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Glück im Unglück|23.06.2022|11:00

Kein Aufstieg: Torjägerkanone tröstet Singh

Kamaljit Singh: "Mein Ziel war von Beginn an die Meisterschaft und der Aufstieg."[Foto: Uwe Strootmann/Privat]

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Eine bemerkenswerte Bestmarke bescherte Kamaljit Singh vom SV Eintracht Nordhorn die bundesweite Torjägerkanone für alle in der 7. Liga. In der gerade abgelaufenen Spielzeit 2021/2022 markierte der 27 Jahre alte Angreifer in der Bezirksliga Weser-Ems herausragende 55 Tore bei 33 Einsätzen. FUSSBALL.DE erklärt, warum er sich darüber - zumindest zu Beginn - nicht so richtig freuen konnte.

Eigentlich lief das Saisonfinale für Singh und den SV Eintracht ausgezeichnet. Durch einen Fünferpack beim 8:0-Kantersieg gegen den VfL Herzlake am 34. und abschließenden Spieltag brachte Nordhorns Treffergarant den Gewinn der Torjägerkanone unter Dach und Fach. Kurios dabei: Sein ärgster Konkurrent Martin Raming-Freesen, der in 34 Begegnungen am Ende 53-mal erfolgreich war, scheiterte zwar knapp in der persönlichen Rangliste an "Knipser" Singh, landete mit seinem Verein SV Meppen U 23 aber dank eines knappen 2:1-Auswärtserfolges beim Eintracht-Lokalrivalen SV Vorwärts Nordhorn mit nur einem Punkt Vorsprung auf Platz eins und durfte sich letztlich über den Aufstieg freuen. Singhs SV Eintracht stand als Vizemeister am Ende mit leeren Händen da.

Genau darin liegt das Dilemma des frischgebackenen Torschützenkönigs Kamaljit Singh. "Sicherlich sind die 55 Tore ein hervorragender Wert", versucht er im Gespräch mit FUSSBALL.DE , das Positive herauszufiltern. "Mein Ziel war aber von Beginn an die Meisterschaft und damit auch der Aufstieg. Wenn ich jetzt die Möglichkeit hätte, meine Trophäe gegen den Aufstieg einzutauschen, würde ich das sofort tun."

Mit entsprechend geteilter Freude ging es auch nur kurz nach dem letzten Spieltag mit der Mannschaft auf die spanische Baleareninsel Mallorca. "Die Stimmung war gespalten: Einerseits waren wir stolz darauf, eine überragende Saison absolviert zu haben. Auf der anderen Seite überwiegt oft die Traurigkeit darüber, dass es mit dem Aufstieg so knapp nicht geklappt hat", verrät der Torjäger, der bereits 2018 als bester Torschütze der so genannten Conifa-WM - einer Weltmeisterschaft der Nationen, Minderheiten und Völker, die nicht Mitglied der FIFA sind - hervorgegangen war. Dort hatte er mit der indischen Grenzregion Punjab, aus der seine Familie stammt, als Nationalspieler teilgenommen.

"Wenn ich die Möglichkeit hätte, meine Trophäe gegen den Aufstieg einzutauschen, würde ich das sofort tun"

Doch zurück zum spannenden Saisonfinale in der Bezirksliga Weser-Ems: Der zweitplatzierte SV Eintracht Nordhorn hatte seine "Hausaufgaben" gegen den VfL Herzlake schon früh erfüllt und ging mit einem komfortablen 3:0, bei dem - wie sollte es anders sein - auch Instinktstürmer Singh einmal getroffen hatte, in die Pause. Im Parallelspiel des Tabellenführers SV Meppen II beim SV Vorwärts Nordhorn hatte die Nachwuchsmannschaft der Emsländer zwar auch früh getroffen, kassierte dann in der zweiten Halbzeit aber das 1:1. Ein Ergebnis, dass dem SV Eintracht zur Meisterschaft ausgereicht hätte.

"Als die Meldung bei uns die Runde machte, dass es in der Meppen-Partie unentschieden steht, herrschte eine riesige Euphorie", erinnert sich Kamaljit Singh. "Wir haben immer wieder draußen nachgefragt, wie es steht." Bis dann mit dem zweiten Treffer der Meppener in der 82. Minute die Euphorie in Ernüchterung und schließlich Enttäuschung kippte. "Bis zu dem Zeitpunkt haben wir wirklich darauf gehofft, dass es am Ende klappen könnte", so der Deutsch-Inder. "Obwohl nach der erneuten Führung des SVM noch immer acht Minuten zu spielen waren, hat dann von uns keiner mehr so wirklich daran geglaubt, dass noch etwas passiert." So kam es dann auch.

Mit vier Treffern in 31 Minuten zur Kanone

Damit es immerhin sicher mit der Torjägerkanone klappt, hatte Kamaljit Singh in der zweiten Halbzeit des Herzlake-Spiels zu einem eindrucksvollen Endspurt angesetzt. Nach der Pause traf er innerhalb von nur 31 Minuten noch viermal ins gegnerische Gehäuse und setzte sich damit noch an die Spitze der Wertung.

"Das gesamte Team hat mir geholfen, meine Marke weiter auszubauen", bedankt er sich. "Der Ball wurde in der Schlussphase doch noch das eine oder andere Mal quergelegt. Daher ist es nicht nur ein Erfolg für mich alleine. Die Trophäe geht an die gesamte Mannschaft, die mich über die komplette Saison mit starken Bällen versorgt hat."

"Magische Wanne"

Dabei hatte der frühere Regionalligaspieler (zwei Einsätze für den BSV Schwarz-Weiß Rehden in der Nord-Staffel) in den zurückliegenden Wochen immer wieder mit muskulären Problemen zu kämpfen. Bereits Anfang Mai hatte sich Singh einen Faserriss zugezogen, biss in den letzten fünf Saisonspielen aber auf die Zähne. Ein wichtiger Faktor, dass der gelernte Buchhalter in den letzten Begegnungen trotz seiner Verletzung mitwirken konnte, war auch die "magische Wanne" seines privaten Physiotherapeuten Gerd Cardinal. Erst durch seine Hilfe war der Triumph in der Torjägerkanone für alle noch möglich.

Nach einer rund dreiwöchigen Fußballpause will Kamaljit Singh, dessen jüngerer Bruder Sunwinder ebenfalls für den SV Eintracht in der Innenverteidigung am Ball ist, mit seinem Jugendklub einen neuen Anlauf auf die Meisterschaft nehmen. "Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, mit dem SV Eintracht Nordhorn in die Landesliga aufzusteigen. Das ist meine größte Herausforderung", kündigt Knipser Singh kämpferisch an. Mit möglichst vielen Treffern will er dabei mithelfen. Auf eine weitere Torjägerkanone könnte er dann auch verzichten. 

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