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Magazin | 14.12.2025 | 09:00

Lara Martin: Vorbild Schweinsteiger, Ziel Torjägerkanone

Martin (M.): "Mit jedem weiteren Treffer bekommt die Torjägerkanone eine größere Bedeutung."[Foto: 1. FC Saarbrücken]

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Bemerkenswerte 17 Treffer markierte Lara Martin in den ersten zwölf Saisonspielen für den 1. FC Saarbrücken in der Frauen-Regionalliga Südwest. Damit führt die 26 Jahre alte Angreiferin die Wertung zur Torjägerkanone für alle in der 3. Liga an. Im FUSSBALL.DE-Interview spricht Lara Martin über den möglichen Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga, Dzsenifer Marozsán und Bastian Schweinsteiger.

FUSSBALL.DE: Sie haben für den 1. FC Saarbrücken in zwölf Spielen bereits 17 Tore erzielt. Ihr bisheriger Höchstwert in der Regionalliga waren drei Saisontreffer. Wie erklären Sie sich Ihre neue Torgefährlichkeit, Frau Martin?

Lara Martin: Aktuell habe ich einfach einen Lauf. (lacht) In den zurückliegenden Jahren hatte ich immer etwas defensiver gespielt, wurde auf der Sechserposition oder sogar als Innenverteidigerin aufgestellt. In dieser Spielzeit habe ich offensiv mehr Freiheiten, was mir ganz gut gefällt. Ich habe einen guten Antritt und viel Zug zum Tor, was mir viele Chancen in der Offensive ermöglicht. Vor allem aber haben wir ein starkes Team.

Was zeichnet Ihre Mannschaft besonders aus?

Martin: Wir führen die Liga souverän an, sind noch unbesiegt und haben bislang nur fünf Gegentore kassiert. Uns zeichnet aus, dass wir über beide Außenbahnen sehr druckvoll spielen, schnell hinter die Abwehrkette des Gegners kommen und relativ zügig zum Torabschluss kommen. Das kommt auch mir entgegen.

Im Sommer sind Sie vom benachbarten Ligakonkurrenten SV 07 Elversberg zu Ihrem Jugendklub nach Saarbrücken zurückgekehrt. Warum haben Sie sich zu diesem Schritt entschieden?

Martin: Nach sechs Jahren bei der SV 07 Elversberg habe ich eine neue sportliche Herausforderung gesucht. Mit der SVE habe ich in der abgebrochenen Corona-Saison schon einmal den Aufstieg in die 2. Frauen-Bundesliga geschafft, wir sind dann aber leider sofort wieder abgestiegen. Die 2. Frauen-Bundesliga war immer mein Ziel und in Saarbrücken habe ich bessere Perspektiven, dieses Ziel zu erreichen. So wie es momentan aussieht, habe ich den richtigen Schritt gemacht.

"Ich habe einen Lauf und offensiv mehr Freiheiten, was mir ganz gut gefällt"

Beim 2:2 in Elversberg hatten Sie für den FCS einen Treffer gegen Ihre ehemaligen Mitspielerinnen erzielt. Welche Erinnerungen haben Sie noch an diese Partie?

Martin: Die SV 07 Elversberg hatte es uns tatsächlich schwerer gemacht, als wir das ursprünglich gedacht hatten. Wir konnten unseren Spielaufbau nicht wie gewohnt durchziehen. Bei meinem Treffer habe ich aus Respekt gegenüber den ehemaligen Mitspielerinnen auf einen Torjubel verzichtet. Ich hatte mich mehr nach innen gefreut. (lacht)

Haben Sie denn auf Anhieb die richtige Kabine gefunden?

Martin: Tatsächlich hat die Frauen bei der SVE in dieser Saison eine neue Spielstätte bekommen, die ich noch nicht kannte. Wir waren mit dem 1. FC Saarbrücken zum ersten Mal dort. Von daher war es kein Problem, die richtige Kabine zu finden.

In den zurückliegenden drei Spielzeiten landete der FCS jeweils auf dem zweiten Tabellenplatz. Warum wird es diesmal mit der Meisterschaft klappen?

Martin: Das Team hat deutlich an Qualität dazugewonnen, wir sind individuell stark besetzt. Wenn wir als Mannschaft noch mehr zusammenfinden, haben wir gute Chancen, es zu schaffen. Wenn wir unser druckvolles Spiel dann auch in den Aufstiegsspielen zur 2. Frauen-Bundesliga abrufen können, bin ich guter Dinge.

Mit Elversberg wurden Sie in der Saison 2022/2023 Meister, scheiterten aber in den Aufstiegsspielen an Borussia Mönchengladbach. Welche Lehren haben Sie daraus gezogen?

Martin: Damals hatten wir das Hinspiel im großen BORUSSIA-Park 1:2 verloren. Wir waren von der Größe des Stadions überwältig, hatten den Fokus auf das Wesentliche aus den Augen verloren. Wie haben uns von dieser Aufregung anstecken lassen und überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Mir ist zwar noch der Anschlusstreffer gelungen, aber insgesamt hatten wir in Gladbach unser schlechtestes Saisonspiel abgeliefert. Vor dem Rückspiel standen wir dann entsprechend unter Zugzwang und unterlagen schließlich 1:3. Mit dem FCS tragen wir alle Heimspiele im Ludwigsparkstadion aus, sind diese Atmosphäre deshalb auch schin gewohnt. Wir sollten uns einfach nur auf unsere eigenen Stärken besinnen und nicht meinen, dass wir in den Relegationsspielen etwas Besonderes machen müssen.

Gibt es weitere Gründe, warum Sie in dieser Spielzeit bislang so erfolgreich sind?

Martin: Durch meinen Wechsel zum FCS habe ich noch einmal ein neues Kapitel in meiner Karriere aufgeschlagen. In meiner persönlichen Entwicklung habe ich generell noch einen Schritt nach vorne gemacht. Durch meine Erfahrung bin ich auf dem Platz jetzt wesentlich cleverer unterwegs.

Sollten Sie Ihren Lauf fortsetzen, wären Sie am Saisonende eine Kandidatin für die Torjägerkanone für alle. Wie sehr spornt Sie das an?

Martin: Am Anfang der Saison hatte ich das überhaupt nicht auf dem Schirm. (lacht) Mit jedem weiteren Treffer hat die Torjägerkanone für mich persönlich eine größere Bedeutung bekommen. Es wäre cool, wenn ich die Trophäe gewinnen würde, aber der mannschaftliche Erfolg ist mir wichtiger.

"Ich habe mir viel von Weltmeister Bastian Schweinsteiger abgeschaut - sein emotionales Spiel kommt meiner Spielweise sehr entgegen"

Wie viele Tore haben Sie sich denn bis zum Saisonende vorgenommen?

Martin: Ich wäre super glücklich, wenn ich im neuen Jahr meine Leistung bestätigen und auf mehr als 30 Tore kommen könnte.

Gab es in Ihrer Jugend Vorbilder, an denen Sie sich orientiert haben?

Martin: Die langjährige Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan war mein großes Vorbild. Sie hat früher selbst für den 1. FC Saarbrücken gespielt, und ich habe sie als kleines Kind schon live spielen sehen. Außerdem fand ich beim FCS immer Nadine Keßler super. Bei den Männern habe ich mir viel von Weltmeister Bastian Schweinsteiger abgeschaut. Sein emotionales Spiel kommt meiner Spielweise sehr entgegen.

In welchen Bereichen sehen Sie Ihre Stärken und was können Sie im neuen Jahr noch besser machen?

Martin: Ich bin nicht nur schnell auf den Beinen, erfasse Spielsituation auch relativ gut. Mein Kopfballspiel und meine Chancenverwertung sind ausbaufähig. Tatsächlich hätte ich in dieser Saison auch schon mehr Treffer erzielen können.

Mit welcher Zielsetzung werden Sie in das neue Jahr starten?

Martin: Ich werde mich bis zum Beginn der Restrunde, die bei uns erst im März startet, auch persönlich fithalten, ins Fitnessstudio gehen und öfter meine Laufschuhe aus dem Schrank holen. Der Aufstieg mit dem FCS ist mein großes Ziel.

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