorgesehen und musste dann aufgrund der pandemischen Lage leider gestrichen werden. Wie hat Ihnen die Premierensaison des ersten nationalen Pokalwettbewerbs in FIFA gefallen?

Diker:  Ich fand die Show, das Turnier und die gesamte Organisation richtig gut gelungen. Das Feedback meiner Freunde und meiner Eltern war auch sehr positiv.

Schermers:  In der Erstauflage hat der ePokal bereits super Ansätze gezeigt. Ich wünsche mir natürlich, dass möglichst viele Spiele und vor allem das Finale offline ausgetragen werden. Das ist derzeit natürlich nicht möglich. Die Golden-Goal-Regel war stressig für mich, da es dadurch eine sehr hohe Varianz gibt. In einem Moment ist man vor dem Tor des Gegners und vergibt eine große Chance und im nächsten Moment fängt man sich das Golden Goal und verliert das Spiel. Aus der Zuschauerperspektive ist es natürlich perfekt, viel spannender kann man einen Wettbewerb wahrscheinlich nicht gestalten.

Hense:  Meiner Meinung nach ist der Wettbewerb sehr gelungen. Ich hätte mich auch sehr darüber gefreut, das Turnier offline zu spielen. Besonders schade finde ich, dass wir keine Spiele im Zwei-gegen-Zwei-Modus absolviert haben. Ich hoffe, das ist in der nächsten Saison wieder möglich. Ich freue mich schon auf den nächsten DFB-ePokal!

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