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Torjägerin |20.01.2022|10:30

FCI-Torjägerin: Zusatzschichten auf Teneriffa

FCI-Kapitänin Ramona Maier: "Alles dafür tun, am Saisonende über dem Strich zu stehen."[Foto: imago images]

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Ramona Maier, Kapitänin und Torjägerin beim FC Ingolstadt 04, will ihr Team zum Klassenverbleib in der 2. Frauen-Bundesliga führen. In der Torjägerliste belegt sie mit zwölf Treffern Rang zwei, obwohl die 26-Jährige den Saisonstart noch verpasst hatte. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht die Polizeibeamtin über ihr Comeback, Saisonziele und ihr persönliches "Trainingslager" auf Teneriffa.

FUSSBALL.DE: In wenigen Wochen startet in der 2. Frauen-Bundesliga wieder der Spielbetrieb. Wie sehr fiebern Sie bereits der Auftaktpartie beim MSV Duisburg entgegen, Frau Maier?

Ramona Maier: Schon sehr, weil wir alle heiß darauf sind, wieder um Punkte zu spielen. Dass wir gleich beim Ex-Bundesligisten und Aufstiegsaspiranten MSV Duisburg antreten, erhöht natürlich die Vorfreude. (lacht)

Aktuell steht für den FC Ingolstadt 04 Platz zehn zu Buche. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt zwei Punkte. Was haben Sie sich als Kapitänin mit dem Team für die Rückrunde vorgenommen?

"Ich will jedes Spiel gewinnen, bin sehr ehrgeizig und verfüge über einen großen Willen, möchte das Team mit diesen Eigenschaften mitreißen"

Maier: Ich werde alles dafür tun, damit wir am Saisonende über dem Strich stehen und möglichst schon frühzeitig die Gefahrenzone verlassen. Außerdem nutzen wir die Vorbereitung, um uns auch neben dem Platz noch besser kennenzulernen. Wir werden beispielsweise beim gemeinsamen Essen in vielen Gesprächen über unsere Stärken und Schwächen reden. Insgesamt möchte ich helfen, den Teamgeist weiter zu fördern.

Bei nur acht Einsätzen in dieser Saison gelangen Ihnen bereits zwölf Treffer. War es die bislang beste Halbserie Ihrer Karriere?

Maier: Von der Quote her sicherlich schon, obwohl ich in unserer Aufstiegssaison in der Regionalliga Süd auch sehr viele Tore erzielt hatte. Eine Stürmerin ist aber immer von den Vorlagen und Zuspielen ihrer Mitspielerinnen abhängig. Es macht Spaß mit dem Team und bislang läuft es für mich in der Tat ganz gut. (lacht)

Im Rennen um die Torjägerkanone liegen Sie nur ein Tor hinter Nastassja Lein vom 1. FC Nürnberg. Wie zuversichtlich sind Sie, dass Sie ihre direkte Konkurrentin noch abfangen können?

Maier: Für mich hat der Klassenverbleib ganz klar Vorrang. Selbstverständlich würde ich mich freuen, wenn ich dazu noch mit einigen Treffern beitragen könnte und dann am Saisonende auf Platz eins stehen würde.

Was würde Ihnen die Auszeichnung als Torschützenkönigin bedeuten?

Maier: In der Regionalliga gab es in der Aufstiegssaison diese Auszeichnung nicht. Deshalb würde mir dieser Titel schon sehr viel bedeuten. Es wäre auch eine Bestätigung für die harte Arbeit, die man tagtäglich leistet.

Dabei hatten Sie den Saisonstart wegen einer Verletzung am Syndesmoseband noch verpasst. Wie schwer war es gerade als Spielführerin, zuschauen zu müssen?

Maier: Für mich war es ganz schlimm. Im Trainingslager war ich trotz der Verletzung dabei, habe mir jedes Vorbereitungsspiel von draußen angeschaut und war dabei sehr laut unterwegs. Ich habe stets mitgefiebert, wollte das Team mit meinen Anweisungen von der Seitenlinie unterstützen.

In den ersten fünf Partien nach Ihrer Verletzungspause gelangen Ihnen nicht weniger als neun Treffer, darunter auch ein Hattrick beim 5:1-Erfolg in Henstedt-Ulzburg. Was ging Ihnen damals durch den Kopf?

Maier: Es war einfach ein sehr schönes Gefühl, wenn man aus einer Verletzung zurückkommt und der Mannschaft sofort weiterhelfen kann.

Trotz Ihrer herausragenden Torquote kämpft Ihr Team um den Klassenverbleib. Woran hat es aus Ihrer Sicht während der Hinrunde gehapert?

Maier: Wir hatten einen Umbruch im Kader, sind mit acht Zugängen in die Saison gestartet. Deshalb dauerte es seine Zeit, bis sich die Neuen zurechtgefunden hatten. Außerdem hat die Zusammenarbeit mit Dominik Herrmann, der vor Saisonbeginn die Nachfolge unseres Aufstiegstrainers Alex Ziegler angetreten hatte, nicht ganz so harmoniert, wie wir es uns erhofft hatten. Mittlerweile läuft es mit unserem Interimscoach Thorsten Splieth, der zuvor Co-Trainer war, sehr gut. Er hat uns in die richtige Spur gebracht.

In welchen Bereichen wird während der Vorbereitung gearbeitet, um weiter nach vorne zu kommen?

Maier: In der ersten Woche der Vorbereitung haben wir sehr viel im athletischen Bereich trainiert. Aktuell stehen verschiedene Spielformen auf dem Programm, damit man wieder ein Ballgefühl bekommt.

Wo sehen Sie persönlich Ihre größte Stärke und in welchen Bereichen müssen Sie noch zulegen?

Maier: Ich will jedes Spiel gewinnen, bin sehr ehrgeizig und verfüge über einen großen Willen, möchte das Team mit diesen Eigenschaften mitreißen. Im technischen Bereich habe ich noch Defizite, muss mehr Geduld aufbringen und mit meinem linken Fuß besser werden.

Sie sind beim FC Bayern München in der U 17 ausgebildet worden. Warum hatte es für Sie damals nicht bis ganz nach oben gereicht?

Maier: Ich hatte damals drei Jahre lang für den FC Bayern in der zweiten U 17-Mannschaft gespielt. Nach einer Knieverletzung war für mich der Weg beim FCB beendet.

Im abschließenden Spiel vor der Winterpause erzielten Sie gegen die zweite Mannschaft Ihres Ex-Klubs FC Bayern München in allerletzter Sekunde den Ausgleichstreffer zum 3:3-Endstand. Wie groß war für Sie die Genugtuung?

Maier: Von Genugtuung würde ich nicht sprechen, weil meine Zeit beim FC Bayern schon sehr lange zurückliegt. Wir sind während der Partie jedoch immer einem Rückstand hinterhergelaufen, so dass das Remis fast wie ein gefühlter Sieg war. Außerdem war es schön, in einem oberbayerischen Duell - und dann auch noch gegen meinen früheren Verein - zu treffen. Schade, dass wir danach in die Winterpause mussten und nicht sofort den Schwung mitnehmen konnten. Auf der anderen Seite hatten wir dadurch aber Zeit, um zu regenerieren.

Sie sind mit dem FCI erstmals in der eingleisigen 2. Frauen-Bundesliga dabei. Nach dem Aufstieg wurde der Klassenverbleib in der zweigleisigen 2. Bundesliga geschafft. Wie groß sind die Unterschiede zum Vorjahr?

Maier: Der Wettkampf in der zweigleisigen Liga war ebenfalls knackig, weil nach der zwischenzeitlichen Saisonunterbrechung viele englische Wochen auf dem Programm standen. Sportlich sehe ich hier keine allzu großen Unterschiede. Allerdings sind wir jetzt im Gegensatz zur Vorsaison deutschlandweit unterwegs. Die zum Teil weiten Auswärtsfahrten nehmen wir jedoch gerne in Kauf, um uns mit der Konkurrenz zu messen.

Was haben Sie in der Winterpause unternommen, um Ihre Akkus wieder aufzuladen?

Maier: Ich arbeite bereits seit 2014 als Polizeibeamtin im Streifendienst, hatte mir über den Jahreswechsel Urlaub genommen. Die Treffen mit der Familie haben mir viel Kraft gegeben. Anschließend bin ich für einige Tage nach Teneriffa geflogen, habe dort ein persönliches "Trainingslager" aufgeschlagen, zahlreiche Läufe absolviert und viele Stunden im Fitnessraum des Hotels verbracht. Ich hoffe, dass die Zusatzschichten helfen. (lacht)

In knapp einem Monat geht es mit dem Auswärtsspiel beim MSV Duisburg wieder um Punkte. Wie schätzen Sie den Gegner ein?

Maier: Der MSV Duisburg strebt nach dem Abstieg aus der FLYERALARM Frauen-Bundesliga den direkten Wiederaufstieg an. Es wird für uns sehr schwer, aber ich bin guter Dinge, dass wir etwas Zählbares mit nach Hause bringen werden. Ich hoffe, dass unser Team bis dahin noch enger zusammenrücken wird.

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