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Alemannia-Coach |10.07.2021|09:15

Helmes in Aachen: "Die Vorfreude ist riesig"

Patrick Helmes (M.): "Wir wollen wieder ein Team auf den Platz schicken, das unsere Fans begeistert."[Foto: Fabian Nelleßen]

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Auf den früheren Nationalspieler Patrick Helmes (37), den neuen Cheftrainer beim Traditionsklub Alemannia Aachen, wartet vor dem Saisonstart in der Regionalliga West eine schwere Aufgabe. Mehr als die Hälfte des bisherigen Kaders hat den Tivoli verlassen. FUSSBALL.DE-Interview spricht Helmes über den großen Umbruch im Kader, die Saisonziele und Ex-Bundestrainer Joachim Löw.

FUSSBALL.DE: Beim West-Regionalligisten Alemannia Aachen sind Sie erstmals als Cheftrainer einer ersten Mannschaft tätig. Wie zufrieden sind Sie mit dem Stand der Vorbereitung, Herr Helmes?

Patrick Helmes: Nach der abgelaufenen Saison, die von einigen Turbulenzen gekennzeichnet war, haben uns wohl nur wenige zugetraut, dass wir bereits vor dem ersten Training einen schlagkräftigen Kader präsentieren können. Nach aktuellem Stand sind wir aber trotz vieler Abgänge bereits ganz gut aufgestellt. Vielleicht werden noch ein oder zwei Spieler bis zum Saisonstart dazustoßen. Außerdem starten wir mit einem neuen Hauptsponsor in die Saison, was im Umfeld auch nicht jeder erwartet hatte. Das sind auf jeden Fall schon mal gute Grundvoraussetzungen für eine möglichst erfolgreiche Saison.

Wie ist Ihre Zusammenarbeit bei der Alemannia zu Stande gekommen?

"Wir wollen, dass die Alemannia in erster Linie wieder mit Fußball in Verbindung gebracht wird"

Helmes: Mit Alemannia-Geschäftsführer Martin Bader hatte ich zwei sehr positive Termine. Das erste Treffen fand bei meinen Schwiegereltern statt, das zweite bei meinen Eltern in Siegen. Eigentlich war für den ersten Termin nur eine Stunde vorgesehen, aus der dann aber gleich mehrere wurden. Wir saßen bis zwölf Uhr nachts zusammen und sprachen direkt über die Ausrichtung des Vereins und den Kader. Die Chemie zwischen mir und Martin Bader hat von Anfang an gestimmt.

Bislang waren Sie als Trainer beim 1. FC Köln und bei Bayer 04 Leverkusen in der Nachwuchsabteilung tätig. Auch bei Ihrem Kurzgastspiel in Österreich waren Sie beim FC Admira Wacker Mödling für die zweite Mannschaft verantwortlich. Sehen Sie die noch fehlende Erfahrung im Seniorenbereich als Nachteil an?

Helmes: Für die einen ist eine zweite Mannschaft die höchste Jugendstufe, für die anderen dagegen schon die erste Stufe im Männerbereich. Von daher habe ich schon einiges an Erfahrungen gesammelt. Die Arbeit und der Umgang mit den Spielern bleiben für mich ohnehin gleich. Klar ist: Der Verein Alemannia Aachen ist mit seiner Tradition wesentlich stärker und größer als beispielsweise Admira Wacker. Das Umfeld nehme ich viel intensiver wahr. Die Vorfreude auf meinen neuen Job ist riesengroß.

Wie sind die ersten Eindrücke vom Team ausgefallen?

Helmes: Wir haben bei der Auswahl der Zugänge sehr viel Wert auf die Mentalität und Charaktereigenschaften der Spieler geachtet. Die Jungs haben in den ersten Trainingstagen gut zusammengefunden, sind mit sehr viel Spaß bei der Sache. Insgesamt bin ich mit den ersten Eindrücken sehr zufrieden.

Werden Sie ein Trainingslager beziehen, um sich noch besser kennenzulernen?

Helmes: Die Trainingsbedingungen am Tivoli sind sehr gut, so dass wir von einem Trainingslager abgesehen haben. Ende Juli werden wir aber einen Kurztrip in den Norden der Republik antreten, haben dort zwei Testspiele gegen Kickers Emden und die U 21 des Hamburger SV vereinbart.

Wie bewerten Sie Ihren neuen Kader?

Helmes: In den ersten Tagen müssen die Jungs erst einmal ankommen und ein Gefühl für die Mannschaft entwickeln. Alle sind mit guten Fitnesswerten zu uns gekommen und haben vor der ersten Trainingseinheit selbst viel getan. Das spricht schon mal für die gute Einstellung der Spieler. Ich traue uns auf jeden Fall einiges zu.

Die Alemannia hat mit Rang 14 und dem verpassten Titel im Mittelrheinpokal eine enttäuschende Saison hinter sich. Mit welcher Zielsetzung werden Sie starten?

Helmes: Wir wollen, dass die Alemannia in erster Linie wieder mit Fußball in Verbindung gebracht wird. Wir wollen unseren Fans Leistungen anbieten, mit denen sie sich identifizieren können. In der zurückliegenden Saison war die Alemannia in der Rückrunde sogar Tabellenletzter. Auch abseits des Platzes lief vieles nicht rund. Wir wollen wieder ein Team, das unsere Fans begeistert auf den Platz schicken.

Wie heiß sind Sie persönlich auf den Saisonstart?

Helmes: Fußball ist meine Arbeit und mein Leben. Ich freue mich darauf, mich mit anderen Vereinen zu messen. Trainingseinheiten können Pflichtspiele am Tivoli vor 8000 Zuschauern nicht ersetzen.

Sie selbst haben während Ihrer Karriere viele berühmte und erfolgreiche Trainer erlebt. Wer hat Sie am meisten beeinflusst?

Helmes: Von jedem Trainer habe ich etwas mitgenommen. Mit Felix Magath, Christoph Daum, Jupp Heynckes, Dieter Hecking oder Bruno Labbadia durfte ich in der Tat mit der Crème de la Crème zusammenarbeiten. Alle verfügten jeweils über einen riesengroßen Erfahrungsschatz, von dem ich bei meiner Arbeit profitiere. Ich will das Erlernte jetzt an meine Mannschaft weitergeben.

Unter Jogi Löw hatten Sie Ihr Länderspieldebüt für Deutschland gegeben. Wie haben Sie seinen Abschied bei der Nationalmannschaft wahrgenommen?

Helmes: Ich durfte vier Jahre unter Jogi Löw spielen. Er hat beim DFB eine Ära geprägt. Leider sind die zurückliegenden drei Jahre nicht mehr so gelaufen, wie er sich das selbst vorgestellt hatte. Aber das gehört im Fußball dazu. Er wollte das frühe WM-Aus 2018 in Russland vergessen machen, das hat nicht wie gewünscht funktioniert. Jetzt öffnet sich mit Hansi Flick ein neues Fenster für die Nationalmannschaft. Ich wünsche ihm alles Gute.

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