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Internet-Star |22.01.2023|12:30

"GamerBrother": Ein Herz für Obercastrop

Schildgen (r.): "Ich möchte mir keinen Platz in der Truppe erschleichen".[Foto: SV Wacker Obercastrop]

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Er hat über 1,5 Millionen Abonnenten bei YouTube, seine Videos, wie er FIFA zockt, sind mehr als 250 Millionen Mal (!) aufgerufen worden. Inzwischen moderiert er seine eigene Fußball-Talkshow auf Twitch, dabei hat er mit selbstproduzierten Videos in seinem Kinderzimmer angefangen.

Online ist er als GamerBrother bekannt, mit richtigem Namen heißt er Simon Schildgen. Auch WM-Teilnehmer Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund war bereits in seiner online schwer erfolgreichen "At Broski – Die Sport-Show" zu Gast, dabei ist der 24-Jährige Herner Schalke-Fan.

Im Interview mit FUSSBALL.DE erzählt der gelernte linke Verteidiger, warum er sich wieder bei seinem früheren Klub SV Wacker Obercastrop engagiert und was sein Format von "Doppelpass" und Co. unterscheidet.

FUSSBALL.DE: Simon, wie kamst du auf die Idee, auf YouTube hochzuladen, wie du Fifa zockst?

"Wenn mir ein Zuschauer schreibt: 'Ich gucke deine Videos seit 2016, ich bin mit dir groß geworden', freut mich das total"

Simon Schildgen: Das war aus dem Bauch heraus, wie so oft bei mir. 2010 habe ich mein erstes Video hochgeladen, als ich mit Freunden mit Yu-Gi-Oh-Karten gespielt habe. Da war ich zwölf und einer der ersten in meinem Umfeld, die etwas mit YouTube gemacht haben. Zwei Jahre später habe ich dann zum ersten Mal Fifa gezockt und das dann auch auf YouTube geteilt. Zu der Zeit hat dann schon fast jeder in dem Alter irgendwas hochgeladen TikTok oder Instagram gab es zu der Zeit ja noch nicht beziehungsweise war nicht weit verbreitet.

Du musst irgendetwas anders gemacht haben als die anderen, denn deine Videos waren plötzlich erfolgreich…

Schildgen: Es gab einen Moment, da habe ich bemerkt, dass sich nicht nur meine Freunde die Videos ansehen, sondern mehr Leute. Wahrscheinlich hat ihnen meine Art der Moderation gefallen. Ich versuche, immer authentisch zu sein und konnte mich eigentlich schon immer ganz gut artikulieren. Außerdem hatte ich einfach Spaß daran, über Fußball zu reden. Anfangs hat sicherlich auch geholfen, dass ich regelmäßig Content hochgeladen habe. Die Leute wussten, mittwochs, freitags und sonntags ist der GamerBrother mit seinem Livestream online. 2016, in dem Jahr habe ich Abitur gemacht, hatte ich auf meinem YouTube-Kanal plötzlich 100.000 Abonnenten, und die Videos wurden 20.000 Mal aufgerufen. Das war schon der Wahnsinn!

Hattest Du da schon den Plan, das mal beruflich zu machen?

Schildgen: Nein! Bis zu dem Zeitpunkt war das noch ein Hobby, das ich neben der Schule ausgeübt habe und mit dem ich sogar etwas Taschengeld verdienen konnte. Was an Geld reinkam, habe ich aber in neues Equipment gesteckt, damit meine Beiträge auch technisch immer professioneller wurden. Nach dem Abi habe ich mich aber erst einmal an der Uni Dortmund für Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben, doch meine Kollegen dort haben nach und nach alle etwas anderes ausprobiert – und ich stand vor der Entscheidung: Gehst du das mit YouTube jetzt richtig an?

Eine gute Wahl, oder?

Schildgen: Auf jeden Fall! Fußball war in meinem Leben immer das Wichtigste, auch wenn ich als aktiver Spieler mit 16 aufgehört habe beziehungsweise nach einem Jahr Pause noch ein Jahr in der A-Jugend gezockt habe, aber dann nicht mehr. Meine Ambitionen auf dem Platz waren nicht besonders hoch, ich war ein typischer Kreisligakicker und hatte dann auch irgendwann keine Zeit mehr, regelmäßig zum Training zu gehen.

Dann bist Du von YouTube zu Twitch gewechselt…

Schildgen: Genau! Vier Jahre, nachdem ich im Grunde ein Vollzeit-YouTuber war, der jeden Tag, siebenmal pro Woche, ein Video hochgeladen hat, kam die Anfrage von Twitch. Sie wollten etwas mit mir aufziehen, weil sie meine Beiträge cool fanden, aber weg vom Gaming-Content. So entstand die Idee zur "At Broski - Die Sport-Show", mein Spitzname ist "Broski". Anfangs sollte das einmal im Monat über einen Zoom-Call laufen, aber dann wollte Twitch das größer aufziehen. Also sind wir in ein Studio in Köln gegangen und haben eine richtige Runde eingeladen, wie beim ‚Doppelpass‘. Robert Andrich von Bayer Leverkusen war der erste Profi bei der Premiere, das war voriges Jahr im April. Die Resonanz war überwältigend, seitdem haben wir zehn Shows gemacht.

Im Oktober warst du selber zu Gast im legendären "Doppelpass". Was unterscheidet die "At Broski – Die Sport- Show" vom Flaggschiff des Fußballtalks?

Schildgen: Ich denke, dass es bei uns etwas lockerer zugeht. Da trauen sich die Profis auch mal etwas zu sagen, was sie sonst vielleicht nicht in der Öffentlichkeit raushauen würden, weil sie woanders vielleicht Angst haben, dass es sofort in der "Bild" steht. Wir erreichen auch einfach ein anderes, jüngeres Publikum. Wenn mir ein Zuschauer schreibt: "Ich gucke deine Videos seit 2016, ich bin mit dir groß geworden", freut mich das total.

Zuletzt hast Du auf Facebook für ein Fanpaket Ihres ehemaligen Vereins SV Wacker Castrop geworben? Gibt es auch ein Comeback auf dem Platz?

Schildgen: Nein, das wird nicht passieren. Ich möchte mir keinen Platz in der Truppe erschleichen, nur weil ich der Typ von YouTube oder Twitch bin. Entweder trainiere ich wie die anderen, und dann soll der Trainer entscheiden, ob es für den Kader reicht, oder ich lasse es ganz. Leider fehlt mir die Zeit, regelmäßig zum Training zu gehen, ansonsten würde ich natürlich gerne wieder selbst kicken – und nicht nur über Fußball reden.

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