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DFB-Pokal |02.02.2021|16:10

Harenbrock: Pokalduell gegen Ex-Klub Bayer 04

Harenbrock (r.): "Wir sind in Pflichtspielen seit einem Jahr unbesiegt, das macht Mut."[Foto: imago]

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Höhepunkt für Rot-Weiss Essen, Tabellenzweiter der Regionalliga West: Das Team von Trainer Christian Neidhart trifft am heutigen Dienstag (ab 18.30 Uhr, live bei Sky), im DFB-Pokalachtelfinale auf den Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen. Für Essens Cedric Harenbrock kommt es zum Wiedersehen mit seinem langjährigen Klub. Wir haben mit dem 22 Jahre alten Offensivspieler über einen Trikottausch mit Lars Bender, das anstehende Pokalduell und Begegnungen mit Kai Havertz gesprochen.

FUSSBALL.DE: Eintracht Frankfurt oder Bayer Leverkusen kamen als RWE-Gegner fürs Pokaachtelfinale in Frage. Hat sich mit der "Werkself" ein Wunschlos für Sie erfüllt, Herr Harenbrock?

Cedric Harenbrock: Beide Vereine hätten als Spitzenteams der Bundesliga ganz sicher ihren sportlichen Reiz gehabt. Bayer Leverkusen hat für mich aber persönlich einen besonderen Bezug. Ich bin neun Jahre lang in Leverkusen als Fußballer großgeworden. Die Bindung zu Bayer 04 ist immer noch stark. Ich habe dem Verein viel zu verdanken.

Sie sind schon in sehr jungen Jahren nach Leverkusen gekommen. Wie war Bayer 04 auf Sie aufmerksam geworden?

"Es war etwas ganz Besonderes, dass ich zweimal das Nationaltrikot tragen durfte"

Harenbrock: Ich war zehn Jahre alt, als aus Leverkusen der Anruf und die Einladung zu einem Probetraining kamen. Damals hatte ich in meiner Geburtsstadt für den Wuppertaler SV und davor für den SV Bayer Wuppertal gespielt. Bayer Leverkusen hatte schnell signalisiert, dass ich verpflichtet werden soll. Meine Eltern haben mich bei dem Schritt bedingungslos unterstützt.

Was war für Sie die größte Umstellung?

Harenbrock: In Wuppertal hatte ich vorher nur gegen Vereine aus der Region gespielt. Mit Bayer 04 Leverkusen ging es dann schnell gegen große Namen wie Borussia Dortmund oder Schalke 04, die man vorher nur aus dem Fernsehen kannte. Das war sehr aufregend. Die Zeit in Leverkusen war auch intensiv. Daher bin ich nach der zehnten Klasse auch auf ein Teilinternat in Leverkusen gewechselt. Dort habe ich dann meine Hausaufgaben gemacht, bevor es mit dem Fahrservice von Bayer 04 zum Training ging. Abends wurde ich dann wieder nach Wuppertal zu meinen Eltern gefahren.

Was ist Ihnen aus neun Jahren in Leverkusen besonders in Erinnerung geblieben?

Harenbrock: Vor allem die internationalen Spiele. Wir haben zum Beispiel oft während der Vorbereitung gegen ausländische Mannschaften gespielt. Im Rahmen der UEFA Youth League waren beispielsweise der FC Barcelona, Tottenham Hotspur oder AS Monaco unsere Gegner. Ein Highlight war natürlich auch, dass ich über meine Leistungen bei den B-Junioren zum U 17-Nationalspieler geworden bin. Es war etwas ganz Besonderes, dass ich zweimal das Nationaltrikot tragen durfte.

Hatten Sie auch die Chance, bei den Profis zu trainieren?

Harenbrock: Als A-Jugendlicher war ich hin und wieder während der Länderspielpausen bei der ersten Mannschaft dabei. Das Tempo war deutlich höher, vor allem weil der damalige Cheftrainer Roger Schmidt einen schnellen und aggressiven Spielstil mit seinem Team verfolgt hat. Das war sehr intensiv, hat aber auch unglaublich Spaß gemacht.

Hat Ihnen einer der erfahrenen Profis besonders geholfen?

Harenbrock: Wir wurden als jüngere Spieler vom gesamten Kader gut aufgenommen. Mit dem damaligen Kapitän Lars Bender konnte man über alles reden. Er hat sich auch für die Situation bei der U 19 sehr interessiert. Deshalb freue ich mich auch sehr auf das Wiedersehen. Außerdem stehen aus dem damaligen Kader noch Jonathan Tah, Julian Baumgartlinger, Karim Bellarabi und Wendell in Leverkusen unter Vertrag. Schade, dass Jonathan und Julian gegen uns nicht dabei sein werden.

Im Nachwuchsbereich gehörten auch die heutigen Nationalspieler Kai Havertz und Benjamin Henrichs zu Ihren Teamkollegen. War bei beiden der weitere Weg schon zu erahnen?

Harenbrock: Ihre Qualität war nicht zu übersehen. Vor allem bei Kai war es noch mal etwas komplett anderes, wenn er bei uns in der U 19 zum Einsatz kam. Er hat damals schon regelmäßig bei den Profis mittrainiert und die Qualität bei den A-Junioren deutlich angehoben. Benjamin war in der Nachwuchsabteilung noch Offensivspieler, hat sich dann aber als Rechtsverteidiger bei den Profis etabliert. Ich habe immer noch im Auge, wie es bei den beiden läuft. Hin und wieder schreiben wir uns auch kurz. Benjamin Henrichs habe ich vor einem halben Jahr einmal zufällig in Düsseldorf getroffen.

Sind Sie rückblickend etwas traurig darüber, dass Sie für die erste Mannschaft nicht in einem Pflichtspiel zum Einsatz gekommen sind?

Harenbrock: Ganz klar: Das hätte ich mir natürlich gewünscht. Man muss allerdings auch sagen, dass ich damals im körperlichen Bereich noch nicht dafür bereit war. Ich hatte zwar bei Bayer 04 zunächst auch noch einen für die zweite Mannschaft gültigen Vertrag. Allerdings wurde die U 23 im Jahr 2014 vom Spielbetrieb abgemeldet. Daher bin ich dann nach meiner Juniorenzeit zu Rot-Weiss Essen gewechselt. Das war genau der richtige Schritt für mich. Ich habe bei meiner Statur deutlich zugelegt und auch in meiner schweren Zeit nach den beiden Kreuzbandrissen immer die Rückendeckung des Vereins gespürt. Das ist nicht selbstverständlich.

Jetzt kommt es also im DFB-Pokal zum Wiedersehen mit Ihrem langjährigen Klub. Möglich wurde der Einzug in das Achtelfinale durch die Erfolge gegen Arminia Bielefeld und Fortuna Düsseldorf. Was war für die Überraschungen ausschlaggebend?

Harenbrock: Unser Trainerteam um Christian Neidhart hat uns für jeden Gegner einen klaren Plan mit auf den Weg gegeben, den wir zu 100 Prozent umsetzen konnten. Taktisch weicht unsere Herangehensweise ein wenig von den Spielen in der Regionalliga West ab. Im DFB-Pokal sind wir im Gegensatz zur Liga nicht Favorit. Daher lauern wir etwas mehr auf die Fehler des Gegners und wollen diese mit unserem Umschaltspiel ausnutzen. Dabei waren wir aber auch immer mutig und sind dafür belohnt worden.

Wie soll denn gegen Leverkusen die Sensation gelingen?

Harenbrock: Aus meiner Sicht mit ganz ähnlichen Mitteln. Wir müssen zunächst kämpferisch dagegenhalten und in der Defensive stabil stehen. Bayer 04 Leverkusen ist allerdings noch einmal ein ganz anderes Kaliber als unsere bisherigen Gegner. Durch unsere gute Saison in der Regionalliga West haben wir aber jeden Grund dazu, vor Selbstvertrauen zu strotzen, und müssen uns auch im Achtelfinale nicht verstecken. Einschließlich der beiden Pokalerfolge konnten wir unsere zurückliegenden zwölf Heimspiele allesamt gewinnen und sind in Pflichtspielen seit einem Jahr unbesiegt. Das macht Mut.

Werden Sie sich ein Andenken an das DFB-Pokalachtelfinale sichern?

Harenbrock: Ein Freund hat mich schon gefragt, ob ich das Trikot von Aleksandar Dragovic besorgen kann. Sonst werde ich vermutlich versuchen, mein Trikot mit Lars Bender zu tauschen. Vielleicht ergibt sich dafür ja die Möglichkeit.

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