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Wiederaufstieg |17.06.2022|08:30

Nach Insolvenz: Wattenscheid zurück in Liga 4

Christian Britscho (r.): "Wir wollen die Regionalliga genießen."[Foto: Imago]

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Die Regionalliga West ist in der Saison 2022/2023 um einen Traditionsverein reicher. Auch wenn die Zugehörigkeit zur Bundesliga inzwischen schon 28 Jahre zurückliegt: Die Anziehungskraft der SG Wattenscheid 09 ist noch immer eine besondere.

Das zeigte vor allem das Saisonfinale in der Oberliga Westfalen , in dem die Schwarz-Weißen nach zwei Jahren die Rückkehr in die vierthöchste Spielklasse perfekt machten. Zum Heimspiel gegen den FC Eintracht Rheine (2:0) strömten 6342 Zuschauer*innen in das altehrwürdige Lohrheidestadion - so viele, wie seit vielen Jahren bei einem Pflichtspiel nicht mehr.

"Das war kein Spiel wie jedes andere", so Trainer Christian Britscho im Gespräch mit FUSSBALL.DE . "Du kommst aus dem Spielertunnel und siehst dann einfach fast 7000 Leute. Damit haben wir nicht gerechnet. Wir haben ein paar Minuten benötigt, um gut reinzukommen. An der Stelle auch ein großes Lob an das Publikum: Es gab kein Murren oder Raunen von den Tribünen. Im Gegenteil: Wir wurden weiter angefeuert. Die Kulisse hatte ein gutes Gespür und berücksichtigt, dass wir Feierabend-Fußballer sind."

"Mannschaft aus dem Nichts zusammengestellt"

"Ich habe mein Umfeld bestimmt schon 15-mal darum gebeten, mich zu kneifen"

So ist der A-Lizenz-Inhaber, der die Mannschaft im Sommer 2020 übernommen hatte, beispielsweise neben dem Fußball bei der Bochumer Bereitschaftspolizei tätig. Sein erster Einsatz dort war sogar noch zu seligen Bundesligazeiten im Lohrheidestadion. Unter der Regie von Mäzen und "Boss" Klaus Steilmann (verstarb 2009 im Alter von 80 Jahren) sowie seines "Ziehsohns" und Trainers Hannes Bongartz sorgten die Schwarz-Weißen damals sensationell in der Bundesliga für Furore. Legendäre Spieler wie Souleyman Sané, Vater des heutigen Nationalspielers Leroy Sané (FC Bayern München), oder auch Thorsten Fink, Uwe Tschiskale, Marek Lesniak und Uwe Neuhaus prägten das Team.

Die jüngere Vergangenheit der SGW ist dagegen turbulent, der Kultklub musste Ende August 2019 einen Insolvenzantrag stellen. Nach erfolgloser Sponsorensuche wurde der Spielbetrieb der ersten Mannschaft in der Regionalliga West zwei Monate später sogar eingestellt, der Abstieg in die Oberliga Westfalen war die Folge. Dort übernahm dann Christian Britscho, langjähriger Nachwuchstrainer beim VfL Bochum und in der Stadt geboren, im Sommer 2020. "Der Aufstieg fühlt sich noch ein wenig surreal an", gibt der 52-Jährige zu. "Vor zwei Jahren haben wir nach der Insolvenz quasi aus dem Nichts eine Mannschaft zusammengestellt. Ich habe mein Umfeld bestimmt schon 15-mal darum gebeten, mich zu kneifen."

Noch vor wenigen Wochen sprach schließlich nicht allzu viel für eine Regionalligarückkehr. Nach dem Abschluss der Hinserie lag die SG Wattenscheid 09 in der Oberliga vier Zähler hinter dem damaligen Tabellenführer SC Paderborn 07 II und zwei Punkte hinter dem späteren Titelträger 1. FC Kaan-Marienborn zurück. Das sah noch recht vielversprechend aus. In der Meisterrunde sprang für die SGW dann aber in den Duellen mit den Aufstiegskonkurrenten 1. FC Kaan-Marienborn (1:1), Westfalia Rhynern (0:1) und FC Gütersloh (0:1) zwischenzeitlich nur ein Zähler heraus. Die beiden Aufstiegsplätze schienen zwischenzeitlich schon außer Reichweite zu sei

"Wir haben gegen den 1. FC Kaan-Marienborn, der am Saisonende verdient als Meister aufgestiegen ist, ein klasse Spiel gezeigt", erinnert sich Trainer Britscho. "Das Gegentor in der Nachspielzeit hat uns allerdings für die nächsten Partien ein wenig den Stecker gezogen. Somit war für uns nach den drei Begegnungen klar: Gegen die U 21 des SC Paderborn 07 haben wir vielleicht schon unsere letzte Aufstiegschance."

Diese nutzte das Team, die Wattenscheider setzten sich 2:1 durch - und starteten die letztlich entscheidende Erfolgsserie. "Danach hat jeder daran geglaubt, dass wir es noch packen können." Nach vier Siegen in Folge und ein wenig Schützenhilfe in den anderen Stadien hatte die SGW plötzlich den Aufstieg mit einem weiteren Erfolg in der eigenen Hand. "Wir hatten dieses Ziel vor Augen und wollten es uns auch nicht mehr nehmen lassen."

"Haben mit dem Gesamtpaket überzeugt"

Das gute Miteinander im Team und im gesamten Verein ist für Trainer Britscho ein wesentlicher Grund dafür, dass die SGW künftig wieder in der vierthöchsten Spielklasse an den Start geht. "Von der individuellen Qualität gab es vielleicht zwei, drei bessere Mannschaften. Wir haben jedoch mit dem Gesamtpaket überzeugt."

Klar ist bereits: Die Mannschaft der kommenden Spielzeit in der Regionalliga West wird sich kaum vom aktuellen Kader unterscheiden. So gehören unter anderem Kapitän Norman Jakubowski (29) sowie die Offensivspieler Emre Yesilova (28) und Umut Yildiz (22), die schon bei der bislang letzten Saison in der vierthöchsten Spielklasse dabei waren und den Verein nach dem Rückzug nur für kurze Zeit verlassen hatten, weiterhin dem Team an.

Kontinuität ist für die neue Vereinsführung um den Vorstandsvorsitzenden Christian Fischer, den Aufsichtsratsvorsitzenden Daniel Knorr und Sport-Vorstand Christian Pozo y Tamayo ein wichtiger Faktor. So kommt es nicht von ungefähr, dass kürzlich auch ein Unternehmen für Heizungs- und Sanitärtechnik, das den Traditionsverein bereits seit 2018 unterstützt und zuletzt shon als Namensgeber das Lohrheidestadion präsentiert hat, sein Engagement nochmals ausweitet und künftig als Hauptsponsor auftritt.

"Als wir nach der Insolvenz gestartet sind, war die Ausgangslage nicht rosig. Der Verein wurde auch skeptisch beobachtet", erinnert sich Christian Fischer im Gespräch mit FUSSBALL.DE . "Die jetzt ausgeweitete Partnerschaft ist daher auch eine Bestätigung für unsere Arbeit." Im Vergleich mit anderen Traditionsklubs in der Regionalliga West schätzt Christian Pozo y Tamayo ein, "dass unser Etat weit unten anzusiedeln ist. Andere Vereine haben den Vorteil einer städtischen Unterstützung. Diese Lücke wollen wir mit Kreativität füllen."

Trainer Britscho will "Regionalliga genießen"

So hat die SG Wattenscheid bislang ausschließlich Spieler verpflichtet, die - wie der Verein - künftig in einer höheren Spielklasse an den Start gehen. Vom bisherigen Ligakonkurrenten TSG Sprockhövel wurde Mittelfeldspieler Eduard Renke (19) unter Vertrag genommen. Offensivspieler Calvin Küper (21) steuerte zuletzt in der Oberliga Niederrhein zwölf Tore und neun Vorlagen in 30 Begegnungen für die SpVg Schonnebeck bei, trug aber bereits in der U 11 das Wattenscheider Trikot. Für Omar Jessey (29) von der YEG Hassel aus der Westfalenliga geht es nach 16 Toren in 32 Spielen sogar zwei Ligen nach oben.

Viel Zeit zum Durchschnaufen bleibt dem Team nicht. Nach dem gelungenen Aufstieg ging es zunächst für einige Tage auf die spanischen Party- und Urlaubsinsel Mallorca. Mit dabei: Das Trainerteam um Christian Britscho. "Wir hatten nach dem Saisonfinale spontan nachgebucht", so der Cheftrainer, der mit einem Lachen ergänzt: "Wir hatten nicht das Gefühl, fehl am Platz zu sein." Nach einer weiteren freien Woche startet die SG Wattenscheid 09 bereits am kommenden Montag in die Vorbereitung, gerade einmal 14 Tage nach dem Aufstieg. "Wir wollen die Regionalliga genießen und uns zügig an das höhere Tempo gewöhnen, um die nötigen Punkte für den Klassenverbleib einzufahren", kündigt Trainer Britscho zuversichtlich an.

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