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Torjäger |21.09.2022|14:00

Ken Dikun: "Früher Egoist - heute Teamplayer"

Torjäger Ken Dikun: "Nach meinem guten Start bin ich ganz heiß auf die Trophäe".[Foto: Werner Pallentin]

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Torjäger Ken Dikun hat beim TSV Nordmark Satrup in der Landesliga Schleswig einen Lauf. Der 29-Jährige erzielte in sechs Partien bereits 13 Treffer und will mit dem Dorfverein aus dem hohen Norden hoch hinaus. Aktuell führt er die Wertung zur Torjägerkanone für alle an. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der Angreifer, der im Garten- und Landschaftsbau tätig ist, auch über Michael Ballack und AC/DC.

FUSSBALL.DE: Beim 6:0-Erfolg gegen SV Dörpum gelang Ihnen bereits der dritte Dreierpack in dieser Saison. Insgesamt sind es schon 13 Treffer nach nur sechs Partien in der sechsthöchsten deutschen Spielklasse. Wie lautet Ihr Erfolgsgeheimnis, Herr Dikun?

Ken Dikun: Ich bin körperlich sehr robust, für jeden Gegenspieler eklig zu verteidigen. Außerdem verfüge ich über einen guten Torriecher und ahne meistens schon, wohin der Ball kommen könnte. (lacht) Gegen den SV Dörpum hätte ich auch noch zwei Tore mehr machen müssen. Um ganz ehrlich zu sein: Ich bin technisch nicht der Beste, stehe aber meistens goldrichtig und bin eiskalt vor dem Tor.

Am Freitag werden Sie 30 Jahre und einen Tag später steht das Auswärtsspiel beim TSV Kropp an. Wie werden die Feierlichkeiten aussehen?

"Ich hatte mir vor der Saison 15 Tore zum Ziel gesteckt. Bis dahin ist es nicht mehr weit."

Dikun: Am Freitag wird nichts passieren. Erst nach der Begegnung beim TSV Kropp soll die große Sause starten.

Was heißt das?

Dikun: Ich arbeite nebenbei noch als Barkeeper, habe für Samstagabend einen Klub in Flensburg gemietet. Ich hoffe, dass wir dort den Sieg und vielleicht auch weitere Treffer von mir feiern können.

Wie wird man Barkeeper und wie reagieren die Mitspieler auf den Nebenjob?

Dikun: Bei einem Clubbesuch hatte mich der Inhaber angesprochen und mir den Job als Barkeeper schmackhaft gemacht. Einmal pro Woche stehe ich jetzt hinter der Theke. Während der Arbeit trinke ich keinen Alkohol. Die Teamkollegen und auch mein Trainer haben nichts dagegen. Für meine eigene Geburtstagsparty habe ich aber bereits Ersatz gefunden, werde selbst keine Getränke mixen. (lacht)

Im Schnitt erzielen Sie mehr als zwei Treffer pro Partie. Ist das bislang Ihre beste Saison, die Sie für den Dorfverein TSV Nordmark Satrup spielen?

Dikun: Zur Saison 2015/2016 bin ich vom damaligen Nord-Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg zu meinem Heimatverein zurückgekehrt. Bei meiner Rückkehr musste ich mich erst in der TSV-Reserve für höhere Aufgaben empfehlen. Seit einigen Jahren bin ich jetzt wieder für die erste Mannschaft am Ball. So gut wie jetzt lief es aber noch nie.

Warum hat es bei Weiche Flensburg nicht geklappt?

Dikun: Ich hatte zwar mit dem Regionalliga-Team trainiert, bin in Flensburg aber hauptsächlich in der Oberliga für die zweite Mannschaft aufgelaufen. Außerdem war ich zum damaligen Zeitpunkt als Mensch nicht ganz so "pflegeleicht".

Wie meinen Sie das?

Dikun: Ich hatte gemerkt, dass man als Dickkopf nicht weit kommt. Ich war kein Teamplayer, war zu egoistisch und habe auf dem Platz nur meine Interessen verfolgt. Beim TSV habe ich dann gelernt, dass man nur als Team weiterkommt.

Weshalb haben Sie bei Ihrer Rückkehr nicht gleich für die erste Mannschaft gespielt?

Dikun: Beim TSV war damals der Kader der ersten Mannschaft schon voll. Außerdem hatte ich mit ganz anderen Problemen zu kämpfen.

Was waren das für Probleme?

Dikun: Kurz vor meiner Rückkehr hatte einen Autounfall, bei dem ich mir mehrere Brüche und eine Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Ich musste deshalb meine Ausbildung als Fitnesskaufmann abbrechen, hatte kein Ersatzfahrzeug, um ins 50 Kilometer entfernte Husum zu kommen. Außerdem brachte ich bei meinem Wechsel fast 100 Kilogramm auf die Waage. Ich habe danach meine Ernährung umgestellt, viel Sport gemacht und wiege heute 88 Kilogramm. In meiner ersten Saison für die TSV-Reserve sind mir dann in der Kreisklasse 66 Tore gelungen. Damit habe ich mich dann wieder für die erste Mannschaft ins Gespräch gebracht.

Wie viele Treffer haben Sie sich denn für diese Saison noch vorgenommen?

Dikun: Ich hatte mir vor der Saison 15 Tore zum Ziel gesteckt. Bis dahin ist es nicht mehr weit. (lacht) Ich konnte doch nicht ahnen, dass es so gut für mich abgeht. Ich will einfach so weitermachen und möglichst meine Quote halten.

Schielen Sie nach 13 Treffern in den ersten sechs Spielen bereits auf die Torjägerkanone für alle in der 6. Liga?

Dikun: Nach meinem guten Start bin ich ganz heiß auf die Trophäe. Wenn es bundesweit nicht reichen sollte, dann will ich aber wenigstens in unserer Liga ganz oben landen.

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Team?

Dikun: Wir haben eine richtig gute Mannschaft, die eingespielt ist und in der jeder die Laufwege des anderen kennt. Wir wollen nach der Vizemeisterschaft in der vergangenen Spielzeit auch diesmal wieder oben mitspielen. Ich will als Stürmer und Erfolgsmensch selbstverständlich in dieser Saison den Aufstieg in die Oberliga schaffen.

Sie sind im Garten- und Landschaftsbau tätig. Wie sehr hilft Ihnen ihre Arbeit, um fit zu bleiben?

Dikun: Ich bin den ganzen Tag an der frischen Luft und arbeite im Betrieb meines Vaters, der sich vor drei Jahren selbstständig gemacht hatte. Ich muss mächtig anpacken. (lacht)

Stichwort Vater: Waren Ihre Eltern eigentlich große Barbie-Fans?

Dikun: Weil ich Ken heiße, meinen Sie? Wie kommen Sie denn darauf? (lacht) Fakt ist allerdings: Wenn ich mich irgendwo vorstelle, wird sofort immer gefragt, ob Barbie gleich auch noch kommt? Ich habe Humor und kann sehr gut damit umgehen.

Gibt es Vorbilder, an denen Sie sich orientieren und von denen Sie sich etwas abschauen?

Dikun: Michael Ballack war für mich einer der besten Spieler, die Deutschland jemals hatte. Er war zwar nie Stürmer, dafür aber der geborene Teamleader, der eine Mannschaft zum Erfolg führen konnte.

Haben Sie vor jedem Spiel ein Ritual?

Dikun: Bevor wir auf dem Spielfeld unseren Kreis machen, schnüre ich meine Schuhe noch einmal richtig zu. In der Kabine bin ich auch für die Musik zuständig, bekomme jedes Mal am ganzen Körper eine Gänsehaut, wenn Hells Bells von AC/DC aus den Lautsprechern dröhnt.

Sie laufen immer mit der Rückennummer "9" auf. Was bedeutet Ihnen diese Zahl?

Dikun: Sehr viel. Seit ich Fußball spiele, habe ich die Zahl auf meinem Trikot. Ich bin eben ein echter Mittelstürmer. Auf meinem rechten Arm habe ich mir als Tattoo auch einen kleinen Fußballer mit meinem Namen und der Rückennummer "9" stechen lassen.

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