Clara Fünfgeld und Olaf Jödicke sind "Amateure des Jahres 2025/2026"
Clara Fünfgeld aus dem Südbadischen Fußballverband und Olaf Jödicke aus dem Niedersächsischen Fußballverband sind die "Amateure des Jahres 2025/2026".
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Für Vielfalt und Anerkennung, gegen Diskriminierung und Ausgrenzung: der Julius Hirsch Preis.[Foto: DFB]
Ihr setzt euch in eurem Verein für Vielfalt und Anerkennung und gegen Diskriminierung und Ausgrenzung ein? Ihr geht mutig voran und prägt unseren Fußball und unser Zusammenleben? Dann bewerbt euch jetzt für den Julius Hirsch Preis 2026.
Mit dem Julius Hirsch Preis zeichnet der Deutsche Fußball-Bund (DFB) jährlich Engagement für Teilhabe und Menschenrechte sowie gegen Rassismus und Antisemitismus im und um den Fußball aus. Egal, ob Verein, Institution, Initiative oder Einzelpersonen - bewerbt euch bis zum 30. Juni 2026.
Ob Trainingsalltag, Vereinsleben oder Aktionen im Stadtteil: Eingereicht werden können eigene oder vorgeschlagene Aktivitäten, die zwischen dem 1. Juli 2025 und dem 30. Juni 2026 begonnen haben. Auch kontinuierliches Engagement über viele Jahre ohne herausragenden Anlass wird berücksichtigt.
Bewerben könnt ihr euch direkt online. Weitere Informationen und unsere Spielregeln gibt’s hier. Die drei Preistragenden des mit 21.000 Euro dotierten Preises werden am 23. November 2026 in Essen bei einer feierlichen, von der DFB-Kulturstiftung organisierten Gala mit prominenten Persönlichkeiten ausgezeichnet. Damit verbunden: ein dreitägiges Rahmenprogramm und bundesweite Aufmerksamkeit. Alle Bewerber*innen erhalten attraktive Sachpreise.
Seit 2005 würdigt der DFB mit dem Julius Hirsch Preis Menschen und Projekte, die sich für Vielfalt, Menschenwürde und ein respektvolles Miteinander sowie gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzen. Als Zeichen des "Nie Wieder!" stellt sich der DFB damit seiner Verantwortung, die vor dem Hintergrund der Verbandsgeschichte zwischen 1933 bis 1945 erwächst. Nicht nur deshalb, sondern auch wegen der großen inhaltlichen Aktualität hat der Julius Hirsch Preis eine besondere Bedeutung und ist für DFB-Präsident Bernd Neuendorf "der wichtigste Preis, den der DFB zu vergeben hat".
Julius "Juller" Hirsch, zweimaliger deutscher Meister und Olympiateilnehmer, war vor dem Ersten Weltkrieg einer der populärsten deutschen Fußballspieler. Als erstem Nationalspieler gelangen ihm vier Tore in einem Länderspiel. Aufgrund seiner jüdischen Herkunft wurde Julius Hirsch 1943 von den Nazis deportiert und in Auschwitz ermordet. Der Preis erinnert stellvertretend an alle insbesondere die jüdischen - Opfer des nationalsozialistischen Unrechtsstaates.
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