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Mammutaufgabe |20.01.2023|11:00

Neuer TeBe-Coach Brauer: "Kein Feuerwehrmann"

Brauer debütiert gegen Ex-Verein: "Für mich ist es eine ganz spannende Konstellation".[Foto: Tennis Borussia Berlin]

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Als Tabellenvorletzter kämpft Ex-Bundesligist Tennis Borussia Berlin in der Regionalliga Nordost um den Klassenverbleib. Nach nur sieben Punkten aus den ersten 16 Spielen steht Neu-Trainer Christopher Brauer, der am Freitag (ab 19 Uhr) gegen seinen Ex-Klub Berliner AK sein Debüt gibt, vor einer "Mammutaufgabe". Im FUSSBALL.DE-Interview spricht der 34-Jährige über das Wiedersehen und den Neuanfang.

FUSSBALL.DE: Der Traditionsverein Tennis Borussia Berlin ist Ihre erste Station als Cheftrainer. Jetzt geht es zum Ligastart am Freitag ausgerechnet im Derby gegen Ihren Ex-Klub Berliner AK, für den Sie zuletzt als Co- und U 19-Trainer gearbeitet hatten. Wie sehr fiebern Sie Ihrem Debüt entgegen, Herr Brauer?

Christopher Brauer: Für mich ist es eine ganz spannende Konstellation. Ich freue mich auf ein spannendes Flutlichtspiel und das Wiedersehen mit den Spielern und dem Trainerteam, mit denen ich im zurückliegenden halben Jahr intensiv zusammengearbeitet hatte. Für uns ist die Partie ein weiterer Schritt in unserer Entwicklung. Ich werde das Kribbeln wahrscheinlich erst am Spieltag spüren.

Wie gut haben Sie sich bei TeBe eingelebt?

"Im Verein habe ich eine Aufbruchstimmung festgestellt, dass wir es tatsächlich noch schaffen können"

Brauer: Die Vorbereitung war kurz und der Kennenlernprozess ist noch gar nicht abgeschlossen. Ich habe eine Mannschaft vorgefunden, die Bock auf Veränderung und neue Impulse hat. Außerdem haben wir das Trainingspensum erhöht, bieten unseren Spielern jetzt auch vormittags zusätzliche Einheiten in kleineren Gruppen an.

Kennen Sie Ihr eigenes Team mittlerweile besser als den BAK?

Brauer: Wir arbeiten erst seit zwei Wochen miteinander, tasten uns langsam heran. Dennoch sind wir bereits einige Schritte vorangekommen. Die Entwicklung wird sich in den nächsten Wochen noch weiter intensivieren, durch weitere gemeinsame Stunden auf und neben dem Platz. Wir wollen eine starke Gruppe werden und eine Haltung entwickeln. Ich will eine Mannschaft sehen, die bis zum letzten Spieltag alles für den Verein gibt und ihr Herz auf dem Platz lässt.

Welche Rolle hat bei Ihrem Wechsel Benjamin Borth gespielt, der seit November Sportlicher Leiter bei TeBe ist und zuvor auch beim Berliner AK tätig war?

Brauer: Ich kenne Benjamin Borth bereits vier, fünf Jahre. Bevor er beim BAK-Sportdirektor wurde, arbeitete er als U 17-Trainer. Wir liegen auf einer Wellenlänge, pflegen ein vertrauensvolles Verhältnis. Bei TeBe wollen wir den Zusammenhalt und die Entwicklung vorantreiben.

Tennis Borussia Berlin hat vor dem Abschluss der Hinserie ersrt sieben Punkte auf der Habenseite. Warum haben Sie sich für diese schwere Aufgabe entschieden?

Brauer: Ich habe mich in die vierthöchste deutsche Spielklasse hochgearbeitet und sehe mich bereit, auf diesem Niveau in führender Rolle Verantwortung zu übernehmen und eine Mannschaft zu entwickeln. Auch die Chance, die erste Mannschaft eines Traditionsvereins wie TeBe zu übernehmen, hat mich gereizt.

Sie sind in der Vergangenheit als Nachwuchs- und Co-Trainer beim BAK in Erscheinung getreten. Jetzt tragen Sie bei TeBe die sportliche Hauptverantwortung. Was nehmen Sie sich vor?

Brauer: Als Cheftrainer im U 17- und U 19-Bereich konnte ich bereits wertvolle Erfahrungen sammeln, habe mich als Assistent unter BAK-Cheftrainer Benjamin Duda weiterentwickelt. Ich bin ihm deshalb für die Zusammenarbeit in den vergangenen sechs Monaten sehr dankbar. Außerdem hat mich die hohe Attraktivität der Regionalliga Nordost gereizt. Wir wollen noch einige Ausrufezeichen setzen, sind aber nicht naiv und planen bereits zweigleisig. Uns erwartet eine Mammutaufgabe.

Welchen Eindruck hat die Mannschaft bislang bei Ihnen hinterlassen?

Brauer: Ich habe eine junge, hungrige und lebendige Mannschaft übernommen. Im Training herrscht große Begeisterung. Dafür muss ich dem Team ein Lob aussprechen.

In welchen Bereichen haben Sie zuerst den Hebel angesetzt?

Brauer: Ich habe zunächst viele Einzelgespräche geführt. Dazu haben wir auf dem Platz intensiv gearbeitet und zahlreiche Videositzungen abgehalten. So haben wir damit begonnen, unsere Spielidentität zu entwickeln. Die Spieler sollen den Ballast des bisherigen Saisonverlaufs ablegen und positiv in die Zukunft blicken. Wir müssen unsere Perfomance steigern, wollen künftig selbstbewusster und stabiler sein.

Wie versuchen Sie, Ihre Mannschaft zu motivieren?

Brauer: Wenn man mit einem solchen Rucksack in die zweite Saisonhälfte startet, muss man das Erlebte erst einmal verdauen. Dafür war die Weihnachtszeit ganz gut geeignet. Wir wollen nicht mehr zurückblicken, sondern starten einen kompletten Neuanfang. Die Jungs sollen unbekümmert und mutig auftreten.

Was macht Sie zuversichtlich, dass Sie mit TeBe trotz des großen Rückstands den Klassenverbleib noch schaffen können?

Brauer: Im Verein habe ich eine Aufbruchstimmung festgestellt, dass wir es tatsächlich noch schaffen können. Normalerweise gibt es in der Regionalliga Nordost nur einen festen Absteiger. Sollte der Meister jedoch den Aufstieg verpassen und steigen aus der 3. Liga tatsächlich zwei oder drei Nordostvereine ab, dann würde sich die Anzahl der Absteiger bei uns auch automatisch erhöhen. Das ist aktuell schwer absehbar. Deshalb schauen wir nur auf uns und unsere Entwicklung. Gleichzeitig planen wir mit Weitsicht auch zweigleisig. Wir haben in unserer Situation nichts mehr zu verlieren und wollen beweisen, dass wir es viel besser können. Das merke ich bei jeder Trainingseinheit und das stimmt mich zuversichtlich.

Von den bisherigen sieben Winterzugängen ist keiner älter als 22 Jahre. Stellen diese Spieler bereits das Fundament für die kommende Saison dar?

Brauer: Wir haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, um vermeintliche Toptransfers durchzuführen. Deshalb setzen wir auf junge, hungrige Spieler, die sich in den kommenden Monaten auf diesem Niveau präsentieren können. Die Jungs sollen Erfahrungen sammeln und uns langfristig wieder nach oben bringen.

Was wollen Sie grundsätzlich beim ehemaligen Bundesligisten TeBe bewegen?

Brauer: Ich habe einen Vertrag bis zum Sommer 2024 unterschrieben, sehe mich daher auch nicht als Feuerwehrmann. Vielmehr will ich die Jungs individuell begleiten und fördern um auf diesem Weg eine Mannschaft entwickeln, die bei einem möglichen Abstieg in die Oberliga sofort wieder oben mitspielen kann.

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