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Torjägerkanone |12.08.2022|22:30

Kreisliga-Knipser Emi peilt "60 Treffer" an

Steffen Mahnert: "Die Jungs haben mir in der Kabine einige Kaltgetränke spendiert."[Foto: SV Wehrden/Privat Collage FUSSBALL.DE]

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Steffen Mahnert, Kapitän beim SV Wehrden in der saarländischen Kreisliga A Köllertal-Wardt, legte mit sieben Toren beim 16:1 gegen SC Altenkessel 3 einen Saisonstart nach Maß hin. Daher mischt der selbstständige Handwerker in der Wertung zur Torjägerkanone für alle direkt vorne mit. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 28-Jährige über die Tabellenführung, Zlatan Ibrahimovic und die Torjägerkanone für alle.

FUSSBALL.DE: Beim 16:1 gegen SC Altenkessel 3 sind Ihnen gleich sieben Tore gelungen. Hatten Sie mit einem solchen Saisonstart gerechnet, Herr Mahnert?

Steffen Mahnert: Ich will unseren deutlichen Auftaktsieg nicht überbewerten. Wir haben schließlich gegen eine dritte Mannschaft gespielt. Trotzdem: 16 Buden muss man erst einmal machen. Gerade im ersten Saisonspiel ist das nicht ganz so schlecht. (lacht)

Hatten Sie in der Vergangenheit jemals mehr Treffer in einer Partie erzielt?

"Die sieben Tore waren auf jeden Fall ein erster Angriff auf die Torjägerkanone für alle, die ich unbedingt gewinnen will"

Mahnert: Tatsächlich habe ich mit den sieben Toren gegen Altenkessel meinen persönlichen Rekord, der bis dahin bei fünf Treffern in einem Spiel lag, auf Anhieb geknackt. An diesem Tag hat einfach alles gepasst. Der Ball lief in unserer neuformierten Truppe wie am Schnürchen.

Warum läuft es bei Ihnen gleich zu Saisonbeginn so gut?

Mahnert: Ich bin seit einem Jahr im Bereich Trockenbau selbstständig und kann mir die Zeit selbst einteilen. Andererseits: Wenn ich den ganzen Tag auf der Baustelle mit einem 30 Kilo-Sack die Treppen rauf- und runterlaufe, habe ich schon immer meine besten Spiele gemacht. Vielleicht könnte es meine Saison werden. Die sieben Tore waren auf jeden Fall ein erster Angriff auf die Torjägerkanone für alle, die ich unbedingt gewinnen will.

Was würde Ihnen der Gewinn dieser Trophäe bedeuten?

Mahnert: Für mich wäre es eine Bestätigung, dass sich harte Arbeit lohnt.

Wie haben Ihre Mannschaftskollegen auf Ihren Siebenerpack reagiert?

Mahnert: Die Jungs haben mir in der Kabine einige Kaltgetränke spendiert. Wir haben unseren Sieg mit Cola-Weizen entsprechend lange gefeiert. Meine Verlobte Samantha hat mich später sicher nach Hause gebracht. (lacht)

Waren Sie auch in der Jugend schon so torgefährlich?

Mahnert: Im Nachwuchsbereich war ich fast immer Abwehrspieler. Erst in der A-Jugend, als unser nomineller Stürmer ausfiel, wurde ich in den Angriff beordert. Der Trainer hatte sofort gemerkt, dass ich vor dem gegnerischen Tor eiskalt bin und nicht lange fackele. Dieser Trend hat sich bis heute fortgesetzt und seitdem bin ich Torjäger.

Wie viele Treffer haben Sie sich in dieser Saison noch vorgenommen?

Mahnert: Mindestens 60 Tore sollten es schon sein, wenn ich überhaupt eine Chance auf die Torjägerkanone haben will.

Wie lange wollen Sie noch auf Torejagd gehen?

Mahnert: Mein persönliches Ziel ist es, dass ich eines Tages mit meinem Sohn Finn-Luca, der jetzt sechs Jahre alt ist, beim SV Wehrden zumindest eine Saison lang in der ersten Mannschaft zusammenspielen. Ich fühle mich körperlich fit und bin überzeugt, dass ich mindestens noch zwölf Jahre spielen werde.

Gibt es Vorbilder, von denen Sie sich etwas abschauen?

Mahnert: Zlatan Ibrahimovic, der in seiner Karriere so ziemlich alles gewonnen hat, zeigt es doch, dass man auch mit 40 Jahren noch auf Topniveau Fußball spielen kann. Ich hoffe, dass ich in seinem Alter dann auch noch so gut drauf bin.

Haben Sie vor jedem Spiel ein Ritual?

Mahnert: Ich wohne in Quierschied, 13 Kilometer von Saarbrücken entfernt. Damit habe ich im Team auch den weitesten Anfahrtsweg nach Wehrden, das zu Völklingen gehört. Vor den Spielen hole ich auf dem Weg immer meine beiden Neffen Davis Biallas und Melvin Mahnert ab, mit denen ich beim SV Wehrden in der ersten Mannschaft zusammenspiele. In der Kabine gebe ich oft den Ton an. Bei der Mannschaftsansprache kann es dabei auch durchaus mal laut werden. (lacht) Als Kapitän mache ich die Jungs vor jeder Partie heiß, damit wir die Spiele gewinnen.

Haben Sie einen Spitznamen?

Mahnert: Schon seit meinem fünften Lebensjahr werde ich überall nur "Emi" gerufen. Die meisten Leute kennen meinen richtigen Vornamen gar nicht. Im Saarbrücker Fußballkreis bin ich unter "Emi" bekannt wie ein bunter Hund. Fast jeder weiß, wer damit gemeint ist. (lacht)

Wie lauten Ihre Ziele und Wünsche für diese Saison?

Mahnert: Ich gehe nicht an jedem Sonntag auf den Fußballplatz, um Zweiter zu werden. Ich will mit der Mannschaft in die Bezirksliga aufsteigen, bin heiß auf die Torjägerkanone. Privat möchte ich im nächsten Jahr meine Verlobte Samantha, mit der ich bereits seit zwölf Jahren zusammenlebe, heiraten. Beruflich wünsche ich mir, dass es mit meiner Firma weiter bergauf geht und ich immer gut für meine Familie sorgen kann.

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