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Magazin | 02.05.2026 | 10:00

Heiligenhauser SV: Noch immer dicke Freunde

Beim Kegeln vereint: die ehemaligen Kicker des Heiligenhauser SV.[Foto: Martin Schwartz]

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Vor mehr als zehn Jahren hat das DFB-Journal in einer großen Reportage über die Mannschaft des Heiligenhauser SV aus dem Fußball-Verband Mittelrhein berichtet und darin die Faszination Amateurfußball herausgearbeitet. Heute gibt es diesen Freundeskreis noch immer, der aus dem Amateurfußball heraus entstanden ist. Viele Fußballer der damaligen Mannschaft treffen sich einmal im Monat zum Kegeln, feiern gemeinsam Karneval oder verreisen zusammen. Wie hat der Amateurfußball sie verbunden? FUSSBALL.DE geht dieser Frage nach und war dabei - bei einem Kegelabend mit ehemaligen Fußballern des Heiligenhauser SV.

Hier und heute heißen sie Skischuh, DK oder Latte. Andere Namen brauchen sie nicht. Skischuh trifft die Kalle, DK kommt zwei Stunden zu spät, Latte gibt eine Schnapsrunde aus. Früher haben sie zusammen Fußball gespielt. Beim Heiligenhauser SV, einem Amateurverein aus dem Fußball-Verband Mittelrhein. Meistens Bezirksliga, auch mal Landesliga. Den Aufstieg in die Verbandsliga haben sie auf dramatische Art und Weise verpasst. Die Tränen, die damals geflossen sind, sind längst getrocknet. Die Wunden sind geheilt, die Erinnerungen verblassen. Was geblieben ist: die Freundschaft, die sie zusammenhält. Sie verbindet die Liebe zum Fußball.

20 Jahre "Parakeglix"

Der Sonntagnachmittag war ihre Zeit. Bei zwei Grad und Nieselregen genauso wie bei 35 Grad und Sonnenschein. Alles egal, wenn der Ball rollte. Wenn sie 1:0 gewannen oder 0:1 unterlagen. Man siegt zusammen, man verliert zusammen, man hält zusammen. Das DFB-Journal hat die Amateurfußballer damals in einer großen Reportage begleitet und ihre Geschichte erzählt. Sie handelte von einem verschossenen Elfmeter, der den Traum vom ganz großen Triumph zum Platzen gebracht hat. Wie eine bunte Luftblase, die plötzlich zerspringt. Von Ehrenamtlichen, die sich Tag und Nacht engagiert haben. Von Menschen, die durch den Fußball bis heute verbunden sind.

Jetzt ist es Samstagabend, kurz nach 19 Uhr. Es hat zu regnen begonnen. Heute steht wieder Kegeln auf dem Programm. Skischuh ist da, Latte ist da, Ed ist da. Scully allerdings fehlt heute, genauso wie Pat und Hebbie. Einige andere sind aber da, weil sie früher zusammen Fußball gespielt haben. Ed ist Werder-Fan. Die Bremer haben nachmittags das Derby gegen den HSV gewonnen. Das ist dann auch kurz Thema. Genauso wie die nächste Kegeltour. Steht dieses Jahr eine an? Und wenn ja, wohin soll es gehen? Zuletzt waren sie in Budapest, vorher auf der Aida unterwegs, auf Mallorca natürlich auch schon mehrfach.

"Wir feiern in diesem Jahr den 20. Geburtstag unseres Kegelklubs", sagt Stefan Hartleib, der hier nur Ed heißt. Weil er früher schmal und ausdauernd war - und es heute immer noch ist. der 47-Jährige ist Gründungsmitglied von "Parakeglix", so heißt der Kegelklub. Dreimal ist er Kegelkönig geworden, 2011, 2012 und 2021. Im vergangenen Jahr hat Skischuh sich die Krone geholt. Warum eigentlich der Spitzname Skischuh? "Weil ich früher ein eisenharter Verteidiger war", sagt er selbst. "So hart, wie ein Skischuh ist." Wenn bei seinem früheren Team Not am Mann ist, hilft er auch heute noch aus. Mit 49 Jahren. In der Bezirksliga. Einmal Verteidiger, immer Verteidiger.

"Spitzname Skischuh? Weil ich früher ein eisenharter Verteidiger war - so hart, wie ein Skischuh ist"

Der Kegelabend beginnt mit einem Spiel, bei dem die Zahl aller gefallenen Kegeln addiert wird. Wer bei einer Schnapszahl ankommt - zum Beispiel 111 oder 222 - muss der Gruppe eine Runde spendieren. Nachdem das erste Spiel durch ist, wird das Essen bestellt. Einer ernährt sich gesund und nimmt den Spargel mit Kartoffeln, einer entscheidet sich für das Cordon bleu. Auch Klassiker wie Rumpsteak oder Schnitzel gehen immer.

"Wir treffen uns hier alle vier Wochen", sagt Ed. "Diese Runde ist durch den Fußball entstanden. Wir kennen uns alle schon lange und haben viele Dinge gemeinsam erlebt." Nach der Stärkung geht das Kegeln weiter. Große Hausnummer, kleine Hausnummer, Champions League, 17 plus 4 - all das steht auf dem Programm. Alles läuft nach klaren Regeln ab. Fluchen ist verboten. Wer es dennoch macht, bekommt eine Strafe. Wer in die Kalle schmeißt, bekommt eine Strafe. Wer zum falschen Zeitpunkt kegelt, bekommt eine Strafe. Das läppert sich. Alles fließt in die Mannschaftskasse - für die nächste Kegeltour.

Dem Fußball sind alle immer noch eng verbunden. Ed engagiert sich ehrenamtlich im Management des Verbandsligisten SV Bergisch Gladbach 09. Andere kicken noch bei den Alten Herren oder sind sonntags mit ihren Familien als Zuschauer am Platz, wenn die nächste Generation die Trikots ihres Vereins trägt. Latte und Nico trainieren der Nachwuchs beim Heiligenhauser SV. Ohne Fußball geht es nicht.

Um 22.30 Uhr beginnt das nächste Ritual. Jeder hat einen Liederwunsch frei. Einer wünscht sich die Hymne der SG Wattenscheid 09. Einer "Wind of Change" von den Scorpions, einer "Hollywood Hills" von Sunrise Avenue. Um 23 Uhr geht der offizielle Teil des Kegelabends zu Ende. Das Motto des Abends war "Radiokegeln". Den ganzen Abend über lief irgendein Schlagerradio aus der Bluetooth-Box, Helene Fischer, Roland Kaiser, Guildo Horn, die Flippers. Weiter geht es Mitte Mai, dann unter dem Motto "Lichtkegeln".

Für die meisten endet es an dieser Stelle. Aber nicht für alle. Der harte Kern zieht noch weiter in eine Bar in der Kölner Innenstadt. Im Protokoll, das nach jedem Kegeltreffen erstellt wird, wird hinterher "Abschluss Klein Köln" stehen. So endet der Abend wirklich, als sich der nächste Morgen bereits ankündigt. In vier Wochen beginnt alles wieder von vorne. Für Skischuh, für DK, für Latte und für alle anderen.

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